Auf den Spuren des Vaters

Shownotes

Er zeigt den Gästen in Costa Rica gerne Orte abseits der bekannten Touristenpfade. Mit Swiss Tropical Tours hat sich Dähler als Reiseveranstalter etabliert und führt bis heute regelmässig selbst Gruppen durchs Land.

Seine Geschichte beginnt allerdings in der Elfenbeinküste, wo er auf der Ananasplantage seines Vaters Johann aufwuchs. Das Etikett «Sohn des Ananaskönigs» trägt er mit Stolz.

Nach dem Zusammenbruch des Familienunternehmens in Afrika führte ihn sein Weg über die Schweiz nach Costa Rica. Dort startete die Familie einen zweiten Anlauf mit einer Ananasplantage – mit Erfolg.

Im «Travel News Talk» spricht er über seinen berühmten Vater, das Reisegeschäft und seine Leidenschaft für Zigarren.

Zum Artikel: «Die Anrufe meines Vaters um 1 Uhr morgens fehlen mir»

Sound: Colado

Anregungen, Fragen und Kritik an redaktion@travelnews.ch

Transkript anzeigen

00:00:10:

00:00:11: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe des Travel News Talk.

00:00:15: Ich bin Reto Souter, Chefredakteur der Travel News.

00:00:20: Mein Gast von heute hat den Anreis von fast neuneinhalb Tausend Kilometer hinter sich, er stellt sich in der Schweiz vielen als Sohn vom sogenannten Ananaskönig vor.

00:00:31: Aufgewachsen war er in den Elevenbeinküsten, dann kurz in der Schweizer.

00:00:36: Unter Essen lebt er seit vielen Jahren zu Costa Rica und führt dort Reiseunternehmen Swiss Tropical Tours.

00:00:43: Herzlich willkommen im Podcast Stefan Dehler.

00:00:46: Hallo mitten an Heureto, danke für die Einladung.

00:00:49: Stefan, Travel News ist natürlich nicht der Hauptgrund, dass du momentan in der Schweiz bist – nur einer der Gründe.

00:00:55: Was hattest du einmal für ein Programm hier zur Mitteleuropa?

00:00:58: Ja damals war ich eingelädigt in Hamburg für ein Wirtschafts-Event, das einen Vortrag über das Geschäft durfte, den Höchst und Tiefseur mehr durchgemacht hat.

00:01:08: Dann war ich auch noch in Wien, auch bei Projekten und Reisebüros.

00:01:13: Und meine Partnerfirmen besuchten mich hier in der Schweiz.

00:01:17: Lass uns deine Geschichte ziemlich von Anfang an aufrollen!

00:01:20: Wenn du deine Kindheit in den Elfenbeiküsten zurückdenkst, welches Bild kommt dir als Erstens hin?

00:01:27: Ich würde sagen Freiheit auf der Ananas-Fahrung, die wir gehabt haben.

00:01:32: Wer hat aus Glück auf über zwei Tausend Hektare dürfen gross werden – Velofahren und Geniat.

00:01:38: Das ist das, was mir am meisten erinnert bleibt.

00:01:41: Wie hast du die Chancen ausgelebt zu haben auf so einem grossen Land?

00:01:47: Die grenzhalose Freiheit?

00:01:49: Wir hatten schon eine sehr strukturierte Jugend, eher strengere Älteren.

00:01:55: Ich darf sagen, meine Mutter schnäbe zu.

00:01:56: Kein Problem damit!

00:01:58: Aber wir haben von früher aus gemerkt, dass wir Chancene haben, die andere nicht haben und wir haben teilweise auf der Farm gelebt, wo es ein Hundertfünfzehn Kilometer der Hauptstadt war.

00:02:08: Das heisst, wir haben mit den Kindern von unseren Arbeit zusammengelebt.

00:02:11: Und wiederum waren sie mal in der Stadt.

00:02:13: In einer Millionestadt, wo man mit dem Minister und dem Kind in der Schule war.

00:02:17: Die Vielfalt ist die grösste Chance, die wir hatten.

00:02:22: Und hat dich wahrscheinlich auch gefragt für viele Jahre?

00:02:25: Ich glaube, das hilft uns heute noch im Alltag, wenn ich von uns rede, auch von den Geschwistern natürlich.

00:02:29: Dass wir wirklich sowohl mit einer ganz wichtigen Persönlichkeit oder mit ganz einfachen Menschen umgehen können und uns wohl fühlen.

00:02:38: Dann hast du zum ersten Mal begriffen, dass dein Vater nicht einfach ein Bauernanführungs- und Schlusszeichen ist, sondern eine berühmte Ananaskönigung, die einen riesigen Imperium aufbaut hat?

00:02:47: Ich würde sagen im Jahr zweitausend mit den fünfzehn bis vierzehnten, wo wir nach Hause kamen von aufgegrabenem Umstand.

00:02:56: Und dann eigentlich in der Schule gekommen sind und alle uns kennten und wir niemanden kennen.

00:03:00: Und das aus den Medien gehört dann, dass man nach Hause gekommen ist.

00:03:04: Da bist du irgendwie bewusst geworden, okay hier ist schon etwas anders zu gehen!

00:03:07: wie es normal ist, sag ich jetzt mal.

00:03:09: Du sprichst das Heiko an aus der Elfenbei-Küste?

00:03:13: Ein zwunges Heiko.

00:03:14: in diesem Sinne war es aus politischen und finanziellen Gründen.

00:03:18: Es ist nicht mehr so gelaufen, wenn ihr das gerne gehabt hättet.

00:03:22: Wie hast du diese Zeit als junger Mann erlebt hier?

00:03:25: Ja also ich höre ja viel wie die Leute sagen sie gehen daran kaputt und sie haben Mühe damit... Ich glaube bei uns ist als Strukturfamilie intern schon immer sehr stark gewesen, also der Verbund.

00:03:36: Unsere Eltern haben immer gesagt, dass wir hier stark sind.

00:03:39: Wir sind auch jedes Jahr in die Schweiz in Pfähren gekommen.

00:03:41: Es ist nicht so, dass man von Afrika an und in ein neues Land kommt, das man nicht kennt.

00:03:47: Darum sage ich immer, wir sind keine Auswanderer, sondern ausländische Schweizer.

00:03:50: Das heißt, unsere Heimat ist die Schweiz, aber wir arbeiten auf dem Ausland.

00:03:54: Wenn du in den Zürcher bist, dann wohnst du auf Berngovenen.

00:03:59: Das ist für uns schon der grösste Vorteil, was wir hatten.

00:04:05: Es gibt Leute, die sagen, sie gehen nie zu Hause.

00:04:07: Uns hat man gelernt, wir stehen in einem wohleren Haus und ich fliege auf Afrika heim, ich flieg morgen auf Costa Rica heim aber ich komme auch in die Schweiz heim.

00:04:15: Hattest du den Titel Sohn von Mananas König irgendwann etwas genervt oder hast du immer gut damit umgehen können?

00:04:21: Nein,

00:04:21: ich bin stolz darauf!

00:04:22: Ich glaube es sind wenige Menschen, die könnten vorbehalten, dass ihre Eltern oder Vater positiv bekannt ist.

00:04:30: jetzt einmal trotzdem, dass wir alles verloren haben.

00:04:33: Also ich habe mit dem nicht umgehend Leute, die Mühe haben, dass sie so ein Fond sind.

00:04:38: Für mich ist der Ausser, der ist natürlich kriminell und dann ist beschissensabschuldigungsvoll.

00:04:41: Dann ist es nicht gut.

00:04:42: Aber nein, ich bin sehr stolz darauf.

00:04:44: Und das hat uns auch viele Türen geköffnet.

00:04:46: Da müssen wir mal ganz ehrlich sagen... ...und durch das Sie das gemacht haben, meine Eltern oder über den Vater, haben ja natürlich Törfe in Afrika aufwachsen.

00:04:54: Wir haben mit mehreren Sprachen verschiedene Kulturen aufgewachsen können.

00:04:58: Das ist ein Kulturs.. Gut, was du hast.

00:05:01: Da kannst du in keiner Schule lernen.

00:05:02: Ich bin sehr stolz, dass ich der Sohn des Mannes als König

00:05:05: bin.".

00:05:06: Wohnt ihr zurück in die Schweiz?

00:05:07: Hast du einen Kochlehr angefangen?

00:05:10: Du hast vorhin schon gesagt, das sei nicht alles fremd in der Schweiz, weil er immer wieder zurückkommt.

00:05:15: und hat es gleich so eine Art Kulturschock gegeben in gewissen Sachen, weil du vorher einfach ein anderes Leben gelebt hast in einer anderen Kultur.

00:05:23: Ja, natürlich.

00:05:24: Wir waren extrem weltoffen.

00:05:26: Für uns ist Flugzeug eine Million statt, aber auf dem Land sind wir ganz normal und auf das Mal kommen wir durch die Schweiz in Thurgau an Bodensee, wo ... Du bist von Afrika!

00:05:36: Wie ist denn Afrika?

00:05:37: Wie leben Leute aus Afrika schon noch?

00:05:39: Es war speziell für uns, dass wir nicht verstehen können, dass man sich das nicht vorstellen kann.

00:05:45: Aber jetzt, als ich älter geworden bin, habe ich auch ein bisschen mitgekommen.

00:05:50: Und was natürlich auch schwierig war, also ich habe noch die Dreizeck in der Schweiz gemacht.

00:05:54: Als ich den Lehrstil gesucht habe, habe ich aufgehört, ja du bist eine Zafrikerhetsschule, du hast keine rechte Schule gemacht und durfte eigentlich nicht einmal schnuppern können.

00:06:03: Aber auch in diesem Moment, wenn man lernt, aus diesen Sachen musst du Stärken rauszuholen.

00:06:08: Das hat dazu gebraucht, dass ich dann Gott sei Dank einen super Lehrbetrieb gefunden habe.

00:06:13: Also hast du

00:06:15: fast ein bisschen nach dem Motto geglaubt, jetzt ist es recht allzu eignis?

00:06:19: Das war

00:06:19: schon immer unser Motto.

00:06:21: Je mehr wir uns nahe sind und so mehr zeigen wir, dass man es kann... Wir haben das Glück in der Erziehung.

00:06:27: Ich bin überzeugt, dass das eine Erziehungs-Sache ist.

00:06:30: Dass man unseren Kopf hineingesetzt hat, wenn man wirklich alles... Du musst die Leistungen dazu bringen.

00:06:35: Es ist natürlich nicht einfach, das habe ich nie einmal gesagt.

00:06:39: Aber wenn du einen Traum hast oder das Ziel hast, dann kannst du das erreichen.

00:06:42: Es gibt keine Limiten!

00:06:43: Und mit dem sind wir eigentlich gross geworden.

00:06:45: Darum haben wir auch daran gelaufen und das ist ... Jemand, der in seinem Reisebüro angefangen hat zu sagen, er braucht es nicht, er hat schon genug.

00:06:50: Jetzt mache ich schon fünfzehn Jahre, wo man mit den anderen auf die Gosterrie geht, seine Zahl gehalten hat, er bricht es nicht.

00:06:56: Jetzt machen wir schon zwei, zwanzig Jahre.

00:06:59: Also je mehr wir das sagen, das geht nicht!

00:07:01: No problem!

00:07:03: Warum hast du dich für einen Kochlehrer entschieden?

00:07:06: Meine Mutter ist Hauswirtschaftslehrerin.

00:07:09: In meiner Familie, also auf der Vaterseite, gab es schon ein paar Köche.

00:07:12: Und ich wollte gar nichts anderes lernen.

00:07:15: Seit die Kinder, in denen ich koche... ... der Elternbruder Johann ist auch der, der heute Ananas fahren führt,... ... der ist als Kind immer auf Ananas mit dem Vater fahren und ja eher zu Hause kochen und vorbereitet bis zuhause sind.

00:07:26: Welches Gericht kannst du bis heute besser kochen als die meisten anderen?

00:07:31: Risotto sage ich jetzt!

00:07:32: Ob das stimmt, weiß ich nicht aber das darf es von mir immer verlangen.

00:07:39: Wenn ich für dich klar war, ich bleibe nicht in der Schweiz.

00:07:42: Ich will weg.

00:07:45: Okay Da kommt mir auf den Punkt, dass wir nicht auswanderer sind.

00:07:48: Keiner von uns in meiner Familie ist hier ausgewandert, weil er von der Schweiz weg hat müssen.

00:07:54: Mein Ohrgrossvater war von meiner Rode ins Aussen-Rode, weil sie in meiner Rade kein Land hatte.

00:07:59: Mein Grossvater ist vom Außen-Roden in Thurgau runter, weil es auch kein Land gab.

00:08:03: Und vom Grossvaters Schwester war ich Missionärin in Afrika und erzählte am Vater von Afrika als Kind.

00:08:09: Darum wollte ich einfach ansehen.

00:08:13: und ist dort hängen geblieben.

00:08:15: Aber wie gesagt, wir lieben die Schweiz!

00:08:16: Wir sind Schweizer und können gerne in der Schweiz gehen.

00:08:18: Ich bin nicht von der Schweiz weg auf Costa Rica, weil ich auch weggen will.

00:08:22: Aber Ananas-Anbau in den Schweiz ist noch schwierig.

00:08:25: Darum haben wir dann die Entscheidung getroffen, dass man wieder da machen kann, wo wir am besten kommen

00:08:29: können.".

00:08:30: Du sprichst schon an – im Jahr zwei tausend vier hat die Familie zu Costa Rica mit der Affienda Rosvita nochmal neu mit einem Ananasgeschäft losgelegt.

00:08:39: Hast du von Anfang an volles Vertrauen in dieses Projekt?

00:08:42: Oder waren deine Bedenken bei dir, nachdem ihr in der Elfenbeiküste erlebt

00:08:47: hattest?

00:08:48: Erstens war ich noch sehr jung.

00:08:49: Vielleicht auch naiv.

00:08:51: Wir sind mit achtzehn in das Geschäft angefangen.

00:08:57: Den Luxus vom Zweifel hast du eigentlich erst, wenn du einen Plan B hast.

00:09:02: Wir hatten nichts mehr.

00:09:03: Wir haben keinen Plan C und keinen Plan B. Darum haben wir nicht verzweifelt.

00:09:10: Mein Vater hat zwanzig, dreißig Jahre lang Ananas produziert in Zafrika.

00:09:14: Da konnten wir das tun und darum haben wir auch nicht verzwaifelt, dass man es auch in Kostarika werdet schaffen.

00:09:20: Wir mussten Sachen anpassen, wir mussten auch Leergälder bezahlen.

00:09:24: Es war nicht alles einfach.

00:09:26: Aber wir hatten eigentlich den Plan, dass uns unsere Eltern – also das Redezeit von unseren Kindern – helfen die Betriebe aufzubauen, bei denen wir verloren waren in Zufrika.

00:09:36: Und der Wunsch des Vaters war wieder Ananas.

00:09:39: Also ist das für uns Plan A, B und C nur der Eximik-Alternative gekannt?

00:09:44: Wie schnell ist es in den Rollen gekommen, als er losgeweitet hat?

00:09:46: Relativ

00:09:47: schnell kann man sagen!

00:09:49: Wir sind im Jahr zwei Tausend und zwei auf Kosterika.

00:09:52: Warum Kosterica?

00:09:53: Weil wir in dem Land brauchen, wo stabil ist, wo Ananas in Zukunft hat, wo das Klima stimmt... Und in den Jahren, wo man die ersten Farben schon kaufen konnte.

00:10:03: Vor zwei Jahren war der Start in Kosteringen.

00:10:08: Gibt es Sachen, bei denen du bewusst gleich oder anders machst im Berufsleben als deinem Vater?

00:10:16: Nein, also ich bin Gruppi vom Vater.

00:10:18: Seid man mit den vorhunden?

00:10:20: Nachteilen vermutlich.

00:10:21: Darum mache

00:10:22: ich das nicht.

00:10:24: Ich darf es jetzt nicht sagen aber mir hat man schon von Kindern gesagt ihr seid ein Bär alt.

00:10:27: Von dem her gesehen alles was wir ihm kritisiert kritisieren wir mehr auch.

00:10:32: Wie ich am Anfang sagte habe ich mich sehr stolz auf meinen Vater.

00:10:35: Ich sage nicht dass alles perfekt war.

00:10:38: Aber was sie im Geschäft leben ist und heute noch in unserem Geschäft leben.

00:10:41: Er war sehr grosszügig, wir haben auch mit Menschen geschaut.

00:10:46: Und zweit ist ein Handschlag und das Wort war immer noch Mehrwerk für Verträge, die man unterschreibt.

00:10:52: Trotz allem, was uns in der Familie passiert, haben wir das Vertrauen im Mensch nicht verloren.

00:10:56: Das ist eigentlich ein Glück, das wir haben.

00:10:58: Dein Vater ist zwanzig, dreizwanzig gestorben.

00:11:01: Was fehlt dir heute am meisten an ihm persönlich?

00:11:05: Und vielleicht eben auch geschafftlich?

00:11:08: Wir hatten es Glück ... dass wir sehr eng sind.

00:11:13: Ich habe jeden Tag mit dem Vater telefoniert, ich weiss nicht wie viele Menschen wirklich die Chance haben und das auch als Chance sehen.

00:11:19: Das dürfen ... Ich bin, wo er gestorben ist, sieben, dreißig, acht, dreizig gewesen.

00:11:23: Dass man eine so intensive Beziehung hat mit dem Vater bis zu alt.

00:11:29: Er ist jung gestorven verhältnismäßig.

00:11:32: Wenn wir fehlen, sind seine Anrufe am Morgen am Mai und am Nachmittag an drei.

00:11:37: Er hat uns jeden Tag angelutet, jeder von uns, egal wo er noch war oder zu jeder Zeit tut.

00:11:41: Also der konnte auf die Strasse jemanden treffen, der gesagt hat, ich bin zur Riga gewesen mit dem Sohn, dann hat er mir angeschaut, dass es am Morgenden am Mai ist oder nicht?

00:11:49: Und Stefan, ich war hier mit den Töpfern und habe mir das Telefon gegeben!

00:11:53: Das fehlt mir eigentlich, weil ich sage, der Rest im Geschäft oder Wert logisch fällt da mir, das ist logisch... Aber er hat uns eigentlich gegeben, wann wir das brauchen.

00:12:03: Und das haben

00:12:04: wir

00:12:04: ja.".

00:12:07: Möchten Sie täglich über das weltweite Tourismus und Reisegeschehen informiert sein?

00:12:13: Suchen sie Reiseideen und Inspirationen auf travelnews.ch.

00:12:19: Erfahren Sie jeden Tag das neueste und spannendste aus der Reisewelt!

00:12:24: Auch ganz bequem mit einem unserer Newsletter.

00:12:29: Ich habe es eingangs gesagt, du führst unter dieses Reiseunternehmen Swiss Tropical Tour zu Costa Rica.

00:12:36: Was bietet ihr konkret hier?

00:12:38: Wir bieten Rundreisen an, ob jetzt Gruppenrundreis ist mit dem Thurgatravel oder mit der Schweizer-Puhr-Lesser-Reise.

00:12:47: Aber wir machen auch viele individuelle Reisen, also Mietauto-Rundreise.

00:12:52: Obwohl Costa Rica, Nicaragua und Panama.

00:12:55: In der Zwischenzeit breiten wir uns auf Mexiko aus.

00:12:58: Aber eigentlich wirklich individuelle Sachen.

00:13:02: Sind das alles Dinge, die du selber quasi testisch ausprobierst?

00:13:07: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:13:08: Ja,

00:13:09: seit fünfzehn Jahren habe ich das Reisebüro und ich war von Anfang an auch Reisenleiter auf diesen Touren.

00:13:14: Das heisst ja, wie du es über hundertfünfzehnte Reisenden schon geleitet hast.

00:13:18: Und ich bin jedes Jahr selbst zehn bis fünfte Gruppen auch noch begleitet.

00:13:22: Also ich habe ein gutes Team im Büro Und selbst versuche ich so zwischen Oktober und November bis Tournee Mai nun stoppen am Reisenleiten.

00:13:30: Und das ermöglicht, dass ich wirklich sehe was sich verändert, was geht wie es geht und wirklich nahe an den Menschen bin.

00:13:36: Wie gross ist euer Team?

00:13:38: Im Reisebüro sind wir vier Leute.

00:13:40: In der Zwischenzeit gibt es in Kosterika alles, was transportisch mit Ernesto arbeiten muss schon fünfzehn Jahre zusammen.

00:13:46: Aber er ist selbstständig mit seinem Team.

00:13:49: Die Reisenleiter haben auch die Gleiche, aber diese sind in Kostereika Freelancers.

00:13:53: Also wenn man jetzt alle würde zu sein, dann sind wir sicher mehr, aber fest angestellt müssen immer bei vier auf fünf Leuten.

00:13:58: Wie gross ist der Anteil von den Schweizer Kunden wie euch?

00:14:02: Groß war am Anfang, oder immer noch groß.

00:14:05: Ich würde sagen etwa siebenzig-achtzig Prozent noch.

00:14:09: In der Zwischenzeit bin ich auch in Vien, Hamburg und USA vor drei Wochen immer mehr von anderen Ländern.

00:14:15: Aber wir konzentrieren uns schon, also die Priorität ist schon die Schweiz.

00:14:20: Costa Rica ist bei der Schweizer schon lange sehr hoch im Kurs.

00:14:23: Welche Regionen wirst du jetzt Mittelamerika sonst noch wärmstens für eine Reise empfehlen?

00:14:29: Also ich finde die Kombi von diesen drei Ländern in Mittellamerika ganz spannend.

00:14:32: In Panama haben wir natürlich den Kanal Dembera Indianos und City Tours Städtetrip, das haben wir sowohl in Costa Rica als auch in Nicaragua nicht.

00:14:41: Panama hat die Hochhüse oder die Rooftops und so.

00:14:44: Also wenn man so eine Stadtfeeling möchte und der Kanal will sehen – zwei, drei Tage Panama.

00:14:48: Costa Rica ist für mich vor allem alles was Naturisch und Landwirtschaft.

00:14:52: Und dann Nicaragua ist es ein Unbekannte wo ich aber schon seit Anfang wirklich ... und viel über den Gang mit Gruppen auch.

00:15:01: Und die haben alles, was wir nicht haben.

00:15:02: Das Rediz von Kolonial-Städten, wo man am Orbiter in diesen Gassen laufen kann, schönen Restaurants ... Ob es das der Masaya-Fulcranisch ist, bei dem man den Laaf an sich sieht fliessen.

00:15:12: Und dann die ganzen Weberreihe, Keramik, Trumfabrik natürlich... Also für mich finde ich es wirklich cool, dass diese drei Länder so unterschiedlich und so naheinander sind, dass man gut und kundlich machen

00:15:25: kann!

00:15:25: Von Schweizer Latinamerikaspezialisten gehört man vom Panama-Boom.

00:15:31: Letzte Jahr schon ein bisschen, dieses Jahr noch stärker.

00:15:33: Spürst du das auch?

00:15:34: Ja wir haben immer mehr Anfragen auf die Panama.

00:15:38: Wobei, ich muss ehrlich sagen, die Leute, die Kombi machen in Panama und Costa Rica haben bei uns im Fall doch meistens ... Costa Rica ist schon einmal tierweltmäßig reicher und bietet mehr.

00:15:49: Aber wir haben auch immer mehr Angebote, die übrigens edelweisse vorgeschlagen hatten.

00:15:54: Dass ein Dreieckflug damit machen soll mit Panamacitis Stadtliberia zum Beispiel.

00:15:58: Und das ist noch nicht standgekommen?

00:16:00: Ich habe

00:16:01: mich mal schauen müssen!

00:16:03: Wenn wir uns überraschen... Wie wurde aus einem Koch- und Ananasproduzenten Tourismus unternehmen?

00:16:13: Bei uns läuft nichts wissen,

00:16:14: oder?!

00:16:16: Ja also eigentlich wie gesagt Bei unserer Familie musste man eine Ausbildung machen.

00:16:22: Wenn die Ausbildung fertig ist, kann er das machen, egal wann er möchte.

00:16:27: Darum war für mich die Kochlehrung wichtig.

00:16:30: Sobald ich aus der Lehrkobie bin, habe ich angefangen beim Vater den Handel zu machen, also den Verkauf an einen Bananenbiau-Mongromarkt in Zürich.

00:16:40: Dann bin ich auf Costa Rica zum Brüder überein, wo man verkaufen kann.

00:16:43: Die Leute wissen das nicht, aber ich habe mit Fax gekriegt und angefangen zu verkaufen.

00:16:46: Heute hat man alles auf Whatsapp, aber damals ging es noch anders zu einem Hergang.

00:16:51: Und dann bin ich in Costa Rica übereins.

00:16:53: Hier ist ein Druckfilm über mein Vater im Fernsehen gekommen.

00:16:57: Mein Vater hatte gesundheitliche Probleme.

00:16:59: Der Turgart-Traveler Hans Kaufmann hatte mit meinem Vater die Idee, dass er Reise machen könnte – also Gruppenreisen, die mein Vater begleitet.

00:17:07: Und der Vater hätte sollen den Reisenleiter sein, eine einmalige Sache.

00:17:11: Schon seitlich bin ich dann der Reisen-Leiter geworden und mache es jetzt schon fünfzehn Jahre.

00:17:16: Bist du eigentlich immer noch im Ananas-Business involviert?

00:17:19: oder machen das deine Brüder?

00:17:20: Nicht mehr im Tagesgeschäft aber wir machen alles miteinander.

00:17:24: also wir sind wirklich ein Familienunternehmen.

00:17:27: Der Elternbruder Johan ist wirklich der, der im Alltag in der Ananasproduktion ist im Verkauf.

00:17:33: Der Jünger Bruder, Michael macht das ganze Finanzwesen und Wasserbüffeln und Administration.

00:17:38: Und meine Schwester schaut oder hilft uns im Betrieb zu Afrikaunen.

00:17:41: Aber ich bin wirklich mehr im Tourismus!

00:17:44: Du schaffst schon sehr lange viel mit deinen Geschmistern zusammen.

00:17:48: Ich stelle mir vor, dass es nicht immer ganz einfach ist.

00:17:50: Geht man sich hier auch mal an die Gurken?

00:17:52: Wie hat mein Bruder gesagt?

00:17:54: Schön, dass eine Familie zusammen schafft.

00:17:55: Wir seien sich alles und es weniger schön ist, wir seien uns alles.

00:17:59: Und das ist wirklich so!

00:18:01: Wir haben unsere Situationen.

00:18:02: Es sieht nicht alles rosarot aus wie sonst.

00:18:05: Wir sind ja auch nicht mehr die gleichen Menschen als jetzt.

00:18:09: Aber im Endeffekt, wenn's ein Problem gibt oder wenn du die Situation hast, bist du aber gleich froh auf Brüderes.

00:18:17: Das verbindet.

00:18:18: Ihr hattest ein schwieriges Jahr, keinen schweren Unfall, kein letztes Jahr.

00:18:23: Wir konnten auf die Familie zählen, Brüderinnen um den Reisenbüro geholfen.

00:18:27: Und das ist eigentlich ... Man muss nicht immer nur sehen wie schwierig es ist.

00:18:31: Man muss v.a.

00:18:32: sich konzentrieren, was Vorteile sind und dann muss man daran arbeiten.

00:18:35: Welcher Ort war für

00:18:36: dich das echte Costa Rica?

00:18:43: Was heisst echt?

00:18:44: Es war alles ein bisschen ... Ich finde auch, wir durften ja nicht gegen die Entwicklung sein, weil Leute vor Ort recht auf bessere Standards und Entwicklungen haben.

00:18:55: Für mich gibt es drei Orte, die ich wirklich gerne habe.

00:18:58: Das ist sicher mal Sara Pigui.

00:19:00: Dort, wo wir unsere Ananasfarm haben, dort sind wir mehrere Nächte mit unseren Gruppen.

00:19:04: Die meisten, wenn du in der Reiseführer schaust, fahren sie einfach durch.

00:19:08: Aber da war es vor allem Tuckern auf Fultüterspiel, aber was v.a.

00:19:12: Naturloch ist und das ist eine Stärke von uns.

00:19:14: Es ist bei Pedro zu schauen wie er Palmherzen und Pfeffer anbaut oder einen Korkkurs machen oder Kakaotour oder Ananas-Farm.

00:19:24: Und in diesem Dorf, wo ich die Vierkosarapie gehe, dort leben Leute der Landwirtschaft.

00:19:28: Dort ist kein Tourist, also du kannst durch das Dörfchen durchlaufen und in den Läden gehen, wo der Costa Ricaner auch geht.

00:19:36: Dann ist Corcovado, finde ich wunderschön.

00:19:39: Dort hat er dem Frühjahr ein Lodge direkt am Meer.

00:19:42: Und sonst ... Finka Amistat, übrigens, ist in Schweizer.

00:19:47: Der hat einen Kakao-Lodge, Simon.

00:19:50: Und dann macht Schoki für Felchlinn.

00:19:53: Das ist eine kleine Kaufarm und hat ein paar Zimmer.

00:19:56: Die verkaufen wir recht gut, die Leute schätzen sie nahm, weil es weg vom Tourismus ist mit in der Natur gerade im Rio-Seleste zu

00:20:04: sein.

00:20:05: Gibt es auch Orte, wo du deinen Gästen bewusst nicht zeigst?

00:20:08: Sonst wird man als Sehenswürdigkeit bezeichnen, wie man sagt, dass sie so überlaufen oder nicht mehr steilecht sind, dass sich das nicht mehr lohnt?

00:20:16: Ich mache mir jetzt keine Freunde mit dieser Frage!

00:20:19: Aber zum Beispiel Monteverde bin ich jetzt kein Fan.

00:20:22: Es ist okay, es ist schön und Nebelwald.

00:20:26: Ich gehe dann lieber auf Sankt Gerardo de Dotto auf der anderen Seite, wo auch Nebelwald hat aber dort ist der Kreuzahlvogel viel mehr Natur.

00:20:33: Und auf meinen Touren, z.B.

00:20:35: Manuel Antonio, wenn gestern das unbedingt wund, dann würde ich den Nationalpark nicht anbieten, sondern wenn sie es wund machen muss natürlich.

00:20:42: Aber ich sage meistens in der Gruppe, ich habe schon so viele Natur gesehen Ab den Trails, also bei speziellen Sachen, die man mit uns gemacht hat.

00:20:50: Dass sie das gar nicht mehr brauchen in Manuel Antonio Nationalpark gehen.

00:20:54: Aber diese zwei Sachen sind nicht zwingend notwendig.

00:20:59: Man hört immer wieder von Preisen, die zu Costa Rica im letzten Jahr massiv gestiegen sagen und unschönen Auswüchse des Massentourismus, gerade in der Hochsaison.

00:21:08: Wie nimmst du diese Situation direkt vor Ort?

00:21:10: Die erste

00:21:12: Mal.

00:21:13: Massen-Tourismus ist der Vorteil, der Costa Rica hat.

00:21:17: Jeder Tourist, der auf Costa Rica kommt, wird eigentlich Natur gesehen.

00:21:21: D.h.,

00:21:22: den Massentourismus, wenn man es in Paris kennt oder in Luzern, das haben wir ja nicht, ausserhalb von Manuel Antonio Bitzel.

00:21:28: Wo sonst?

00:21:29: Wir haben mehr Hotels und Lodges.

00:21:32: Du siehst nicht die Tausende von Menschen, die sich vorstellen müssen, wenn er einen Massenturismo hat.

00:21:37: Zum Punkt des Prisons wurde die Costa Rica einsteuert.

00:21:41: Man muss aber auch verstehen, in Costa Rica hast du einen Mindestlohn von bis zu six oder hundert Dollar pro Monat.

00:21:48: Plus fünf oder dreißig Prozent Sozialleistung plus dreizehnt Monatslohn plus zahlte Ferien plus IVA und so weiter.

00:21:57: Der Nachbarländer ist sechsmal niedriger.

00:22:00: also das ist schon mal ein Punkt wo wir wissen.

00:22:02: das zweite ist für die Wohnen ist Medizin kostenlos Die Schulen kostenlos, die Universitäten kostenlos.

00:22:09: D.h.,

00:22:09: wenn du als Reisender auf Costa Rica gehst, musst du kein schlechtes Gewissen haben.

00:22:13: Die Leute werden bezahlt für ihre Arbeit und kommen faire Prise über.

00:22:17: Und was auch noch, das ist jetzt aber so.

00:22:19: die letzte zwölf Monate, ist der Wechselkurs Dollar-Colones, wo für uns ein Riesenproblem ist.

00:22:25: Der Dollar hat zwanze Prozent Wert verloren auf die Lokalwähre Kolonies.

00:22:30: Das heißt wir verkaufen alles in Dollar, aber die Kosten sind alle in Kolonien.

00:22:35: Das heisst, wir haben auf jeden Dollar zwanzig Prozent weniger.

00:22:38: Dass auch wenn wir zwanziger Türen geworden sind, ist eines im Monat, dann hast du nicht mehr in der Krise, weil du die Löhne alles so machen musst.

00:22:44: Das sind sicher Situationen, wo Kosterika-Türer machen.

00:22:48: Aber wie gesagt, auf der anderen Seite haben wir hundertprozent erneuerbare Energie.

00:22:52: Wir haben ein Land, das demokratisch ist.

00:22:55: Wir haben einen Land, der sozial funktioniert für die Arbeiter, Arbeitslosen krassen E-V-Rente usw..

00:23:01: Wie vergleicht Costa Rica immer mit der Schweiz, findest du den Vergleich berechtigt?

00:23:06: Du kennst jetzt beide Länder sehr gut.

00:23:08: Ich finde es berechtigend.

00:23:11: Wenn du eins zu eins vergleichst, geht's nicht auf.

00:23:14: Das ist klar.

00:23:14: aber ich glaube wir müssen auch alles in die Situation rein tun.

00:23:18: Du musst Costa Rica sagen.

00:23:20: Die Schweiz von Mittelamerika, das ist nicht die Schweiz.

00:23:22: D.h.,

00:23:22: vergleichen mit Nicaragua und Uras, Panama, Guatemala oder woher du bist, ja sind wir höchere Löhne... Stabiles Land, neutralo-politisch.

00:23:33: Keine Armee, Berge wie die Schweiz.

00:23:36: Dort siehst du wiederum vergleichbare Sachen für den Fall.

00:23:41: Du verkaufst nicht nur Reisen sondern auch Zigarren?

00:23:45: Ja genau super!

00:23:47: Wie bist du zu diesem Geschäft gekommen?

00:23:49: Covid les grüssen.

00:23:51: Ich habe ab und zu einmal eine Zigarre geraucht aber ich bin jetzt kein Rauch in dem Sinn.

00:23:56: Ich glaube der Zigarepsitzer war wenigster Rauch auf dieser Welt.

00:24:00: Und dann kam ich aufs Molkowiko, das war am März.

00:24:05: Und im Frühjahr hatte ich eine Zigarrenfabrik.

00:24:07: Das ist vom Rotary Club und ich ging die Fabrikanne mit meiner Gruppe nach Besuchen.

00:24:12: Dann baute ich meine Zwiebeln in den Zigaren und sagte mir, es wäre noch ein cooles Geschenk für unsere Kunden, so einen Delo-Zigare.

00:24:19: Dann konnte man sie auf der Farbe rauchen und aus dieser Idee entstanden werden.

00:24:24: Die Mindestbestillungen waren relativ hoch.

00:24:28: Und dann habe ich das wirklich auf einem WhatsApp-Status ausgeteilt, ohne Hintergrund.

00:24:35: Ich habe einfach selber Freude gehabt, einen eigenen Daumen zu lassen.

00:24:38: In noch drei Wochen habe ich hundert Christen verkauft in die Schweiz und dachte, der ist ein super Geschäft!

00:24:43: Die Reisen sind so wie verkauft, wie sie gehen.

00:24:45: Danach habe ich den Leuten alle nachgeliebt und gefahren.

00:24:49: Dann haben wir alle gesagt, dass sie es nicht reinkommen.

00:24:51: Aber sie kaufen jetzt, erinnert sich an diese Reise in Kostarien.

00:24:56: Ich habe ja nicht gewusst, wie lange der Covid geht.

00:24:58: Ich wollte meine Mitarbeiter nicht entlassen und durch das habe ich das Zigarren-Geschäft ausgebaut während der Covid.

00:25:05: So konnte meine Mitarbeiter die ganze Covid-Zeit behalten können.

00:25:12: Wir haben das Zigarregeschäft ausbaut.

00:25:14: Heute gehen diese Erträge an unsere Projekte auf Afrika, eine Auffangstation in Costa Rica oder ein Ufostigprojektor.

00:25:23: Also das heisst, du bist auch sozial sehr aktiv?

00:25:25: Auf jeden Fall.

00:25:27: Ich weiss noch, ob das sozial aktiv ist.

00:25:29: Wie gesagt, das war der Teil meiner Erziehung.

00:25:31: Wir waren in Afrika aufgewachsen und für uns war es immer noch mal.

00:25:35: Wir haben in den neunziger Jahren Schule gebaut, wir haben die Leute immer geschaut.

00:25:38: Wir sind uns bewusst, dass wir mit dem Schweizer Pass auf die Welt gekommen sind und schon einen riesigen Vorteil hingegen über viele Menschen.

00:25:44: Und darum sehe ich nicht als eine soziale Mission, sondern für uns ist es Selbstverständlichkeit.

00:25:51: Ananas, Kochle, Reisen, Ziggare.

00:25:54: Du hast ständig neue Ideen?

00:25:56: Bist du ein Unternehmer aus Leidenschaft oder kannst nicht still sitzen und muss immer etwas laufen?

00:26:02: Ich habe Freude an allem wenn ich mache.

00:26:05: Wir haben das Glück, alle Geschwister zu sein, dass wir fliessig sind.

00:26:10: Alle sind Unternehmer.

00:26:11: Ob meine Schwester mit der Druckerei ist und den Werkstatt ihrer Mann, die Afrikau, auch wir mit der Farm ... Wenn du zusammen schaffst gibt es ja so viel Kraft und Möglichkeiten, dass du gar nichts verbüten musst.

00:26:26: Das war unser Motto.

00:26:27: Mein Vater hat immer gesagt machen, was er will, wenn er Freude hat aber das richtig macht bis zum Schluss.

00:26:32: Und das ist doch unser Leitmotor.

00:26:36: Ich weiss nicht, wieso ich mal etwas verbüte, solange es legal ist und uns Freude machte.

00:26:42: Könntest

00:26:42: du dir auch nicht vorstellen, eines Tages in der Schweiz wiederzuleben?

00:26:46: Auf jeden Fall!

00:26:47: Ich könnte mir vorstellen, ganz woanders zu leben gehen.

00:26:51: Im April sind wir in der Schule und nie mehr von der Schule abgeholt worden.

00:26:55: In diesem Moment haben wir uns die Wurzeln weggeschnitten.

00:26:59: Da hast du den Nachteil, dass du nicht mehr nach Hause kannst.

00:27:01: Du kannst jetzt über die Eier machen, wenn du das auch gemacht hast.

00:27:04: Das ist hinter uns.

00:27:06: Aber es gibt einen Vorteil, damit du nicht mal punden bist.

00:27:09: Und heute tut mir noch ... Geschäftspuritäten, Familie-Puritäten und Entscheidungen.

00:27:15: Wir sind immer bereit zum Neumetz gehen.

00:27:18: Ich wohne zwar zu Costa Rica, aber ich bin superfreud, dass ich in der Schweiz bin.

00:27:21: Ich werde bald wiederkommen und reisen hin und her und geniessen es eigentlich auch.

00:27:26: Stefan, wir steuern schon auf den Schluss zu.

00:27:28: Am Schluss fange ich immer drei Sätze an, die ich froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.

00:27:34: Etwas, was ich aus der Schweiz immer auf Costa Rica mitnehme, wenn ich da war?

00:27:38: Schucke!

00:27:41: Und zwar Gottlieber Schucke.

00:27:44: Meine Brüder würden über mich sagen, dass

00:27:46: ... Liebe aufgestillte bin!

00:27:49: Ich bin nett in der Familie.

00:27:52: Und meine nächste Reise geht auf?

00:27:56: Ich habe gerade die USA-Gange auf Texas für den Rotere Club mit dem Rollstuhlprojekt.

00:28:04: Stefan Dehler, danke vielmals, dass du für Travel News Zeit genommen hast.

00:28:08: Ich wünsche dir privat und beruflich alles Gute!

00:28:11: Danke dir vielmals für die Chancen.

00:28:13: Und euch vielen Dank fürs Zuhören.

00:28:15: Der nächste Travel-News-Tag gibt es heute in einer Woche.

00:28:19: Unteressen freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast wieder empfehlen und eine positive Bewertung auf der Podcastplattform hinterlegt.

00:28:27: Ciao miteinander.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.