Die Tourismusstimme im Bundeshaus

Shownotes

Die Zeiten für den Schweizer Tourismus sind stürmisch. Durch die finanzielle Belastung des Bundes – unter anderem wegen der 13. AHV-Rente und steigenden Rüstungsausgaben – gerät auch die Tourismusförderung unter Druck. «Da sind wir in einem jährlichen Abwehrkampf begriffen», erklärt Reto Nause, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands (STV) und Mitte-Nationalrat, in der aktuellen Ausgabe des «Travel News Talk».

Trotz des starken Frankens und der hohen Preise behauptet sich die Schweiz als Reiseland gut, findet Nause. Der gestärkte Inlandtourismus nach Corona bilde dabei eine solide Basis. Das Thema Overtourism will er nicht überbewerten und spricht von punktuellen und zeitliche beschränkten Phänomenen. Er plädiert dafür, Touristenströme durch gezielte Angebotsentwicklung räumlich und zeitlich besser zu verteilen und neue, spannende Schauplätze zu inszenieren.

Zum Artikel: «Der Tourismus ist in einem jährlichen Abwehrkampf»

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00:00:11:

00:00:12: Hallo miteinander, das ist eine neue Folge vom Travel News Tag.

00:00:15: Mein Name ist Gregor Wasser, Redakter von Travel News und ich befinde mich im Bundeshaus in Bern.

00:00:22: Unser Gast dieser Woche ist der Reto Nausee mit den Nationalraten und Präsidenten des Schweizer Tourismusverbandes.

00:00:30: Schön dürfen wir hier sein.

00:00:32: Grüeziere Nase!

00:00:32: –

00:00:33: Grüezig miteinander!

00:00:34: Wie viele Tage verbringen Sie im Jahr im Bundeshause?

00:00:38: Ja relativ viel... Ich bin Präsident vom Schweizer Tourismusverband, das ist ein Dach-Verband.

00:00:46: Gastro- und Hotellerieswissen sind angeschlossen.

00:00:50: Museen, Schweiz, Naturpark, Schifffahrt durch öffentliche Verkehr, SAC

00:00:56: etc.,

00:00:57: also da hat man doch einiges an Mitgliedern und Interessen der Mitglieder, die wir hier unter den Bundeshauskuppeln versuchen zu vertreten.

00:01:06: Und diese Zeiten sind stürmisch!

00:01:09: Seit einem Jahr präsidieren Sie der STV.

00:01:12: Sie haben gesagt, wie viele verschiedene Player dabei sind.

00:01:15: Ist es schwierig für eine heterogene Gemeinschaft zu sprechen?

00:01:22: Ich glaube, zusammengeweist hat die grösste Krise vom Schweizerischen Tourismus, das war Corona-Zeit.

00:01:28: Dort mussten eigentlich alle touristische Spieler letztlich mit den gleichen Problemen kämpfen.

00:01:34: Sie mussten ja auch zusammen ums Überleben letztlich.

00:01:38: kämpfen.

00:01:38: Das gilt genau gleich für die Musee, wie für die Gastwirte oder für die Hotelier etc.

00:01:44: Und dort hat man auch erkannt, dass es Sinn macht wenn diese ganze Branche mit einer Stimme spricht und wenn man versucht die gemeinsamen Interessen aber auch gemeinsam zu vertreten.

00:01:57: Da hatte man Wirklichkeit und das hat eigentlich das Wachstum von dem Schweizer Tourismusverband als Dachverband begünstigt.

00:02:07: Wir bei Trevel News sind auch stark im Bereich Outgoing-Tourismus tätig oder beobachtet der Teilmärkte.

00:02:18: Die Interesse von Reisebüros und Reiseveranstaltern nimmt den SRV, der Schweizer Reisenverband wahr.

00:02:24: Gibt es da vielleicht Bemühungen vom SRV bei Ihnen im STV als Kermit im Vorstand dabei zu sein?

00:02:32: Oder sind die Diskussionen abgeflacht?

00:02:35: Ich frage darum, weil anfangs die Pandemie sich der SRV plötzlich gemerkt hat, dass hier eigentlich kein Netzwerk besteht.

00:02:44: zu den Schweizer Politik und herzlich auch dann ja auch dank der Verbindungen zum SRV können Hilfe verschaffen.

00:02:52: Aber ich habe es gesehen, der Generalversammlung war glaube ich nie mehr.

00:02:55: Könnten Sie etwas sagen dazu?

00:02:59: Ich glaube, wir sind in einer volatilen Branche.

00:03:03: Wir haben bewiesen in Corona-Zeiten, dass es besser kommt und mehr PS auf den Boden bringen kann.

00:03:13: Insofern ist der STV sicher offen für alle Bemühungen auch outgoing oder dort gibt es gemeinsame Interessen, die man unter Kuppeln verteidigen

00:03:29: muss.

00:03:29: Jetzt ein Player des Schweizer Tourismus.

00:03:30: Ja, ich muss sagen mal Japaner und Brasilianer in die Schweiz zu holen.

00:03:35: Muss er in der Schweiz?

00:03:36: Sind die ja hinter den Tagessüchern aus der Schweiz im Auge?

00:03:40: Aber das passt schon zusammen unter einem Dach.

00:03:43: Das passt zusammen.

00:03:44: oder sind alle Spieler, die einen Beitrag leisten, dass wir in der Switzerland eine interessante Angebotsentwicklung vor Ort haben?

00:03:55: Wenn ich einen Besuch machen kann, sagen Sie in der Stadt Bern zum Beispiel.

00:04:00: Ich habe das zusammenhänken mit einem Velofahrt rund um Bern durch den grünen Band und am Museumsbesuch anhängen.

00:04:09: Ich hab ein gastronomisches Erlebnis anhängen und irgendwann bin ich vier bis fünf Stunden in Bern.

00:04:15: Dann komme ich auf die Idee und übernachten auch in dieser Stadt.

00:04:19: Es dreht eine gescheitende, gute Angebotentwicklung vor Ort, die sich diese unterschiedlichen Partner absprechen und solche Angebote buchbar kreieren.

00:04:32: So findet auch lokale Wertschöpfung statt.

00:04:36: So finden letztlich auch eine nachhaltige Individualtourismus statt, bei der allen Beteiligten hilft und was Energie erzeugt.

00:04:47: Sie sind lange Ehrungen ... ZVP Generalsekretär war, dann Sicherheitsdirektor in der Stadt Bern.

00:04:58: Was haben Sie mit dem Tourismus am Hut?

00:05:00: Sie sind ja jetzt die oberste Touristiker im Land.

00:05:04: Ja also meine Direktion in der Statisch-Gesicherheit, Umwelt und Energie aber auch das Wirtschaftsamt hat dazu gehört.

00:05:13: Dort war ich von Amteswegen anfänglich im Vorstand des Berntourismus, an dem wir später umgewandelt haben.

00:05:19: In Bern welkom angehen – also in der Aktiengesellschaft, bei der man alle Player beteiligt hat.

00:05:27: Die Innenstadtvereinigung, die Bernseite, die Hotel Gastro, die grossen Häuser, Kursau Casino und Bern Expo als Messestandort.

00:05:39: Und wo man eben versucht hat, genau gemeinsam diese Energie zu nutzen.

00:05:44: Wenn irgend ein Kongress quasi einen Anbieter zu wenig Platz hatte, dann konnte man unter anderem schauen, dass man ausweicht, sodass man als Destination Bern solche Events nicht verliert.

00:06:02: Sie sind ... ja?

00:06:04: Die Speerspitze ist ein Bundeshaus, um hier die Netzwerke und Interessen zu vertreten.

00:06:13: Ein wichtiges Anliegen ist die Finanzierung des Tourismus.

00:06:17: Würden die Tourismusförderung alles da ein bisschen ein Update geben?

00:06:21: Das ist eine ewige Diskussion wie viele Mittel jetzt Schweizer Tourismus in der Natur oder die neue Regionalpolitik überkommt.

00:06:28: Also diese Situation ist tatsächlich ... jährlichen Abwehrkampfbegriff.

00:06:38: Aufgrund der röstigen Ausgaben in den nachhaften Renten, hat der Verteilkampf um das Geld unter den Bundeshauskuppeln massiv zugenommen.

00:06:49: Der Tourismus zählt zu den ungebundenen Ausgabens.

00:06:55: Dort sind wir unter Druck und es steht eigentlich so, dass man jährlich in den Budgetdebatten Immer wieder Anträge haben, dass Kürzungen bei der Schweiz Tourismus, also beim Vermarkten kommen.

00:07:08: Die Anträge kommen meistens von links mit der Begründung, es läuft ja alles gut und eigentlich haben wir Over-Tourism.

00:07:16: Und die anderen Instrumente wie die neue Regionalpolitik und Inattur, das sehr wichtig ist für alle diese klimapolitischen Herausforderungen, die man hat, sind eher von rechts unter Druck.

00:07:29: Das heisst ... Wir haben bis jetzt all die Instrumente schützen können, retten können aber mit wechselnden politischen Allianzen.

00:07:38: Wie fällt Ihre Antwort aus?

00:07:40: Wenn jemand in der Schweiz argumentiert, lädt es ja und man hat zu viele Touristen.

00:07:47: Also ich glaube, dass das für ausgewählte Destinatione im Ausgewälten-Monat durchaus ein Phänomen kann sein dass das hingegen in der Breite und über das ganze Land gesehen nicht der Fall ist.

00:08:05: Also wir haben immer noch Destinationen, die natürlich von zum Beispiel Hotelzimmer auslastigen Herr Luft nach oben hier sind.

00:08:15: Und ich glaube Kunst ist es eben diese Angebotsentwicklung so ausgestalten in der Zukunft, dass man zeitlich über das Jahr sieht die Touristenströme ein bisschen steuern kann.

00:08:31: Dass man sich auch stark auf Wertschöpfung intensiver Individualtourismus ausrichtet und nicht irgendwie auf so Gruppenreisen, wo plötzlich gar weiss-fünfzig-sechzig Leute in die Innenstadt strömen.

00:08:48: Und es gibt näher für die heimische Bevölkerung möglicherweise das Anzeichungsgefühl.

00:08:53: Ups!

00:08:53: Das ist zu viel.

00:08:56: Wie verfolgen Sie diese ... Diskussion um Over-Tourism.

00:09:01: Wo sehen Sie die beste Lösungsansätze?

00:09:04: Wie diskutiert man über Kontingentierungen und Eintrittspreise, wie kämpft man dem am besten begegnen?

00:09:16: Wenn wir z.B.

00:09:17: schauen, was in Isutwald passiert ist oder eine koreanische Serie und der romantische Kurs vom Steg ... einen eigentlichen Hype ausgelöst.

00:09:30: Wir wissen, dass gewisse Influencer auch den Hype können auslösen.

00:09:36: Jetzt ist das auf der einen Seite fast nicht planbar und auf der anderen Seite könnten wir uns den erartigen Phänomen anzunutzen machen.

00:09:44: Also wieso?

00:09:45: Zum Beispiel nicht der romantische Kuss auf dem Steg vom Hallwielersee.

00:09:52: Dort haben wir garantiert nicht so gewaltige Overtourism.

00:09:57: Und so kommen eben gewisse Locations, sei es Gebäude, Landschaften oder Seeerflüsse.

00:10:06: So kommt man eben gewissen Locations neu inszenieren, spannend inszeniert und könnte einen Beitrag leisten zur räumlichen Vertreilung der Besuchenden.

00:10:22: Wie muss man sich Ihre politische Arbeit im Alltag vorstellen?

00:10:28: Sind Sie ... Ja, passen Sie andere Nationalräte in den Wandel ab und besuchen das Gespräch oder wie das Netzwerk

00:10:38: passiert.

00:10:39: Wir haben natürlich eine professionelle Geschäftsstell.

00:10:42: Die machen das Screening von allen politischen Geschäften auf Traktandaristen.

00:10:49: Und übrigens mehrwertes Steuersondersatz wäre auch noch so ein finanzielles Thema.

00:10:55: Dort wurde im Ständerat Verlängerung des Andersatzes beschlossen, im Nationalrat ist sie abgelehnt worden, also in unheiliger Allianz, also überrechts und links.

00:11:07: Wir versuchen jetzt das in der Differenzbereinigung wieder zu kehren.

00:11:12: Wie machen wir das?

00:11:15: Schnurren mit den Leuten, Gespräche führen über die Zügungsarbeit leisten.

00:11:20: Möglicherweise auch politische Gegengeschäfte machen.

00:11:24: Ja, das ist eigentlich so laufthaltpolitik.

00:11:28: Was haben Sie für ein Gefühl in diesem Jahr, wie gut oder nicht so gut der Tourismus im Parlament

00:11:37: verankert ist?

00:11:38: Ich glaube wir sind ... Sehr vieler ist nicht bewusst, wie nahe noch mehr an Corona dran sind und wie existenziell bedrohend Corona war.

00:11:50: Sehr viele ist auch nicht bewusst, wie volatil der Tourismus als Branchen ist.

00:11:55: Wir haben es im Golf-Unger gesehen.

00:11:58: Wenn das zu Kriegerischen Konflikten kommt, fehlen plötzlich ganze Besuchergruppen.

00:12:03: Es spricht Asiatinnen über Abu Dhabi, Dubai ... in die Schweiz gereist.

00:12:07: Das hat man sofort gemerkt, wenn man jetzt so ein bisschen die Welt aussieht muss ich sagen was da kommen könnte stimmt da nicht wirklich nur mehr zuversichtlich und vor dem Hintergrund wäre für mich eigentlich stabile Rahmenbedingungen für den Tourismus eben wichtig.

00:12:26: Ich glaube Branchen ist hoch innovativ.

00:12:29: Das zeigt, dass sie nach Corona super angebaut hat und die Nachfrage grundsätzlich hier ist.

00:12:40: Ich glaube auch, dass der Tourismus eine wachsende Branche ist.

00:12:44: Wir haben jedes Jahr mehr Leute, die sich reisen können leisten.

00:12:49: Und jetzt gilt es, unter den verschiedenen Player sich kurz zu schliessen und im Bereich der Angebotsentwicklung innovativ in Zukunft zu schauen.

00:13:01: Ich glaube noch, dass die ganz grossen touristischen Destinationen – also nehmen wir ein paar Reise, Sven Edige

00:13:09: etc.,

00:13:09: dort kann man tatsächlich von Over Tourism sprechen.

00:13:13: Diese Destinationen sind abgerastet und es sind vermutlich neue Entdeckungen, neue Traueien, neue Geschichten an, die das Interesse der Besucherinnen und Besucher in der Schweiz wecken

00:13:27: könnten.

00:13:29: Es ist ja verblüffend eigentlich gut.

00:13:30: Die Schweiz läuft als Reise-Land.

00:13:34: Höchere Franken ... Ja, sie ist ein Dürsreisenland.

00:13:38: Wie können Sie sich das erklären?

00:13:41: Dass die Schweiz sich trotzdem so guthebt?

00:13:44: Punkt eins ist, dass der ganze Inland-Tourismus nach Corona gestärkt wurde.

00:13:51: Ich glaube, dieser Effekt haltet nach wie vor an.

00:13:53: Wir haben plötzlich noch in St.-Gaulle Romain erlebt.

00:13:56: Die wären früher auch nicht über Bern rausgefahren.

00:14:02: Dort hat die Schweizer ihre eigene Landwieder erkennt und diese Inlandnachfrage ist für uns eine wichtige Stütze.

00:14:10: Das macht je nach Destination, aber plus-minus-fünfzig Prozent oder sogar mehr aus.

00:14:17: Ich glaube das ist eine solidie gute Basis, die man aufbauen kann.

00:14:21: Er stellt mir fest in der jüngeren Vergangenheit, wir haben gewisse Schiffe.

00:14:28: Zum Beispiel Amerikaner.

00:14:31: Sie kommen sehr stark in die Schweiz und dort haben wir ein höchstes Wachstum, das hingegen zum Beispiel im Zug der Golfkrise Asien kritisch ist.

00:14:45: Der Wintertourismus ist natürlich ein wichtiges Standbein.

00:14:49: Wo sehen sie hier die Zukunft von der Schweiz?

00:14:52: Vielleicht gerade mit unserem Lehrlingsmitbewerber Österreich?

00:14:58: Ich glaube, die Schweiz hat dort massiv aufgeholt.

00:15:01: In der nach einer gewissen Phase, in der man nicht wahnsinnig viel investiert hat, sind diese Investitionen gemacht worden.

00:15:15: Wir haben eine spannende Interessanz und ein Zunehmendoschneesichersagebott.

00:15:24: Danke natürlich auch an gewisse Beschneiungsinfrastrukturen.

00:15:27: Wir haben kleine Gebiete, teufige Gebiete die werden Mühe haben.

00:15:31: Aber wir haben die grösseren Gebiete mit den Infrastrukturen, die sich auch sehr erfolgreich ganzjährig ausrichten.

00:15:40: Die sehr erfolgreich jetzt auch im Sommer zum Beispiel auf ein Bike setzen und Zusatzangebote arbeiten.

00:15:49: Also das Angebot im Sommer ist fast vielfältiger geworden als im Winter.

00:15:54: Das sage ich als lidenschaftlicher Scheifahrer.

00:16:01: Möchten Sie täglich über das weltweite Tourismus und Reisegeschehen informiert sein?

00:16:07: Suchen sie neue Reiseidee und Inspirationen?

00:16:11: Auf travelnews.ch Erfahren Sie jeden Tag das neueste und spannendste aus der Reisewelt!

00:16:19: Auch ganz bequem mit einem unserer Newsletter.

00:16:26: Beim STV ist auch die Nachhaltigkeit ein sehr wichtiges Thema, Aktiven Angründe, insbesondere auch mit den Sustainable Tourism Days im November.

00:16:41: Wo sehen Sie die aktuelle Stampe der Bemühungen

00:16:47: in der Schweiz?

00:16:48: Ich glaube es ist ein Label nachhaltiger Tourismus, das von Menschen, die in die Schweiz kommen, nachgefragt wird und die Gäste ohne bestimmten Wert erkennen.

00:17:06: Ich glaube, dass wir hier Akteure haben, die sich wirklich darum bemühen.

00:17:12: Und zwar im umfassenden Sinne.

00:17:14: Es geht darum, dass man auch versucht, lokale Produkte auf eine Dauer zu bringen und auf eine Tisch zu bringen.

00:17:22: Es ist darum, damit man sicherbar macht für einen Gast, wo man Energie zum Beispiel einsparen will oder wo man CO² reduzieren will.

00:17:33: Es gibt ganz, ganz simple Beispiele.

00:17:37: Der Kurs Albern hat z.B.

00:17:40: seine Zimmer im Sommer immer mit Vorhängen abdunkeln und hat so markante Einsparungen bei der Küheenergie erzielen können.

00:17:50: Man hatte zuerst ein bisschen Sorge, dass der Gast, wenn er hier in sein Dunkelsimmer kommt, das irgendwie nicht so gut findet.

00:17:58: Aber wenn man es erklärt, dann finden sie eigentlich auch die Halle.

00:18:02: Gibt es weitere Vorstöße und Innovationen in diesen Bereichen, die Ihnen besonders imponieren?

00:18:09: Natürlich gibt es massenhaft nachhaltige Tourismus.

00:18:17: Zum Beispiel ist Velotourismus sehr stark.

00:18:23: nachgefragt nicht nur in den Bergen, sondern dass es möglich ist eben auch in der Stadt zum Beispiel, dass man Stadt und Land verhänken kann.

00:18:32: Also die können mit dem Bike auf dem Bundesplatz starten, ins wunderschöne Grüne Emmittal fahren, dort die Show-Chesserei besuchen und er wieder auf Bern zurückfahren zu übernachten.

00:18:45: Und das sind genau sötige Angebote meines Erachtens.

00:18:50: spannende und nachhaltige Angebote sind.

00:18:53: Und die haben Zukunft?

00:18:56: Die Nachhaltigen beim Üben haben doch immer mehr als ein feiner Platz, sondern auch durchaus eine marktentechnische gute Sache.

00:19:08: Also die Schweiz lebt von der Schönheit ihrer Landschaft.

00:19:13: Logischerweise muss man aber auch dieser Landschaft Sorge tragen und das heisst, dass Nachhaltigkeit im ureigensten Interesse des Tourismus ist.

00:19:27: Ja, reden wir über ihr eigenes Reisemusch?

00:19:31: Welche Ausflugsziel- und Gefährige bieten Schätze zu sein besonders in der Schweiz?

00:19:35: Ich

00:19:37: habe eine Ferienwohnung in Cromontana.

00:19:39: Das heisst, ich bin sehr oft im Wallis.

00:19:43: Nächste Jahr finden dort Skiveldmeisterschaften statt.

00:19:46: Da freue ich mich.

00:19:47: Die letzten haben wir kaum im Sieben und nachts gegeben.

00:19:49: Da war ich noch ein Teenager.

00:19:53: Und jetzt quasi vierzehn Jahre später wieder.

00:19:57: Ich hoffe natürlich auch, dass man dort wieder einen dreifachen Schweizer sein werde.

00:20:04: Die nähere Umgebung zu Wallis ist für mich eine bestimmte Destination, die ich häufig bewege.

00:20:11: Da bin ich auf den Wald gekommen mit einem deutschen Pass.

00:20:16: Damals nahm mir die Staatsbürgerschaft vom Vater an.

00:20:20: Heute wäre ich mit Schweizer Passkasse geboren.

00:20:24: Das bedeutet aber auch, dass ich noch Kussinnen in Deutschland habe.

00:20:28: Ich bereise also Deutschlands fast jedes Jahr.

00:20:33: Irgendwann gibt es dort ganz spannende Geschichten.

00:20:39: Wenn man von Deutschland Ferien hat, hätte niemand gedacht, dass der Rohrpott als ehemaliges Kohlerrevier spannend könnte sein.

00:20:48: Aber die ganzen Wandeln, die ihr gemacht habt ... industriellen Infrastrukturen, die zum Teil hochmodern in den alten Stahlgripp-Hotel sind.

00:21:01: Das hat einen Charme und ein Schick.

00:21:04: Und das ist eine spannende Geschichte.

00:21:06: Und es sind solche touristischen Entdeckungen und Abenteuer, die wir eigentlich reizen.

00:21:12: Welche Reisezelle haben Sie bisher im Ausland am ersten begeistert?

00:21:17: Neben dem Ruhrpotten?

00:21:19: Afrika.

00:21:20: Afrika, Safari ... Das ist für mich etwas sehr, sehr faszinierend.

00:21:29: Wenn man aus der Dichte besiedelter Schweiz kommt und er auf San Raloche übernachtet und die Sterne hemmolugt und eigentlich kein Lichter rundum hat und die ganze Geräusche und die Kulissen völlig anders und intensiver wahrnehmen, dann ist das für mich schon ... eine der Traumdestinationen.

00:21:54: Welche Reisen stehen Ihnen bevor, haben Sie gewisse Planungen?

00:21:59: Ich möchte aber beruflich nach KOREA gehen.

00:22:05: Eine Destination, die ich gar nicht kenne und darauf bin sehr gespannt.

00:22:09: Schauen wir

00:22:10: mal, ob ich noch in Zukunft führen will und über das Reisenland Schweiz sprechen kann ... Die Schweiz, das Ferriland-Schweiz in zehn oder zwanzig Jahren ausgesehen.

00:22:24: Für was wird die Schweiz bis dann besonders geschätzt sein?

00:22:28: Ich

00:22:29: glaube es ist die Vielfalt.

00:22:31: Es ist vielfalt, ich glaube es sind Infrastruktur.

00:22:35: Oder ich könnte mich in der Schweiz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen und ... Ich sage mal für jemanden, der aus Shanghai kommt.

00:22:46: Sein Halbstung-Zogfahrt ist ja gar nichts.

00:22:48: Das wäre von einem Stabviertel jetzt das nächste.

00:22:52: Und wir haben zum Beispiel ganz viele mittualterliche Kleinstädte, die sich so wie Perlen an einen Angreien ... Jetzt kann man sagen, gut, wir machen

00:23:02: z.B.,

00:23:03: ein Städterrace in den Zehringerstädten oder sonst im mittualternlichen Städten.

00:23:10: könnt ihr eigentlich ein Erlebnis an einer anderen Reihe, die der lockeren Wochenzeit füllen kann?

00:23:18: Raito Nase.

00:23:19: Vielen Dank für das interessante Gespräch!

00:23:23: Bitte ganz schön!

00:23:25: Danke euch fürs Zuhören!

00:23:27: Der nächste Treven-News-Tag kommt heute in einer Woche.

00:23:30: Wir freuen uns, wenn ihr regelmäßig bei den Treven News vorbeiliehen geht.

00:23:34: Macht es gut und ciao zusammen!

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