Mit Bauchgefühl an die Spitze

Shownotes

So etwas hat Thurgau Travel noch nie erlebt: Tiefe Pegelstände zwangen den Flussreise-Anbieter in den vergangenen Wochen zu zahlreichen kurzfristigen Anpassungen.

Im «Travel News Talk» erzählt CEO Daniel Pauli-Kaufmann, wie sein Team auf die aussergewöhnliche Situation reagiert hat. Er spricht auch darüber, welche Folgen der Klimawandel längerfristig für das Fahrprogramm haben könnte.

Persönlich blickt Pauli-Kaufmann auf einen ungewöhnlichen Karriereweg zurück: vom Wirtschaftsinformatiker und Tourismus-Quereinsteiger zum CEO.

Dabei verrät er, weshalb er den Job anfangs eigentlich für eine Nummer zu gross hielt. Und er erzählt, wie es funktioniert, wenn die eigene Frau zugleich Verwaltungsratspräsidentin des Unternehmens ist.

Zum Artikel: «Eigentlich war der Job für mich zu gross»

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00:00:10:

00:00:12: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom TravelNews-Tag.

00:00:16: Ich bin Reto Souter, Chefredakteur von TravelNews und heute zwei Felden am Hauptsitz des Flussreiseanbieters Thurgau Travel.

00:00:26: Mir weiss auch ein, sitzt Daniel Pauli Kaufmann, der seit rund sieben Jahren CEO ist vom Unternehmen.

00:00:33: Herzlich willkommen im Tag!

00:00:35: Daniel, man hört immer wieder Quereinstieger hegen in den Chefetagen der Schweizer Reisebranche.

00:00:41: nicht ganz einfach.

00:00:42: Du bist ein Quereistieger?

00:00:44: Wie empfindest du die Situation?

00:00:47: Ja, da kann ich so beantworten, dass es für mich nicht stimmt, wobei ich sehr viel gute Schützenhilfe hatte mit Hans Kaufmann aus dem Firma Gründer.

00:00:58: Ich habe eine Formio gehabt, die seit fünfzehn Jahren im Business ist und wir sind ja ... drei Familienmitglieder, die seit über zehn Jahren mit dabei waren.

00:01:09: Und sie konnten mich auch entsprechend unter Darmen greifen können.

00:01:12: Von daher habe ich es recht einfach gehabt, finde

00:01:14: ich.

00:01:15: Gehen wir zurück an den Anfang deines beruflichen Wäges.

00:01:18: Du hast eine Lehre auf der Gemeinsverwaltung von Bürgeln und Kanton Thurgau gemacht.

00:01:23: Warum hast du dich für diesen Weg entschieden?

00:01:28: Mit fünfzehn weiss man nicht so genau, was man machen soll.

00:01:32: Ich denke mal ... Im Büro, KV ist etwas Gutes.

00:01:35: Es gibt eine gute Grundlage.

00:01:37: Sie haben auch das ganze Umfeld gesagt und dann habe ich den Weg so gemacht.

00:01:42: Ich habe aber schnell gemerkt, dass es vielleicht Verwaltung nicht geht und unbedingt mein ist.

00:01:47: Ich brauche einen verändernden und dynamischen Umfeld und bin nach der Lehre weitergegangen in die Softwareentwicklung.

00:01:56: Du sprichst schon an?

00:01:57: Du hast Wirtschaftsinformatik studiert.

00:01:59: Bist du denn lange im Softwarebereich tätig gewesen?

00:02:02: und hat mehrere Jahre für ein Beratungsunternehmen gearbeitet.

00:02:06: Bevor du dann im Jahr twohundneinzehnt zu Thurgau-Travel kam, war es schwierig für dich der Einstieg in den Tourismus zu diesem Zeitpunkt?

00:02:15: Ich denke dadurch, dass ich diese fünfjahr Beratungspartner gemacht habe, habe ich dort wirklich noch sehr viele verschiedene.

00:02:22: Firmen verschiedene Settings erleben können.

00:02:25: Und das haben wir wirklich geholfen, einen guten Einstieg zu machen.

00:02:29: und das Business ist komplex im Tourismus.

00:02:33: Das sieht man von außen auch gar nicht.

00:02:36: Darum hat es mir geholft, dass unsere verschiedenen Arbeitsunfälle eigentlich arbeiten können vorher.

00:02:40: Du bist damals als Lebenspartner der Pia Kaufmann, der Tochter des Firmengründer Hans Kauftmann in Sundenehmen.

00:02:48: Das ist keine alltägliche Konstellation.

00:02:50: Wie schwer hast du den Entscheid gemacht, bei Thurgau Travel einzusteigen?

00:02:56: Ich muss eigentlich sagen, dass ich das nach einem Buch gefühlt habe.

00:03:01: Es gibt einen schönen Spruch von Richard Branson, der sagt, wenn du nicht weisst, ob du dem Job gewachsen bist, sag einfach mal ja und dann lernst du es im Job rein.

00:03:13: Der Job selbst war natürlich viel grösser als ich damals.

00:03:16: Das war mir völlig klar.

00:03:18: Trotzdem bin ich ein bisschen im Motto treubleiben und mutig hinein.

00:03:23: Ich hatte eine gute Unterstützung von den Familienmitgliedern.

00:03:26: Und eigentlich auch relativ schnell dürfen und können lernen, also meine Lerngruppe war sehr steil.

00:03:32: Nach elf Monaten habe ich viermal übernommen als Geschäftsführer und drei viermal später wissen wir auch, dass dort Covid ausgesprochen ist.

00:03:40: Von daher konnte ich die Sache bislang glaube ganz gut meisteren.

00:03:46: Hat es gleich mal einen Moment gegeben, der vielleicht fand, das habe ich jetzt richtig gemacht.

00:03:50: Oder ist die Aufgabe nicht zu gross, als ich angegangen bin?

00:03:56: Es gab sicher eine oder andere Stille, in der ich sagen musste, dass es schon etwas war von der Situation her, die eher noch herausfordernd ist.

00:04:09: Covid hat später auch entsprechende Ukrainer hier gehabt und diverse Themen zuschritten.

00:04:19: Das natürlich, aber im Endeffekt bin ich genau am richtigen Ort gelandet.

00:04:24: Es ist immer dynamisch und es gibt immer neue Herausforderungen.

00:04:29: Ich glaube wir haben ein tolles Team in den WV-Feldern, der mich entsprechend gut unterstützt.

00:04:34: Was würdest du sagen?

00:04:35: Was sind die Vor- und Nachdeile eines Familienunternehmens?

00:04:38: So wie es jetzt du erlebst bei Thurgatremu?

00:04:42: Ja, ich glaube mir sind genug professionell, dass man ... Ja, schon fast mit einem Börsenkultur unternehmen könnten aufnehmen.

00:04:51: Und gleichzeitig waren wir sehr flach in der Hierarchie und sehr schnell in den Entscheidungen.

00:04:56: Da hat sich in diversen Situationen gezeigt, dass man wirklich in wenigen Tagen gewisse Dinge entscheiden konnte, wo man vielleicht die Grosskonzern etwas länger gebraucht hätte.

00:05:07: Gleichzeitig sehen wir auch, dass die Strukturen anziehen.

00:05:11: Wenn man wächst, sind wir hier auch recht gut gewechselt.

00:05:14: So flottemäßig wie auch mitarbeitermässig.

00:05:17: Dass ein bisschen das Nazi der Strukture ... Das ist schon immer eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen.

00:05:25: Wie ist jetzt die berufliche Rolle?

00:05:27: Verteilung zwischen dir und Pia, die unteressen deine Frau?

00:05:30: Wie händet ihr das?

00:05:32: Und gleichzeitig auch deine Chefin als Verwaltungsratspräsidentin?

00:05:38: Wir haben den Thema noch angeschafft.

00:05:41: Dort, wo sie es heimgemacht hat und ich als Geschäftsführer war, waren die Rolle umgekehrt gewesen.

00:05:46: Jetzt, wenn man so will, als Verwaltungsrottespräsidentin ist er meine Chefin.

00:05:51: Damit ist der naturgegebenen Teil wieder geht, dass Frau die Chefin von mir ist.

00:05:57: Das klappt eigentlich ganz gut!

00:05:59: Wir haben schon gemerkt, dass wenn wir operativ zusammenarbeiten, dann ist man sehr viel zusammen.

00:06:03: Man lebt zusammen und verbringt entsprechend viel Zeit miteinander.

00:06:07: Jetzt wo sie Verwaltungsratspräsidentin ist, ist der Abstand auch wieder ein bisschen grösser.

00:06:12: Sie kümmert sich um die grossen Themen und den Weibblick für die Strategie.

00:06:16: Und ich bin täglich.

00:06:18: So haben wir jetzt eigentlich einen ganz guten Rhythmus wie wir uns austauschen können So, dass wir wirklich gut miteinander kommen.

00:06:30: Gibt es das Gleiche?

00:06:31: Dass man am Nachtisch oder kurz vor dem Zehbutzen noch schnell etwas austauscht?

00:06:37: Oder können das und wenden das auch ein wenig trennen?

00:06:41: Ja, also beim ZNR geht's ja noch gut.

00:06:43: Aber wenn es in so SC-Butzen geht, dann sind die schon ... Dann ist aber schon weit im Anbeginen.

00:06:51: Wir haben klare Regeln.

00:06:53: Man sagt wie ... Wenn jemand darüber reden will, dann machen wir das privaten und sagen aber auch klar, da ist das Thema.

00:07:00: Und dann geht in dem Sinn dieses Themen auf und brauche ich wieder bewusst zu tun.

00:07:05: Dann heisst es auch, dass man dann wieder Privatpersonen sind.

00:07:08: Das ist sehr wichtig für uns beide, dass wir hier wie auch eine Abgrenzung machen können.

00:07:14: Denn wir könnten sieben oder zwanzig über das Geschäft sprechen.

00:07:17: Es gibt immer etwas, wo wir verbessern und noch zusammen besprechen können.

00:07:21: Jeder Mensch ist ein bisschen verschieden.

00:07:22: Wie ist das bei dir mit Abschalten vom Job im Privaten?

00:07:26: Kannst du das gut oder nimmst es gleich immer so etwas mit, gerade wenn es grosse Herausforderungen sind?

00:07:32: Du hast es vorhin selber angesprochen.

00:07:34: Ukraine, Iran, Krieg, Pegelstand

00:07:39: etc.,

00:07:39: können wir nachher auch noch dazu... Gehst du damit um?

00:07:43: Ja grundsätzlich brauche ich nicht einen Mega-Cut sondern es langen mir am Tag ... Einfach mal eine gewisse Zeit für mich selber zu haben.

00:07:52: Normalerweise finde ich diese Zeit in einem intensiven Training, dann funktioniert das gut und dann kann ich später schon wieder reinhalten und so brauche ich auch nicht irgendwie drei Wochen Ferien zum Aufladen sondern mehr einfach damit ich unter dem Tag ein anderes Setting habe als arbeiten.

00:08:08: Du hast die Training angesprochen?

00:08:10: Was ist das, wo du diese Vorausgaben?

00:08:13: Ja, wenn es Zeit zu erläutern.

00:08:16: Jetzt bei der Pegelstand ist aktuell gerade schwierig.

00:08:19: Aber jetzt, wenn die Zeit zuerläuft, dann bin ich gerne vier bis fünfmal im Crossfit und das ist doch auch eine Spartaute, in der es kompetitiv austreitet wird.

00:08:30: Und dort kann ich so ein bisschen abschalten, wo es auch intensiv ist.

00:08:35: Es ist einfach ein anderes Setting und dann kann ich einfach gut den Kopf färmen sein lassen, weil wenn man mit einem Hundertzwanzig Kilo laufen muss.

00:08:42: Ich glaube, es ist einfach um etwas zu denken von dem Geschäft.

00:08:50: Du bist unteressen seit sieben Jahren CEO der Thurgau-Travel.

00:08:53: Wie fällt deine Bilanz aus jetzt?

00:08:57: Ja, wer hat mich überrascht ... Das Geschäftsmodell ist weitaus komplexer.

00:09:03: Tourismus per se mit vielen verschiedenen Akteuren und Leistungsträger.

00:09:08: Die Schifffahrt sowieso.

00:09:10: Wir fahren ja unmanend, haben gleichzeitig ... komplexes Umfeld, Schleusenhefe und Crew, die man über verschiedene Länder managiert.

00:09:20: Das ist schon etwas, was ich so nicht gedacht habe und gleichzeitig jeden Tag super faszinierend finde wie wir das machen.

00:09:31: Zweitens habe mich immer gefragt, wie es sein wird um in einer solchen Position zu sein die ich mir als zwölf- dreizehnjährige vielleicht ein bisschen naiv ausgemalt habe.

00:09:52: Das ist etwas, was mich völlig anders vorgestellt hat.

00:09:56: Man ist ja nicht nur der Chef, sondern man kümmert sich auch um sehr kleine Details und ist einfach da für die Leute.

00:10:03: Und das finde ich spannend, dass sie mit Leuten, die wir am Herzen liegen, etwas cooles erreichen können.

00:10:11: Also das Team ... Das ist etwas, was mir sehr wichtig

00:10:14: ist.

00:10:15: Du hast das Handtönt jetzt vorhin schon als Jugendlicher, wenn man sich die Sachen ausmalt, hattest du dort schon so ein bisschen die Ambition gehabt, mal vielleicht den Unternehmer instätigt zu sein und auch die Verantwortung zu tragen?

00:10:28: Ist es schon relativ früh in dir drin gewesen?

00:10:30: Ich denke schon, es war vielleicht auch einfach ein bisschen ein naives Bild im Sinne von ... viel zu sagen und darf viel machen.

00:10:41: Vielleicht ist das am Anfang ein bisschen ein naives Bild, was man hat?

00:10:45: Letztendlich ist man als Chef hier, glaube ich, um die Leute gut unterstützen, dass sie den Job gut machen können.

00:10:51: Und die Unterstützendrolle ist vielleicht fast wichtiger als eine reine Führungsscholle im Sinne von dem man aufzeigt, was es unternehmen

00:11:02: muss.

00:11:03: Und jetzt rein auf die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens.

00:11:06: Schau dir in den letzten sieben Jahren.

00:11:08: Was ziehst du für ein Fazit für dich?

00:11:12: Ich finde, wir haben gerade ... Wenn man sieht, dass sich eigentlich drei Monate nach dem Geschäftsführer bei der Covid-Krise gehalten hat, haben wir das auch ganz gut angebracht und Entscheidungen waren dort, wo man so etwas ausdenkt.

00:11:33: dass wir dort schon anfangen, die Pläne zu planen.

00:11:36: Was machen wir dann in den nächsten vier bis fünf Jahren?

00:11:38: Dort haben wir gesagt, es muss so sein, dass wir ein Neubau-Programm auflegen.

00:11:45: Wir müssen neue Schiffe einführen.

00:11:48: Wir brauchen neue Erlebnisse und Produkte.

00:11:51: Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen.

00:11:53: Wir haben dort etwas antizyklisch gehandelt.

00:11:55: Wir wussten nicht ... wenn der Turn-Around kommt.

00:12:01: Trotzdem haben wir gesagt, jetzt müssen wir investieren, damit es nämlich in drei, vier Jahren entsprechend die Erdrahe kommt und das hat auch ganz gut funktioniert.

00:12:11: Jetzt haben wir im siebenen Zwanzig Neubau Nummer sechs in den Neubauräumen und im achtentzwanzig wird noch mal ein Neubauch auf dem Rhein.

00:12:20: Wann hast du das letzte Nundernehmerisch entschieden und nachher schlecht geschlafen?

00:12:26: Prinzipiell schlafe ich gut, aber es gibt natürlich immer wieder Entscheidungen, die man intensiver hinterfragt.

00:12:34: Ich glaube der eine Entscheidung war wirklich, wo so ein bisschen das ganze Konflikt rund um den Iran ausgebrochen ist.

00:12:43: Dort haben wir auch gesehen und auch relativ schnell gemerkt, dass die Ölpreisen aufgegangen sind.

00:12:49: Hätten gerade aber auch sehr schnell entschieden ... Hey!

00:12:53: Wir haben Pristabilität, Gewährleistung und die Leute haben für diese Leistung gezahlt.

00:12:58: Wir könnten es weiterverrechnen, aber es ist wichtig, dass wir den Kunden gute Signale geben, Sicherheit, dass die Preise gleich bleiben.

00:13:08: Obwohl man eben nicht gewusst hat, wie das aussieht.

00:13:11: Und ehrlicherweise muss ich sagen, es ging auch jetzt noch länger in der Situation als wir zu Beginn denken haben.

00:13:18: Trotzdem halten wir dem Entscheid fest, weil wir ihn weiterhin gut

00:13:22: finden.

00:13:23: Viele Reisebüro haben einen Knick gespürt.

00:13:25: Nach dem Ausbruch von mir ankriegen, habe ich den ganzen Frühling durch Verhaltene Reisenlust abgewartet.

00:13:32: Wie war das bei euch im Flussreise-Geschäft?

00:13:34: Wir

00:13:36: hatten es nicht so.

00:13:39: Wir starteten sehr gut Anfangsjahr.

00:13:41: Der Kratal der Vorbuchungszahlen waren wir wirklich sehr gut unterwegs.

00:13:45: Wir waren diese drei bis vier Prozent voraus, die normalerweise auch sind.

00:13:52: die wir verbrauchen, um zu wachsen und sind von diesem Jahr ganz frieden gewesen.

00:13:57: Bei uns gab es jetzt eher der Knick durch die länger anhaltende Trockenperiode, das dazu geführt hat, dass man seit sieben Acht Wochen im Niedrigwasser auf dem Rhein liegt.

00:14:09: Kannst du etwas dazusagen?

00:14:10: Was hat das konkret für Auswirkungen, wie gross die Zusatzaufwand ist, wo ihr Hand durch diese Trockenheit und die tiefen Pegelstände

00:14:18: ist?

00:14:19: Das Kala der Situation, kann man schon sagen, ist etwas, das Togard Travel in den Firmengeschichten so noch nie gesehen hat.

00:14:29: Das haut uns zwar nicht um, aber es ist etwas Wesentliches, was die Manager gelten.

00:14:33: In diesen sieben Wochen waren Sie insgesamt ... ... abfaltig von über thirty-five Jahren, wo wir mussten anders fahren und Gäste informieren.

00:14:43: Für uns ist wichtig, dass ... Gäste, auch wenn wir das Schiff nicht genau dort positionieren können, wo wir es geplant haben.

00:14:51: Dass man ihnen ein gutes Reiserlebnis bieten kann.

00:14:53: Das heisst aber auch, dass wir relativ viel umrouten müssen oder neue Ausflüge, alte Ausflüsse stornieren, Bus-Transfers machen usw.

00:15:03: Operationsmäßig ist das anspruchsvoll.

00:15:06: Wir haben, wie es nicht die erste Situation ist, in der wir Niedrigwasser haben.

00:15:12: Haben wir das bis lang gut gemacht?

00:15:15: Was es noch ist, ist wirklich etwas tua.

00:15:17: Und ein Gerät von der Veränderung, die jetzt für uns neu ist und somit auch etwas intensiver.

00:15:26: Die ganze Belästigung für Mitarbeiter.

00:15:29: Ist das eine Szenarie, in der wir vielleicht mal in den Köpfen durchgespielt haben?

00:15:33: Mit dem Klimawandel ist das immer etwas umgeheistert, aber natürlich hat niemand gewusst, was denn das konkret heisst.

00:15:40: Oder haben Sie gesagt, wir haben die Erfahrung aus der Vergangenheit.

00:15:43: Du hast eine Art Antöne von gewissen Zeiten, das es auch schon gegeben

00:15:47: hat?

00:15:48: Ja also ich denke, was man ja gerne überschätzt ist so ein bisschen diese Entwicklungen in den nächsten zwei Jahren und was man gerne unterschätzten ist so die Entwicklung in zehn Jahren oder?

00:16:00: Was wir jetzt sicher bei dem Fahrprogramm ansehen müssen, wie gehen wir sie in den nächtesten zehn Jahre?

00:16:05: Sicher resilient hier!

00:16:07: Planen gegenüber Niedrigwasser.

00:16:10: Es ist nichts, wenn wir in den nächsten zwei Jahren ein halbes Fahrprogramm kreieren.

00:16:14: Das macht keinen Sinn.

00:16:16: Daran kann sich der Kunden gewöhnen.

00:16:18: Aber die nächste zehn Jahre wird definitiv ein Thema sein und da müssen wir jetzt anfangen damit.

00:16:25: Ist das auch nicht Flächendeckend zur Europa, die so übertroffen hat?

00:16:29: Oder war es schon etwas flussabhängig?

00:16:31: Nein, das ist schon noch eine wichtige Frage.

00:16:35: Man sieht vor allem die Reihen einzelner Stellen, dass sie nicht befahrbar sind.

00:16:43: Aber den grossen Teil der Fahrten konnten wir machen.

00:16:45: Wir haben bislang von diesen Fahrten, in denen wir umruten mussten, insgesamt zwei müssen wir absagen.

00:16:53: Von daher lässt sich fahren.

00:16:55: In Frankreich, Portugal und Norddeutschland, Ostsee ... Und natürlich in Asien, wo jetzt die CSR wieder startet.

00:17:04: Dort ist klar, da kann man fahren.

00:17:06: Also es ist akzentuiert im Moment einfach auf dem Rhein.

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00:17:33: einem unserer Newsletter.

00:17:38: Wenn wir auf die Wennst, sieben und zwanzig schauen, sieht das Urgout-Travel verstärkt auf Themenreisen.

00:17:43: Wir haben beispielsweise Reise an die Frankfurter Buchmesse im Programm oder auch eine Brett- und Kartenspielreise zu Deutschland.

00:17:51: Was sprechen Sie euch von so einer Format?

00:17:54: Die Themenreise sind für uns ein ganzes wichtiges Format um neue ... nicht nur neue Formate testen aber auch neue Kundengruppe zu akquirieren können.

00:18:05: Da testen wir immer wieder neue Formate aus.

00:18:07: Wir haben vierzeh bis fünfzehn Format jedes Jahr und da gibt es auch Sachen, die man einfach mal austestet ohne grosse Marktworschung usw.

00:18:15: Und hier gibt es ein Beispiel, das mich besonders überrascht.

00:18:23: Vor einer Zeit fangen wir an mit den Strickreisen.

00:18:26: Das sind mitunter so etwas top drei Themenreisen, die bei uns bucht werden.

00:18:32: Ich habe mich erstaunt, weil ich das gar nicht auf dem Schirm hatte.

00:18:35: Kannst

00:18:36: du dich wahrscheinlich in der Gegend am Anfang klären?

00:18:38: Oder hast du schon welchen Chancen gegeben?

00:18:41: Ehrlich gesagt, ich habe dann so gesagt ... Hey!

00:18:44: Das sagt wahrscheinlich den wenigsten Leuten etwas und hat es danach auch gleich sein lassen im Sinne von... Ja, das Team hat sich etwas überleitet.

00:18:54: Es ist schon immer noch schwierig, um so Sachen loszulassen.

00:18:58: Ich habe jetzt aber Glück gehabt, dass ich da loszulegen können und sagen, gut ja, wir haben hier sicher etwas überlegt, also machen wir es!

00:19:03: Die

00:19:03: Himmerreise sind seinten, aber das absolute Highlight des nächsten Jahres ist euer neuen Flaggschiff MS Thurgau Avanti, der ab dem Mai im Jahr twenty-sebene zwanzig war auf Mrije, Main und Donau soll unterwegs sein.

00:19:16: Wie gross ist deine Vorfreude?

00:19:19: Ja sehr gross.

00:19:20: Also der Avanti ist... In diesem Sinn nehmen wir das gleiche Programm, es soll vorwärts gehen.

00:19:26: Es ist für uns nicht nur ein neues Schiff mit neunzig Kabinen und alle Annehmlichkeiten natürlich auch.

00:19:33: Drei Restaurants usw.

00:19:34: Es sind für uns auch eine Positionierungsfrage.

00:19:40: Wir positionieren uns mit dem Schiff Klau im Premium-Segment und können dann noch einmal zeigen ... in der Lage sind, nicht nur hochwertige Schiffe zu bauen lassen, sondern auch hochwertige Reiseerlebnisse zusammenzustellen.

00:19:56: Du sprichst es an – Bauen lassen?

00:19:59: Ihr habt ihr eben nicht eigene Schiffe von A bis Z konzipiert, planet und wirklich neue Schiffe sind.

00:20:06: Ist das einmal ein Thema gewesen oder warum habt ihr euch für dieses Modell entschieden?

00:20:11: In Asien ist es deutlich einfacher, dass man dort ... Ja, wir können sagen so, wenn man es genau hat.

00:20:21: In Europa sind die Restriktionen ein bisschen grösser.

00:20:24: Allerdings muss man sagen, dass in diesen dreißig Jahren, wo wir jetzt im Business sind, haben wir sehr gute Beziehungen aufgebaut.

00:20:31: Wir kennen sowohl Werfte als auch Redenreihe und darum sind wir schon in der Lage, sehr tief ins Bauprozess einzustiegen zu können.

00:20:42: Unsere Wünsche entsprechend anzugehen und unsere Erfahrungen mitzugehen ... genau das Schiff bauen, was für die Schweiz am besten ist.

00:20:50: Ein Thema, der im Tourismus immer wichtiger wird sind Angebote für Leute, die allein unterwegs sind.

00:20:57: Was bietet Thurgau Travel den Solo-Reisenden?

00:21:00: Ja wir haben ungefähr dreizeh bis fünfzehn Prozent an Solo Reisen.

00:21:05: Das ist ein Wert ... So wie es stabil ist.

00:21:08: Und dann bieten wir sehr gute Konditionen an, dass es entweder Einzelkabinen gibt – das haben wir jetzt von mir darauf geschaut und auch die Arva wird Einzelkapien haben.

00:21:22: Wenn wir keine Einzel-Kabine haben, müssen wir dort wirklich auch ... Kabinenkategorien haben auf dem Mitteldeck oder der Oberdeck sogar, wo man keinen einzelnen Benutzungszuschlag verlangt.

00:21:35: Wir müssen das noch ein wenig besser kommunizieren.

00:21:36: Wir haben es seit schon vier Jahren gesagt.

00:21:38: Nein, seit fünf Jahren haben wir das angeboten.

00:21:40: Trotzdem gibt es immer noch Telefonen, die kommen ja ... Sie sind noch zu teuer im Einzelbelegungszuschlag.

00:21:47: D.h.,

00:21:47: wir müssen den Leuten irgendwie noch besser vermitteln, dass wir das haben.

00:21:52: Was würdest du generell sagen in den nächsten, sagen wir mal fünf Jahre?

00:21:55: Weil es sind die spannendsten Entwicklungen im Bereich der Flussreise.

00:22:01: Ja ich denke das Nachhaltigkeit ist nicht einfach ein Differenzierungsmerkmal sondern Nachhaltigkeiten wird schon ein Gamechanger sein.

00:22:09: also dass man aufzeigen kann als Veranstalter, dass man dieses Thema ernst nimmt und dass man entsprechend wirklich konkrete nachvollziehbare Massnahmen aufzeigt.

00:22:21: Das wird in der nächsten Zeit sicher wichtiger sein.

00:22:25: Dann haben wir das Thema Erlebnis.

00:22:29: Man gibt mehr Geld aus für Erlebnisse, der Materialismus ist nicht vorbei aber man sieht dass es eine Verschiebung gibt.

00:22:36: die Leute kaufen vielleicht weniger teure Kleider gönnen sich aber mehr Erlebnisse und d.h.

00:22:43: Wir müssen auch diese Erlebnisse, die wir heute haben kontinuierlich weiterentwickeln.

00:22:47: Wir hatten einen Ausflug vielleicht drei bis vier Jahre vorher im Mägenbock, dann haben wir ihn jetzt ein bis zwei Jahre innen.

00:22:53: Und wir haben auch für den Jahr twenty-siebene zwanzigem achten neue Ausflüge und Erlebnisse zusammengestellt.

00:23:00: ja für unsere Wiederholer.

00:23:03: Stichwort Erlebnis?

00:23:04: Wie häufig bist du eigentlich als CEO selber auf der Schiffe?

00:23:07: oder machst du eben also Ausflügen zum Testen wie euer Angebot in der Realität aussehen?

00:23:14: Leider immer noch zu wenig.

00:23:15: Mein Ziel wäre, dass ich da etwa zwei Monate pro Jahr auf diesen Schiff verbringen könnte.

00:23:21: Jetzt teilen wird es etwa vier Wochen sein und ja ... Ich war jetzt gerade im Juni auf der Rhône.

00:23:30: Das war das letzte Mal vor sieben Jahren.

00:23:32: Und da müssen wir sagen, da haben wir erlebungsmäßig nochmal eine darauf setzten können.

00:23:38: Und während dieser Zeit natürlich eher so etwas auf Details geschaut, oder?

00:23:44: Das sind jetzt wirklich kleine Details, aber am Schluss das grosse Ganze funktioniert immer gut.

00:23:48: Darum schaue ich so auf die Schnittstelle.

00:23:50: Sie hat immer genug frische Gläser beim Wasserspender, kommt guten Kaffee raus und ist alles immer schön angefühlt, dass eigentlich das Erlebnis ungetrübt bleibt für unseren Gast.

00:24:03: So Sachen schaute ich mir dann nie an.

00:24:06: D.h.,

00:24:06: im Umkehrschluss bist du etwas detaill, besessen pedantisch zum Teil, wenn es um diese Sachen geht oder was spielt damit?

00:24:14: Ja ich kann mir das mittlerweile ... Wir können uns mittlerweile leisten, ob pedant ist sein weil der grosse Teil funktioniert und wir sind wirklich am Detailstraat für den Erlebnischarakter gehalten.

00:24:28: und da sind auch die kleinen Details, wo so ein Wow-Effekt bei ihm geht beim Gast, oder?

00:24:37: Er ist sich gewohnt, dass der grosse Teil unserer Sachen funktioniert.

00:24:41: Und das heisst, wir fielen jetzt noch an den Details.

00:24:44: Weil es deine Lieblingsroute ist von all diesen, die er anbietet?

00:24:50: Das ist gerade der Katalog von mir.

00:24:51: Wenn ich eine sagen muss, dann kommt er mit.

00:24:55: Der bietet alles.

00:24:56: Grossstadt, ein kleines Dorf ... Weil der romantische Fluss grosser See, also alles, was man in einer Fahrt hat Wichtiger ist man aber mehr.

00:25:08: Oder schöner finde ich es mehr, wenn ich auf eine Reise gehe und sehe, da funktioniert alles wie am Schnürchen, obwohl im Hintergrund ja alles hochkomplex ist.

00:25:18: Daniel, wir steuern schon auf den Schluss zu.

00:25:20: Und am Schluss fange ich immer drei Sätze an, ohne froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.

00:25:25: Wenn wir das Interview in zehn Jahren noch einmal führen, dann möchte ich über die Urgout-Travel sagen können

00:25:33: ... Das?

00:25:34: Einer der relevantesten Flusskreuzfahrten Anbieter sind in Europa.

00:25:39: Nicht den Grössten, aber den Pionieren, die es immer noch schafft um neue Sachen im Markt zu bringen.

00:25:46: Etwas, was die Mitarbeiter von mir bis jetzt nicht wissen und eine Stunde darüber wehren?

00:25:52: Ja prinzipiell gilt ich wohl eher als Ungeduldung wenn du meine Mitarbeiter fragst ab und zu ein Chef bist beim Fischen doch auch geduldiger zu sein.

00:26:04: Und meine nächste Reise geht auf?

00:26:07: Greta, drei Wochen.

00:26:09: Zwei Wochen davon sind rein privat und eine Woche wird ein bisschen vacation sein.

00:26:15: Tania Pauli kauft man.

00:26:17: Danke vielmals, dass du für die Travel News gezeigt hast!

00:26:20: Ich wünsche dir private und beruflich alles Gute!

00:26:23: Danke vielmal, Greta.

00:26:25: Und euch danke vielmals fürs Zuhause.

00:26:28: Der nächste Travel News-Tag gibt es heute in einer Woche.

00:26:31: Ciao miteinander!

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