Airline-Profi mit Abenteuerlust
Shownotes
Er tauschte das Klassenzimmer gegen die Airline-Welt – und machte seine Leidenschaft für die Luftfahrt zum Beruf.
Im «Travel News Talk» erzählt der Head of Touristic Sales Switzerland der Lufthansa Group, wie ihn sein Weg von der Swiss über die Lufthansa Group bis zur Gründung des Beratungsunternehmens Trailgazer führte. Gleichzeitig gibt er Einblicke in seine tägliche Arbeit.
Privat zieht es Andreas Gerber oft in entlegene Regionen der Welt. Er berichtet von Survival-Tagen im Dschungel von Borneo, einem Bootsunglück im Amazonas und einer Notlandung in Nepal. Zudem verrät er, weshalb Guinea-Bissau einen besonderen Platz in seinem Reiseherz hat.
Zum Artikel: «Nach einem Bootsunglück musste ich im Amazonas ans Ufer schwimmen»
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00:00:10: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom Travel News Talk.
00:00:16: Ich bin Reto Souter, Chefredaktor von Travel News und heute am Hauptsitz der Flugseltschaft Swiss zu kloten!
00:00:24: Wir wissen jetzt jemanden, den wir regelmässig an Events der Schweizer Reisebranche antrifft – entweder als Gast oder auch als Dozent.
00:00:33: Er ist Herr of Touristic Sales Switzerland bei der Lufthansa-Gruppe und Co-Gründer des Beratungsunternehmens Trailgazers.
00:00:40: Herzlich Willkommen im Podcast Andreas Gerber.
00:00:43: Danke vielmals und schönen Tag wieder dabei sein!
00:00:47: Andi, seit unteressen gut vier Jahren bist du Head of Touristics Sales Switzerland bei der Lufthansa Group?
00:00:54: Ich sehe deine Arbeitsalltage in dieser Rolle konkret aus – was machst Du?
00:00:59: Es gibt nicht so D eine Arbeitsalltag aber zusammen mit meinem Team sind wir verantwortlich und sind wir die Repräsentanten von allen Lufthansegruppen Airlines hier in der Schweiz.
00:01:11: Und was uns das Ziel ist, die Repräsentanz sicherzustellen – von allen Lufthansa-Gruppe allein.
00:01:19: Aber auch strukturell konzeptionell sicherstellen, dass wir das touristische Geschäft weiterentwickeln können und auch die Stimmen in Konzernen, Kundenstimmen zurückbetragen.
00:01:31: Dann nennen sie natürlich immer Konsultens für unsere wichtigsten Partner.
00:01:37: Was wir nicht sind ... ist es ein Kundenproblem-Zentrum.
00:01:45: Das heisst, mein Team und ich sind sehr oft in Meetings bei den Partnern.
00:01:51: Wir sind oft wie du genannt hast auch einen Kunden alles.
00:01:55: Kommen wir noch sicher darauf auf das Thema Beschwerden
00:01:59: etc.,
00:02:00: nehmen wir noch einmal an, wie gross dein Team ist?
00:02:02: Aktuell sind mir zwölf Leute!
00:02:04: Und wenn du sagst, mit den wichtigsten Partnern im Austausch das touristische Geschäft vorwärts treiben will es sind die wichtigsten Parteien hast du ein bisschen Beispiele welche Richtung das geht.
00:02:15: Es sind sicher die grossen Tour Operator und neben dem haben wir natürlich auch sehr viel spannende Retailer wo Nischen bedienen.
00:02:27: Für uns, insbesondere tiddelweise von grosser Wichtigkeit ist, wenn wir planen neue Destinationen anzufliegen, dann suchen wir uns immer die Nischen, die Potenzielles Interessen haben an diesen Destination.
00:02:43: So können wir diese nachher gemeinsam erfolgreich aufbauen.
00:02:47: Das heisst, ihr fühlt auch den Puls.
00:02:49: Wenn es vielleicht darum geht hier noch Mibia, wenn wir das wirklich machen ... Also da gehst du oder die Leute aus deinem Team einmal in den Meer raus und gehen los und fühlen?
00:02:59: Absolut!
00:03:00: Es ist ein grosser und wichtiger Teil unserer Aufgabe also etwas die Trends zu spüren.
00:03:06: Und wenn wir eine Idee haben, man hat immer Ideen was man so anfliegen könnte Auch prüfen ist es wirklich so dass da eine Nachfrage gibt auch seitens Tour operator & Retail?
00:03:16: Böse Zungen behauptet immer wieder, ihr seht hier zum Swiss-Hauptsitz zu kloten.
00:03:21: Sowieso noch ein Befehlsempfänger aus der Lufthansa Zentrale in Frankfurt.
00:03:26: Wie geht es mit dem um?
00:03:27: Wie nimmt man das wahr?
00:03:29: Aus der Reiseindustrie nehme ich das nicht so häufig wahr.
00:03:34: Ich glaube auch, weil wir schon seit sehr vielen Jahren die Aufgabe wahrnehmen für alle Lufthanzengruppen R-Line im Markt, da zu sein und einzustehen ... Und ich sehe auch sehr, sehr viel Vorteile durch das wir Teil sind von diesem Konzern.
00:03:51: Wir haben gewisse Strecken, die zu klein sind aus der Schweiz nachzufliegen und aber im touristischen Segment sehr relevant sind.
00:03:59: Das aktuelles Beispiel, das kommt wird ist Kuala Lumpur.
00:04:03: Da sind wir aus der Schweizhausen.
00:04:04: zu wenig Nachfrage.
00:04:05: Aber im Konzernen aus Europa haben wir diese durchaus.
00:04:08: Dann gilt es eben auch, die Lufthandsätze in dem Fall schmackhaft zu machen!
00:04:13: Also es gibt sehr viel Synergie.
00:04:16: Es macht's auch für den Passagier vielfältiger und gratulär vor Windhocken genannt ist natürlich super, wenn man einen beliebten Däkern hier und zurück fliegen kann.
00:04:29: Und die sind vielleicht nicht ausschließlich von der Edelweiss abgedeckt sondern dann ist vielleicht eine Kombination mit einer Discoverer-Line spannend.
00:04:37: Wie viel Spielraum hast du effektiv, um auch Sachen in den Markt zu bringen?
00:04:42: Wo jetzt halt Deutschland vielleicht anders läuft.
00:04:44: Aber wo du deinen Chefen klar machen kannst – auf dem Schweizer Merkmarkt müssen wir das so oder so umsetzen?
00:04:52: Wir sind in der meisten Fälle involviert.
00:04:55: Wenn es ums Design von einem Regelwerk geht oder von einem Projekt oder einer Business-Idee gibt ... dort unsere Inputs sagen, auch was im Schweizer Markt wichtig ist.
00:05:07: Und dann ist es ganz klar am Schluss ein Kompromiss, das weltweit und für alle Lufthansa-Gruppen Airlines muss funktionieren.
00:05:16: Aber die Ausgestaltung der Initiativen von einem Projekt ist durchaus wieder uns überlassen mit sehr viel Spielraum.
00:05:25: Also beispielsweise ... Vor zwei Jahren ist das Thema nachhaltige Treibstoff, Sustainable Aviation Fuel sehr relevant geworden bei uns im Konzern.
00:05:34: Aber noch nicht so bekannt war bei den Partnern.
00:05:37: und dann haben wir aus der Schweiz heraus eine Möglichkeit entwickelt für unsere Retailer und Tour Operator zum auch verkaufen ihren Kunden, die mit mir sehr erfolgreich waren.
00:05:49: Und das Beispiel Nanny, weil es ein Eis war, das wir mit dem Team entwickeln und einen Konzert tragen können.
00:05:56: sind beide weg.
00:05:58: Man kommt es manchmal ein bisschen vor, als hätten viele Reisebüro etwas Hassliebe zu den Swiss und noch viel mehr gegenüber der Edelweiss.
00:06:06: Einerseits schätzen die Brands, andererseits fühlen sie sich immer wieder etwas ungerecht behandelt von den Airlines.
00:06:14: Du bist an Branchen-Events unterwegs?
00:06:16: Ich habe es vorher gesagt mit was für Anliegen kommen dort die Reisebürometarbeiter auf dich zu?
00:06:23: Oft ... Sind es Einzelfälle?
00:06:26: Einzel PNRs, einzelne Köffere, die vielleicht liegen bleiben.
00:06:32: Aber im Großen und Ganzen nehme ich so wahr, dass unsere Präsenz immer sehr geschätzt wird.
00:06:40: Und mein Team und ich haben auch zu gereden, wir wollen offentransparent kommunizieren.
00:06:45: Ich glaube das kommt in der Branche sehr gut an.
00:06:48: Auch mit diesem schaffen wir uns durchaus eine gewisse Sympathie.
00:06:53: Wie gehst du damit um?
00:06:54: Bütest du mal Hand für eine Lösung, wenn du weisst, dann kann ich jetzt wirklich schnell am Schalter drehen und dann läuft es, wenn jemand so auf dich zukommt.
00:07:02: Oder verweist du dann meistens an die Leute, die wirklich zuständig sind?
00:07:07: In vielen Fällen habe ich diesen Schalter gar nicht selber.
00:07:11: Für das haben wir Spezialisten, die sitzen im Basel.
00:07:14: Die kommen auch ausgezeichnet zu Feedback über von der Branche.
00:07:18: Und oft verweise ich dann Partnerinnen und Partner an die ... an die Kollegen in Basel.
00:07:24: Natürlich gibt es Fälle, wo wir auch selber darum kümmern, gerade wenn sie komplexer sind oder wenn sie strukturell von Interessen im Sinne der Ahnung sind.
00:07:35: Das ist jetzt etwas, das man vielleicht bei der Entwicklung nicht ganz daran denkt – handum, wo man jetzt in der Weiterentwicklung einer Initiativen sollte beachten.
00:07:43: Dann sind Sie mir sehr froh um Feedback!
00:07:47: Ein doch relativ grosser Aufreger im Frühling.
00:07:49: Es waren Gruppenreisen, die die Lufthansa-Gruppe neue Regelungen haben wollen einführen und ein bisschen abgeschwächt haben.
00:07:57: Aber es sind immer noch nicht alle ganz happy.
00:08:00: Ja wie bist du mit dem umgegangen?
00:08:03: Wie hast du auch Kontakt gehabt mit Gruppereisenspezialisten in der Schweiz?
00:08:08: Beim Thema Gruppen reisen dürfen wir nie vergessen, dass jeder Airline sitzt ist vergänglich gut.
00:08:14: Das wissen wir wie ein Hotelbett!
00:08:17: Und wenn eine Gruppe kurzfristig starniert wird, dann fehlen wir uns einfach kurzfristiger.
00:08:23: Da ist es sehr schwierig für uns als R-Line die Sitzung wieder zu verkaufen.
00:08:31: Darum haben wir das neue, wie es heisst Commercial Cover in den Markt gebracht und zwar weltweit mit einem alleinigen Ziel Verlässlichkeit von Gruppen zu verbessern.
00:08:43: Es gab gewisse Kritik aus der Branche.
00:08:46: Da haben wir zugelassen und ich glaube, das ist sehr wichtig.
00:08:51: Und das Feedback ist auch da sehr strukturiert und mit sehr guten Valide-Punkten ausgetragen worden was uns dazu bewegt hat dass innerhalb vom Konzern erneut diskutieren und dann eben Anpassungen vorzunehmen.
00:09:05: Auch hier bringe ich die Schweizer Stimm in den Konzernen ins Mutterhaus Und es ist uns gelungen, dass die Verbesserung für über neunzig Prozent von allen Agenten, die das Booking Group als Buchungsplattform der Gruppe benutzen, besser geworden sind.
00:09:20: Also du spürst jetzt auch keinen grossen Umwand mehr sondern man kann mit dieser Lösung plus oder minus leben in den Schweizer Branchen?
00:09:28: Ich spüre ein Verständnis, dass wir das kommerzielle Risiko, das jede Gruppe mit sich bringt teilen muss und nicht allein bei Erlangen liegen kann.
00:09:41: Du bist unteressen seit über fünfzehn Jahren bei der Lufthansa-Gruppe, zuerst acht Jahre in den Swiss und jetzt sieben Jahre bei der Lufthansa-Group.
00:09:49: Lass uns zurückgucken und deine Station im Schnelldurchlauf ein wenig durchgehen.
00:09:53: Du bist hier in dem Jahr zwei Tausend Elf eingestiegen?
00:09:56: Ähm ... Wo genau?
00:09:59: Ich bin zweitausendelfe als Businessanalyst eingestiegene.
00:10:04: Dort brauche ich da auch zu lange geblieben.
00:10:06: an den dürfen strategisch Einkauf wechseln für, wie wir es genannt haben, indirekte Güter.
00:10:12: Dort hat man noch sehr viel Material gebraucht in der Station am Flughafen und das war kritisch.
00:10:17: Unibordkartenpapier sind im Flüger eigentlich stehen geblieben.
00:10:22: Heute ist das alles ein bisschen anders?
00:10:23: Also du musst sicherstellen mit deinem Team, dass das alles verhebt.
00:10:28: Genau!
00:10:28: Und dass das weltweit bereit ist so wie wir das brauchen.
00:10:32: Ich habe nachher... dürfen in das Marketing wechseln, was auch so ein bisschen mit dem Background liegt.
00:10:38: Unter anderem tatsächlich Werbung machen, die viele immer davon träumen und es war unglaublich spannend in diesen grössten Märkten von der Swiss-Werbung zu schalten.
00:10:49: Ich erinnere mich noch an den New York Times Square Branden.
00:10:53: Das war etwas Einmaliges, auch Zusammenarbeit vor Ort.
00:10:59: Und bin dann nachher... In Vertrieb kam es zuerst für kein Muss zuständig und wie gesagt, seit vier Jahren jetzt.
00:11:08: Für das juristische Segment.
00:11:10: Hast du vorhin schon ein paar Ideen im Kopf gehabt?
00:11:12: Was soll ich bei der Swiss oder dem ganzen Konzern durchgehen?
00:11:17: Oder war das wirklich so etwas step by step?
00:11:19: Das ist tatsächlich step-by-step!
00:11:24: Ich weiss, was ich gerne machen kann.
00:11:26: Unter anderem der Kundenkontakt schätze ich sehr.
00:11:30: Ich brauche auch viel Abwechslung im Alltag, sonst wird es mir langweilig und ich weiss aber auch, wo ich mich nicht so sehe.
00:11:36: Analyst war jetzt nicht das, was besonders gut zu mir passt.
00:11:42: Hast du schon sehr lange eine Faszination für die Flügerei oder ist hier erst etwas mit der Zeit gekommen?
00:11:48: Oder könntest du bei irgendeinem anderen Unternehmen arbeiten ... oder hängt schon mit der Begeisterung für die Aviatik zusammen, dass du diesen Job doch schon eine Zeitung machst.
00:11:59: Ich glaube es geht sehr vielen so, die hier arbeiten.
00:12:01: Irgendwann hat man das bekannte Kerosin im Blut.
00:12:05: Das macht es dann auch umso schwieriger zum Offen zu sein für Routjobs außerhalb von Branchen.
00:12:10: Aber ja ich hatte die Faszination schon als Kind.
00:12:13: Ich hatte das Glück, in einem Bündner Bergdorf aufzuwachsen und trotzdem sehr offene Eltern zu haben ... Schon früher, als ich klein war, bin wir mit uns auf Langstrecke gegangen.
00:12:24: Und seither bin ich immer wieder da zum Mal mit meinem Vater auf die Sucherterrasse und habe einen Flüger zugeschaut und eine neue Reisenziele ausgeheckt.
00:12:33: Magst du noch den ersten Langstreckenflug erinnern, das du gemacht
00:12:36: hast?
00:12:37: Mag ich mich sehr gut erinneren!
00:12:38: Der ging auf Bangkok und dann weiter auf Kosamui, wo der Flug auch für neue Eröffnung hatte.
00:12:46: Deine berufliche Karriere hat als Lehrer zu Obersachsen im Kanton Graubünden angefangen.
00:12:51: Wieso hast du es dort nur drei Jahre aushalten?
00:12:55: Ich wollte nicht mehr vorstellen, dass ich ein ewiger Student wäre.
00:13:01: Das hat mich geraudet und darum habe ich gedacht, ja vielleicht mal studieren ist auch nicht falsch aber irgendwie muss ich dann möglichst schnell einen Beruf haben.
00:13:10: Und da zumal mit dem Lehrersemi hatte ich eben beide keine Maturen.
00:13:15: Ein Beruf ist einfach länger gegangen.
00:13:17: Es waren die fünf schwierigsten Jahre akademisch für mich mit sehr viel Aufwand verbunden und dann wollte ich auf dem Beruf arbeiten, das hat mir auch sehr gut gefallen.
00:13:29: Und eigentlich war es mir ein Zufall, dass ein Kollege gesagt hat, da gibt es noch ein cooles Studium Tourismus und ich bin im Tourismus selber gross geworden.
00:13:37: Meine Eltern sind im Tourismo selbstständig gewesen und dann habe ich gedacht ja wieso nicht?
00:13:42: Ich kann jetzt nicht bis zu sixty-fünf Lehrer bleiben!
00:13:45: Aber das hat mir immer gut gefallen.
00:13:48: Und mit Trailgazer heute habe ich auch wieder so ein bisschen Teil von Dotsieren zurück.
00:13:55: Versprechen wir dann sicher nachher auch noch, was haben deine Eltern im Tourismus konkret gemacht?
00:14:01: Sie haben einen Campingplatz mit Fokus und Komfort im Winter aufgebaut – und der gibt es nach wie vor!
00:14:08: Und wo ist er?
00:14:09: Der ist in Kurwalden Im Ski-Geburt Länzerheit.
00:14:12: In deiner
00:14:13: Heimat?
00:14:14: Ja, in meiner Heimat.
00:14:15: Die
00:14:16: Flügerei ist doch sehr volatiles Geschäft und auch stark von äußeren Einflüssen abhängig ist.
00:14:21: Der Lehrerproof ist doch mit mehr Sicherheit verbunden.
00:14:25: Hast du ihn jetzt zurückgezählt an den sicheren Hafen im Schulhaus, wenn es da wieder drunter geht – mit Krieg, geopolitischen Krisen, Corona
00:14:37: etc.?
00:14:37: Ich
00:14:39: bin jemand, der die Abwechslung sehr schätzt.
00:14:42: Die Schätze haben ein bisschen das Abenteuerliche auch wenn ich privat reise und ich schätze es auch mit Unvor-Szenen konfrontiert zu werden.
00:14:55: Und ja, das habe ich als Lehrer auch gehabt aber auf eine andere Art und Weise.
00:14:59: Es ist hier durchaus noch mal agiler und abwechselungsreicher und das liegt mir sehr gut darum gegangen damit.
00:15:09: Du hast vorhin gesagt, du führst ein Team von zwölf Leuten aktuell.
00:15:13: Was bist du für einen Chef?
00:15:15: Da müsste ich jetzt das Team fragen.
00:15:18: Das Stichwort Ungeduld würde wahrscheinlich schon kommen und auch immer geben wir einfach die Key Message mit was er wissen muss.
00:15:25: Ich bin aber sehr menschenzentriert Und es ist mir enorm wichtig, dass wir eine gute Stimmung haben im Team und dass alle ihre
00:15:34: Stimme
00:15:35: auch wenn sie widersprüchlich ist oder auch wenn Sie anders sind als die anderen Stimmen können einbringen.
00:15:41: Weil ich glaube fest daran, dass mit ihnen ein gutes Team ist, wenn auch Konflikte auf der Sache aber nicht zwischen den Personen erlaubt sind.
00:15:49: Bist du etwa einmal mal auf der Tischhalt?
00:15:51: Wenn's muss sein oder probierst du schon ein bisschen auf einer anderen Art?
00:15:56: Ich glaube, ab und zu kommen die Hörnern, die Steinböckehörner, die man als Bündner hat.
00:16:00: Durchaus zum Zug.
00:16:02: Selten im Team oder selten bis nie, aber gegenüber Schnittstellen kann das durchaus sein.
00:16:08: Also wenn du für dein Team oder für eine Idee, wo die Schei steht, dann riech einmal Klartext.
00:16:13: Dann riecht ja mal Klartxt!
00:16:18: Möchten Sie täglich über das weltweite
00:16:20: Tourismus- und Reisegeschehen informiert sein?
00:16:24: Suchen sie reise Ideen
00:16:26: und Inspirationen.
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00:16:32: neueste und spannendste
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00:16:42: Das tut jetzt alles sehr positiv, was du über deine Zeit erzählst hier in den R-Line Branchen.
00:16:49: Trotzdem bist du seit knapp drei Jahren dran, die noch einen zweiten Stand bei aufzubauen.
00:16:54: Du hast zusammen mit Raphael Marty, die bei der Swiss zu Beratungsunternehmen gegründet.
00:17:01: Wie ist es dazu gekommen?
00:17:03: Auch das ist ein Zufall.
00:17:06: Raffi und ich haben auch mal bei Swiss im gleichen Team geschafft.
00:17:11: Wir haben beide akademisch noch einen Hintergrund im Bereich Innovationen.
00:17:16: Und durch das haben wir bei Swiss immer wieder Co-Design-Events, wie wir sie nennen, durchgeführt, wo man unsere die Kundinnen und Kunden eingeladen haben.
00:17:26: Und diese Kunden und Kunden fanden es spannend, dass man sie bei der Entwicklung einer Idee von einem Projekt oder Produkt einbindet und uns dann irgendwann mal angefragt, ihr könnt das auch bei uns machen.
00:17:38: Dann haben wir gemerkt, ja, Swiss ist jetzt nicht eine Innovationsberatungsunternehmen.
00:17:43: Das können wir nicht als Swiss machen, da brauchen wir etwas anderes.
00:17:46: Und dann haben wir eigentlich unser Hals über Kopf in dieses Abenteuer gegeben und haben Trailgazer gegründet.
00:17:53: Was bietet ihr konkret an?
00:17:55: Was kann man bei euch buchen?
00:17:57: Wenn ist man richtig mit Trailgäsen?
00:18:00: Angefangen haben wir mit Workshops, die sich rund um das Innovations-Toolkit vor allem von Design Thinking drehen und eben mit diesem Toolkit den möglichst effizienten, effektiven Ideen umgesetzt in Minimum Viable Products wie es heute modern nennt.
00:18:21: und so möglichst schnell einen Prototypen auf dem Markt testen können.
00:18:24: Und nachher möglichst die Dummsetzung, also Innovation, wo tatsächlich etwas draussen kommt.
00:18:31: Wir haben uns zusammen weitergebildet bei Disney in den USA oder bei Berkeley, weil wir einfach denken, dass die Amerikaner noch eine Facette dienen, die wir Europäern nicht so haben.
00:18:42: Weil es uns interessiert hat, sind wir auf der Bereich Storytelling und Präsenz gekommen Eigentlich für uns selber, und dann haben wir es sehr schnell gemerkt.
00:18:51: Das findet anklang auch bei vielen Unternehmen.
00:18:54: Und jetzt ist das eins von unseren Highlights der besonders noch gefragten Programme Storytelling auf Dritz Kompetenz, Interviewkompetenz zu meinen.
00:19:04: Und dann haben wir nebenan noch zwei andere Pfiele.
00:19:06: Eine ist immer noch der Bereich Innovation und Begeleitung, Innovationsprozess.
00:19:11: Der dritte ist Magic Moments für Kunden.
00:19:14: Wie entschafft man sie entlang von der Customer Journey?
00:19:18: möglichst viel überraschende, lang anhaltende Momente schaffen, die den Hund faszinieren und ans Erlebnis erinnern lassen?
00:19:29: Was ist das Prägendste, was du aus den USA mitgenommen hast?
00:19:33: Was für dich immer im Hinterkopf hast, wenn du die Schulungen und die Workshops
00:19:39: machst.
00:19:39: Ich würde sagen weniger der Inhalt, sondern viel mehr Art und Weise.
00:19:43: Es ist immer extrem immersiv!
00:19:47: Niemand in diesen Schulen ist je am Handy oder am PC, oder mit etwas anderem beschäftigt.
00:19:53: Vieles kann jederzeit sein, dass man es für einstehen muss und in neunzehn Sekunden etwas persönlichs erzählen.
00:19:59: Und dann wird die Zeit gemessen und wir werden gestoppt.
00:20:02: Man bekommt unmittelbares Feedback.
00:20:04: Also es ist sehr ganzheitliches Recht alle Sinne.
00:20:09: Es ist eine RFA-Regel, wo etwas mit einem macht, das weit darüber ausgeht nur Wissen zu vermitteln.
00:20:17: Funktioniert der amerikanische Ansatz eins zu eins, auch in der Schweiz?
00:20:20: Oder musst du mich schon etwas drehen dann?
00:20:24: Wir sind vielleicht ein bisschen weniger strikt und zwingend kein Teilnehmer jetzt so auf die Bühne zu kommen und einfach aus dem Nähekästchen zu erzählen.
00:20:35: Aber im Großen und Ganzen das Immersive, dass andere Artige das Erlebnis schaffen statt purer Wissensvermittlung funktioniert extrem gut!
00:20:44: Auch bei Grossbanken.
00:20:46: Wir haben mittlerweile Agenturen, die wir das Programm durchführen dürfen.
00:20:54: Login als Berufsbildner.
00:20:56: Das QR-Bee kommt sehr gut an.
00:20:59: Wie offen sind die Schweizer Reisebüro für neue Ideen?
00:21:03: Vielleicht gerade so eine, die schon dreißig Jahre im März sind und gesagt haben, dass es noch funktioniert.
00:21:10: Wie nimmst du das wahr?
00:21:11: Ich stelle fest ... dass wir in einer Branche tätig sind, die grundsätzlich sehr resilient ist.
00:21:19: Das überrascht mir immer wieder sehr positiv, egal welche Krise das kommt und es heisst, es ist auch sehr spannend zu schauen.
00:21:26: was umgekehrt, was machen denn all diese Reisenbüro so gut, damit sie Resilienz aufrechterhalten können?
00:21:34: In unserer Workshopskratee haben wir mit SRV zusammengemacht ist die Interesse und Offenheit sehr gross.
00:21:40: Was noch daraus umgesetzt wird, das wird Zeit zeigen.
00:21:47: Raffi und du betreiben Trailgays aktuell noch nebenbei.
00:21:51: Neben dir im Hauptpensum.
00:21:53: ist es ein Thema eines Tages voll auf das Beratungsunternehmen zu setzen.
00:21:58: oder passt es für dich eigentlich noch ganz gut so wie es ist?
00:22:02: Aktuell ist unsere Hauptfokus sicher in unserer Rolle in der WS und in der Lufthansa-Gruppe.
00:22:09: Trailgazer ist eine Riesenpassion, etwas, die wir mit viel Freude kreativ sein können.
00:22:14: All diese Freiräume, die man als Selbstständige genutzt hat, sind im Moment immer ein Hobby, das uns noch ein bisschen Sackgeld gibt.
00:22:27: Jetzt nehmt es mich an eine Wunderande wie du reist.
00:22:30: Was für eine Art von Ferien sagt ihr zu?
00:22:33: Bist du eher der aktive Typ?
00:22:35: wo immer etwas laufen muss, dann kannst du zehn Tage nach einer strengen Zeit am Strand liegen und nichts machen.
00:22:43: Meine Lieblingsreiseart findet sich bestimmt in keinem Katalog und eignet sich auch nicht für ein Katalog.
00:22:51: Ich habe es am liebsten und kann auch am besten abschalten wenn es sehr abenteuerlich ist.
00:22:57: Ich bin sehr gerne in den Ländern unterwegs, wo man nicht so kennt.
00:23:01: In Schwarzafrika, Sierra Leone im Congo, Djibouti und so weiter oder auch in Südamerika, Surinam, Französisch-Gwayane.
00:23:12: Also tatsächlich oft ein Beatentrack von den Ländern her.
00:23:16: aber noch eine Vorbewegungsart.
00:23:17: am liebsten Am liebsten zu Fuss, am liebste mit dem Rucksack und all meine Sachen immer dabei im Tiefen vom tiefen Regenwald über meinem Kanu durch den Dschungel bis zum mit dem Velo und alles aufgebunden durch Indien.
00:23:32: Das ist das, was mir sehr viel gibt, vor allem das Gefühl von Freiheit und die ich total alles vergessen, was gerade in der Schweiz passiert.
00:23:42: Jetzt sind ja das zum Teil schon Länder, die vielleicht erreicht oder die andere ein bisschen Respekt haben.
00:23:47: Ein Punkt der Sicherheit.
00:23:49: Wenn du sagst, dass alleine noch Reisen sehr unabhängig reisen.
00:23:53: Hast du auch schon ein Mulmungsgefühl gehabt?
00:23:55: Oder hast du hier immer einen Gupfen trauen in den anderen Menschen, damit alles gut läuft?
00:24:01: Respekt habe ich durchaus.
00:24:03: Das habe ich grundsätzlich, wenn ich so Länder und so Reiseformen wähle ... Dann sieht aber die Lage vor Ort sehr oft anders aus, als was man in den Medien oft hier liest.
00:24:18: Eigentlich sieht sie immer anders aus und ich hatte noch nie eine kritische Situation, dass ich mich unwohl gefühlt hätte wegen Leute oder irgendwelchen Unruhen.
00:24:32: Aber natürlich ... Klappt nicht immer alles.
00:24:35: Also ich bin schon im Boden vom Amazonas untergegangen und muss an Land schwimmen, ich habe schon in Nepal mit einem Buschflüger Notlanden.
00:24:45: Ich bin schon wieder ein Lebensmittel vergiftigt mit dem Masseale Nationalpark in Madagascar gestrandet.
00:24:51: das gehört schon alles.
00:24:53: auch dazu ist nicht der Reiz daran, aber ich glaube das ist einfach so eine Nebenwirkung, die man halt mal akzeptieren
00:25:02: muss.
00:25:02: Wie geht es dir mit solchen Situationen um?
00:25:04: Bleibst du hier immer ruhig und funktionierst sehr gut?
00:25:08: oder ja, verfallscht vielleicht auch du dann einmal, ich sage jetzt nicht gerade in Panik, aber in grosser Aufregung im Umfeld.
00:25:16: Im ersten Moment bin ich schon der, der in grossem Aufregungen verfallt Was sie durften feststellen, dass ich mich dann aber schon schnell sammle und relativ kontrolliert kann, entscheide was ich jetzt mache.
00:25:30: Aber dort wo das Bode untergegangen ist auf dem Amazonas bin ich schon nervös geworden.
00:25:36: Vor allem weil ich noch jemanden dabei hatte, der nicht eine gute Schwimmerung war.
00:25:41: Welches ist die Pragerstreis gewesen?
00:25:43: Was hast du bis jetzt in deinem Leben gemacht?
00:25:46: Ich habe einige prägende Reise dürfen machen.
00:25:50: Die prägendste war sicher, dass ich mich einmal mit einem Kollegen im indonesischen Kalimantan, also auf dem Teil von Borneo, der zu Indonesien gehört hat, aussetzen lassen habe.
00:26:04: Mit einem lokalen Jäger aus der Diak und einfach mal eine knappe Woche uns im Dschungel fortbewegt und mit diesem Ernährten, den wir haben können, ausgraben, fangen, flücken.
00:26:19: Es hat jeden Tag geregnet, wir haben nie Zunahe gesehen.
00:26:22: Es war einfach alles modrig und das hat schon etwas mit uns gemacht.
00:26:28: Woher kommt deine Faszination für die Art von Extremreise?
00:26:32: Hast du als Kind irgendwie schon vieles ausprobieren und auslöten wollen oder wirst du das kommen?
00:26:37: Das fragen sich viele und ich selber auch.
00:26:40: Er sagt genau weiss es nicht aber ich bin sicher schon ein Kind, der gerade im Ausland ... ... das Abenteuer immer gesucht hat und auch die Eltern zuzwungen haben.
00:26:49: Irgendwo durch Regenwälder oder auf irgendwelche Flüsse in Orinoco springen... Es ist schon primär von mir zu treiben, aber woher ich es genau habe?
00:27:00: Schwierig zu sagen!
00:27:02: Wo hast du bis jetzt die herzlichsten Menschen kennengelernt?
00:27:05: Wo haste ich mich am besten gestohlen?
00:27:06: mit der Einheimischen für dich?
00:27:09: Was mich sehr positiv überrascht hat bezüglich... Ehrlichkeit, Offenheit und Gastfreundschaft ist auch ein Land, in dem ich nicht wusste, was mir erwartet wird.
00:27:21: Ich gehe näher bis in Afrika mit sehr, sehr eines der wenigst besuchtesten Länder, wo ich eine extreme Offenheithilfsbereitschaft und eine Ehrlichkei zondergleicher festgestellt habe und erlebt habe, welche wunderschöne Überraschung es
00:27:41: war.
00:27:41: Andi, wir steuern schon auf den Schluss zu.
00:27:43: Und am Schluss fange ich immer drei Sätze an, die ich froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.
00:27:48: Etwas, was mich auf einem Flug so richtig hessig macht?
00:27:54: Wenn ich einen Mittelsitz habe und einen langen Flug ist und Passagiere links und rechts von mir sehr viel Platz brauchen.
00:28:05: Eine Erfahrung aus meinem Lehrerberuf, das mir heute auch noch hilft im Job!
00:28:11: Überblick bewahren, auch wenn es chaotisch wird.
00:28:13: Auch wenn ich sehr viele Leute um mich herum habe.
00:28:16: Und meine nächste Reise geht auf?
00:28:19: Die geht auf Italien, Süditalien.
00:28:21: Fast unspektakulär, wenn wir jetzt die anderen Destinationen anschauen, die du vorher aufgezählt hast!
00:28:27: Und trotzdem, wenn ich darf wählen und ein Lieblingsland aussuchen müsste, dann wäre es Italien und Brasilien.
00:28:34: Andreas Gerver, danke vielmals, dass du für Travel News eingenehm hast... Ich wünsche private und beruflich alles Gute.
00:28:41: Danke vielmals Reto, bist du da gewesen?
00:28:43: Und ich darf dabei sein!
00:28:45: Und euch danke vielmals fürs Zuhören.
00:28:48: Der nächste Travel-News-Tag gibt es heute in einer Woche.
00:28:51: Ciao miteinander!
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