Eine Absage als Antrieb

Shownotes

Manchmal genügt eine einzige falsche Antwort, um den weiteren Lebensweg zu prägen. Claudio Cesarano weiss das aus eigener Erfahrung.

Weil ihm bei einem Bewerbungsgespräch die Hauptstadt von Ungarn nicht einfiel, platzte sein Traum von einer Reisebüro-Lehre. Aufgeben war für ihn jedoch keine Option – im Gegenteil. Die Absage wurde zum grössten Antrieb seiner Karriere.

Heute ist er CEO der Media Touristik AG und Mitglied der Geschäftsleitung der Globetrotter Group. Im «Travel News Talk» blickt er mit viel Humor auf seinen Werdegang zurück.

Zum Artikel: «Die Hauptstadt von Ungarn wurde mir zum Verhängnis»

Sound: Colado

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00:00:11: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom Travel News Talk.

00:00:15: Ich bin Reto Souter, Chefredaktor von Travel News und heute eine der spannendsten Persönlichkeiten aus der Schweizer Reisebranche zu Gast.

00:00:25: Seit über dreißig Jahren arbeitet er im Tourismus.

00:00:28: Er ist CEO der Mediatouristik KG und gleichzeitig Geschäftsleitungsmitglied der Globetrotter Group.

00:00:35: Herzlich willkommen im Podcast Claudio Cesarano!

00:00:38: Herzlichen Dank.

00:00:39: Danke für die schöne Amodoration!

00:00:42: Bei dir würde ich gerne alles ein bisschen chronologisch aufrollen, um dahinter zu sehen, was alles passiert ist, damit du in diese Rolle reinkommst und heute hast.

00:00:53: Aus welcher Familie kommst du?

00:00:54: Wie bist du aufgewachsen?

00:00:56: Wo bist du?

00:00:57: Ich bin in der Schweiz hier.

00:00:59: Ich bin Luzern aufgewacht.

00:01:02: Meine Mutter ist Holendrin, mein Vater ist Italiener Das Gastarbeiterkind eigentlich.

00:01:08: Und ich bin sehr dankbar, dass ich hier in der Schweiz meine Ausbildung an meiner Eltern angehen könnte.

00:01:15: Aber ja so bin ich aufgewachsen.

00:01:16: Ja, sehr ... konservativ inner-schweizerisch, sagen wir mal!

00:01:21: Bist du von drei Sprachen aufgewachsen?

00:01:23: Ich bin drei Sprache aufgewacht und das ist ein riesiger Vorteil.

00:01:27: Also ich habe es auch sehr gut gemacht, sage man mal.

00:01:31: Meine Schwester hat wieder etwas anders.

00:01:33: Die gibt immer auf Schweizerdeutsch Antworten, aber ich weiss nicht.

00:01:35: Das ist wahrscheinlich einfach von Kind zu Kind anders.

00:01:37: Aber bei mir ist es so tatsächlich ja.

00:01:39: Holland ist italienisch-Deutsch.

00:01:42: Wie war's mit der Reise zu dieser Zeit?

00:01:44: Bist du etwas umgekommen oder wo habt ihr Ferien gemacht?

00:01:47: Extrem

00:01:47: viel bin ich umgekommen und bin immer auf eine Apolli gefahren.

00:01:51: Meine Eltern haben die Madratse hinter ihnen da.

00:01:53: Das hat sich hier zumal noch nie gestört.

00:01:55: Es musste man nicht im Kinder-Sitz sitzen.

00:01:57: Und wir mussten natürlich auch nachher ... Saug auf die Flasche verstecken unter den Matratzen im Heifahren.

00:02:08: Dann haben sie immer so gesagt, wenn ihr jetzt schlafen müsst, sind wir wieder grenzt!

00:02:12: Ist das etwas, was du lesse gefunden hast?

00:02:15: Zum auch Familien und so wieder treffen?

00:02:17: Immer wieder die gleichen Leute vielleicht auch gesehen?

00:02:19: oder hättest du schon gewünscht, vielleicht auch sein oder anderen sonst zu machen?

00:02:22: Nein

00:02:23: für mich war es schon ein riesen Privileg, weil wir konnten als Meer und ganz viel ... Kinder bei mir in der Klasse waren nie an mir.

00:02:32: Dann habe ich mich sehr privilegiert gefühlt, doch?

00:02:35: Das war für mich immer eine riesige Freude, wenn wir zwei Wochen fünfzehn Stunden im Auto sitzen können.

00:02:42: Und dann ist irgendwann die Berufsfallangestande auch beim Claudio Cesareano.

00:02:47: Wie war das?

00:02:48: Hast du sofort gewusst, welche Richtung du willst?

00:02:51: Ich wollte ins Reisebüro arbeiten und dann ... Ich hatte es gesehen, dass ich unbedingt zu Ito reisen wollte.

00:03:00: Und dann bin ich unter die letzten zwei Kunden, haben sie mich nicht genommen.

00:03:03: Das hat mich so gefugst und zwar habe ich die Hauptstadt von Ungarn nicht gewusst...

00:03:10: Ich

00:03:11: weiss noch ganz genau!

00:03:12: Das hat mir so dermassen triggert.

00:03:14: Irgendwenn eine ist gegangen in diese Reisebranche und schaffs bis ganz auf und dann zeige ich es ihnen.

00:03:20: Ja, und danach war ich etwas demotiviert.

00:03:23: Dann habe ich aber gewusst okay, ich möchte ein Leer machen Ich wollte die praktische Ausbildung, und dann habe ich das KV gemacht.

00:03:30: Wo hast du denn die Lehre gemacht?

00:03:32: Die

00:03:32: Lehre habe ich in einer Garage gemacht.

00:03:34: Das hätte nichts Besseres geben für das Schinkeli.

00:03:40: Es war eine spannende Zeit.

00:03:44: Ich würde es glaube nicht mehr machen, aber okay!

00:03:46: Wie ist es nachher weitergegangen?

00:03:47: Nachher bin ich auf die Einwohnerkontrolle im Gemeind.

00:03:52: Und das war mir dann etwas zu langweilig.

00:03:55: Von der Kollegialität muss ich sagen, ganz speziell sehr viel gelernt.

00:03:59: Auch Team und wie man zusammen schafft und so.

00:04:04: Und von dort aus habe ich gewusst ... Ich muss in diese Reisebranche zurück, dann bin ich zu der SBB.

00:04:12: Bei den SBB haben die Leute gebraucht und in der Reisebüro Ausbildung gemacht.

00:04:19: Die habe ich in Alten gemacht.

00:04:21: Dort war ich am Schalter angefangen.

00:04:25: Das Luzern war noch ein Reisebüro von der SBB.

00:04:28: Dann habe ich dort gearbeitet und die Schulreise organisiert.

00:04:31: So bin ich in die Reisebranche gekommen.

00:04:33: Irgendwann hat dein Fernweihpack?

00:04:35: Ja, irgendwann ist mir das zu eng geworden bei diesem Luzer.

00:04:40: Und dann ... Eigentlich war es ein bisschen ein Zufall, weil ich an meinen Eltern sagte, ich gehe jetzt auf Barcelona.

00:04:47: Ich hatte das Gefühl, dass Barcelona deine Stadt ist.

00:04:51: Und dann haben meine Eltern gesagt, was machst du da?

00:04:53: Ich habe ein bisschen Reiseleite und etwas Teller anweschen.

00:04:56: Meine Eltern haben schon gedacht, das kommt nicht gut.

00:04:59: Dann haben meine Mutter bei uns in der Radherre geleitet, sie sucht Eskolette-Reiseleiten.

00:05:04: Ich bin auch einer von ihnen!

00:05:07: Wo hat es dir einen verschlagen?

00:05:08: zuerst?

00:05:09: Ich wollte eigentlich ... Ich wollte ja auch Reiseleiter werden, weil ich auf Barcelona habe.

00:05:14: Und dann war ich hundertprozentig bezüglich, dass sie mich auf Lore in den Mars schicken.

00:05:19: Also es ist logisch, das wollte ich eigentlich.

00:05:21: Ich wollte auf Barcelona, weil ein Freund von mir wurde auch versetzt und das haben wir so abgemacht.

00:05:27: Dann kam ich dort hin an das Reise-Leiterseminar ... und dann schickte sie mich nach Rhodes.

00:05:33: Ja?

00:05:34: Wie hast du das aufgenommen?

00:05:35: Ich wusste nicht mal, wo Rhodes wirklich ist!

00:05:38: Ich wusst doch nicht, dass es nicht Spanien ist.

00:05:40: Dann hat sie gesagt, du passest in einen Club.

00:05:43: Da gab es einen Club, da gibt es das Kaiser.

00:05:46: Du darfst noch bis zu den Animationsteam.

00:05:49: Und dann sagte er ... Ich weiss noch etwas mit dem Ivan Berger von Relax.

00:05:55: Er meinte, ich schieße das so an, weil er schon

00:05:59: auf Lore

00:06:00: kommt!

00:06:01: Nein, nein, ich habe Geld verdient und wollte wieder hier eine super Karriere machen.

00:06:07: Das ist mega lässig.

00:06:09: Und dann versuche ich noch mit Silja Gornel, die war auch im Reiseleiter-Seminar.

00:06:14: Die hat ja auch super Karriere in dieser Reisenbranche hinter sich und ... Nein!

00:06:21: Dann habe ich gesagt okay, dann gehe ich auf das oder so ist das passiert.

00:06:24: Wie war es?

00:06:25: War es so, wie du den Reisireiter-Job ausgemalt hast oder wie hast du es erlebt?

00:06:29: Ich konnte mich gar nicht darunter vorstellen.

00:06:32: Ich wollte auf Barcelona.

00:06:37: Aber nachher habe ich gemerkt, es geht um irgendwie organisieren Leute zusammenzubringen und das Konzept Escoletta hat mir gepasst.

00:06:47: So junge Leute, die einfach eine gute Zeit haben und wo man Animation gemacht hat ... Das habe ich auch gemerkt.

00:06:55: Ich bin relativ gut im Geld verdienen, weil man ja viele T-Shirts und Fotos verkauft und Ausflüge verkauft hat.

00:07:01: Und alle finden dich lesen und haben gedacht, das kann man verkaufen!

00:07:05: Man kann mit sich selbst eigentlich Geld machen.

00:07:08: in diesem Sinne so wie du ankommst.

00:07:10: Das nehmen die Leute ab und das habe ich dort gelernt eigentlich nicht irgendwie die Menschen ausnutzen aber irgendwie ein bisschen in einer gewissen Art ... halt wirklich Geld verdienen, was dann wie ein Wind ist und sich nicht mehr ausgenutzt fühlt.

00:07:27: Du hast gesagt, Rodos, ob es nach einer anderen Destination kommt?

00:07:30: Ja,

00:07:32: Meierhofen, Sölder ... Portugal, Australien ... Schön!

00:07:40: Malediefen, malediefe.

00:07:41: Schano war noch.

00:07:42: Ich wurde von der Insel gerührt weil ich zu frech bin.

00:07:46: Keine Ahnung.

00:07:47: Wie lange hast du das insgesamt gemacht?

00:07:49: Drei Jahre.

00:07:51: Und nachher, wie ist es weitergegangen?

00:07:53: Nachher musste ich etwas anständiges machen.

00:07:56: Da bin ich auf HWV.

00:07:57: Das war die höhere Wirtschaftsschule.

00:07:59: Es war die letzte Möglichkeit zum Prüfungsfreien.

00:08:02: Wenn man einen gewissen Durchschnitt hatte mit dem KV, durfte man dort noch mal studieren dürfen und dann wusste ich ... Ich muss irgendwie wieder zurückkommen oder?

00:08:13: Irgendwie habe ich das schon gemerkt.

00:08:15: Man hat immer weniger Leute, je länger du weg bist, um weniger Freunde zu haben Nährst du dich nur noch von den oberflächlichen?

00:08:24: Du bist ein cooles Sichting.

00:08:25: Und jetzt habe ich aber schon gemerkt, dass das gefährlich ist.

00:08:30: So weit habe ich mein Brain auf dem Schirm geholt und dann habe ich die HWV gemacht in Horb.

00:08:39: Dann habe ich nach drei Jahren noch Reiseleiter.

00:08:44: Das war der Horror.

00:08:45: Also fast eine Qual, was du gesagt

00:08:46: hast, dass du am Schluss Höhe darunter hast können machen.

00:08:51: Dann

00:08:51: habe ich gesagt jetzt kommen wir so egal wo hin und kann jetzt Luzern gehen.

00:08:55: Und dann habe ich die Stelle bis mehr Altatur angenommen.

00:09:00: Was hat dich gereizt an dem Job dort?

00:09:03: In diesem Moment wollte ich wirklich zurück in die Reisebranche.

00:09:07: Ich bin jedes einzelne Reisebüro in Luzerne und ich bin ja von Luzernen... Da gab es noch die STI, überall alles.

00:09:16: Vielleicht nicht ... Und Inserat und so.

00:09:19: Dann ist es mir all der Tours ein Sardini-Spezialist.

00:09:22: Ich hatte ja auch nicht viel.

00:09:24: Es war okay, da habe ich mich beworben.

00:09:27: Da bin ich dann hergekommen und arbeitete fünf Jahre.

00:09:32: Am Anfang handelte ich noch.

00:09:33: Dann kam ich auf Zürich zu.

00:09:36: Und dann ist im Jahr zweitausend weitergezogen zur Globos, an den Sprachreisen.

00:09:41: und der SC Lingwista ist, warum hat die den Bereich Sprachreise interessiert?

00:09:47: Ich hatte bei den Bereichen Sprachkreises Interesse, weil ich gemerkt habe, dass ich selber sehr viel Sprache begabte.

00:09:53: Das war in der Schweiz etwas nicht so spezielles.

00:09:57: Sieht ihr jetzt so drei oder vier Sprachen?

00:09:59: Aber ich habe also gemerkt, das lehrt mir.

00:10:02: Das Sprachen lernte ich im Ausland.

00:10:06: Und ich habe auch Marc Winkel kennengelernt und Zabi de Inversen.

00:10:12: wo dort die Globostadik geführt hat.

00:10:15: Das sind so richtige Unternehmer, so richtige ... Das haben wir gefallen!

00:10:21: Das ist eine dynamische Voll-Gibim, oder?

00:10:25: So eine Stimmung habt ihr schon.

00:10:27: Ich dachte, hier pass ich ein, sprachen ist gut und das war natürlich komplett etwas anderes als Sardinien.

00:10:34: Und dann musste ich mich daran gewöhnen.

00:10:36: Aber ich merke, wie das eigentlich toll ist.

00:10:40: die Verbindung von Reisen und etwas Lernen, oder?

00:10:49: Wie hat sich Sprachreise gearbeitet über die letzten twenty-fünf Jahre entwickelt, verändert?

00:10:56: Hey, extrem!

00:10:59: Wir waren wahrscheinlich einfach so ein wenig verwöhnt.

00:11:02: Ich meine wir haben drei, vier Monate in den Sprachkurs verkauft.

00:11:05: Anmassen ist man wirklich richtig auch gut Geld verdient mit diesem Produkt.

00:11:12: Meine Aufgabe war es dann auch, dass das Produkt in der Reisebranche ... Das Sprachreise im Reisenbüro hat niemand verkauft.

00:11:20: Gastfamilien und so.

00:11:21: Bis ich gemerkt habe, es gibt gute Geld oder eine gute Kommission.

00:11:25: Und es ist relativ reklamations- ... Weisst du?

00:11:29: Es sind alle coole Zeit irgendwie!

00:11:31: Ja.

00:11:32: Und da hat sich jetzt extrem verändert.

00:11:34: nur schon die durchschnittliche Zeit.

00:11:36: Da hat sich verändert, dass die Leute schon ... Durchs frühen Englisch, sehr gut englisch in der Schweiz.

00:11:41: Und Englische war immer die Sebenzeigachtspazänf von unserem Umsatz.

00:11:44: Das heisst eine riesige Challenge oder?

00:11:47: Es gab Agenturen, die auch irgendwie vom Ausland in die Schweiz gekommen sind.

00:11:51: Es gab plötzlich online alle Anbieter.

00:11:55: Es gibt plötzlich diese ganze Gastfamilie-Problematik, wo die Leute in der heutigen Zeit ... Ich kann nicht jemandem sagen, du brauchst zwar jetzt aber ... Du kommst in drei Monaten deine Adresse über deiner Familie, weisst du das eigentlich?

00:12:10: Weil die ganze Zeit ganz verändert.

00:12:13: Es ist immer noch so, dass wir irgendwie ja ins Ausland etwas lernen und den Horizonten weitergehen.

00:12:21: Weisst du, es gibt jetzt kein App oder nichts.

00:12:24: Und es gibt diejenigen, die mit dem App lernen, aber die, die das Erlebnis erleben wollen ... die internationalen Freundschaft und so.

00:12:33: Das ist gleich geblieben, aber es gab eine grosse Konsolidierung auch.

00:12:39: Die Sprachschulen, die so ein bisschen ownergeführt sind ... Auch mit den Kosten Corona hat sich viel verändert natürlich auch.

00:12:48: Es hat sich schon wahnsinnig viel verändert.

00:12:51: Und jetzt auch diese asiatischen Sprachen, die man früher nicht bucht.

00:12:55: Jetzt irgendwie ist das schon etwas ... Hips auf Korea oder auf Japan, das ist natürlich mega.

00:13:02: Gerade wenn wir jetzt ein bisschen Destinationen anschauen, du hast es schon ein wenig angetönt über die letzten fünfzehnzehnte Jahre diese Entwicklung, weil es sind so kleine Gewinner, die immer mehr aufkommen sind und vielleicht auch Verrührer, die man weniger geht?

00:13:16: Ich glaube, du hattest ja die Klassiker, die seit ehemaliger Zeit die Schweizer anziehen.

00:13:22: Weisst du, dass eine Sydney ist oder einen Breiten oder ein Bormus ... Ein Vancouver, oder das ist so... Da geht man einfach hin.

00:13:30: Ich glaube was ich hier in den letzten zehn Jahren ... hat sich Hawaii total so rausgemustert.

00:13:35: Weisst du wo wir irgendwie früher gedacht haben?

00:13:37: Also nein, Hawaii!

00:13:40: Aber das ist jetzt alles zusammengekehrt mit der USA.

00:13:42: Nicht mehr so sexy.

00:13:46: Auch die Kalifornien ist total zusammengekehrt, auch Florida.

00:13:49: Es spüren diese Rezei im Zusammenhang mit Donald Trump?

00:13:53: Total, dass es wirklich ... Wir haben Buchungen, aber nicht mehr Australia-Kunde.

00:13:59: wieder ein bisschen.

00:14:00: Das ist jetzt wieder ein Trend, aber dort hat's auch ... nach Corona enorme Veränderungen gegeben.

00:14:06: Sie waren so lange zugegangen und da hat sich das auch extrem verändert.

00:14:12: Ich glaube, es sind wirklich asiatische Sprachen, die jetzt insehen, dass man einfach eine oder zwei Wochen auf Vietnamesisch lehren kann

00:14:19: z.B.,

00:14:19: dann geht es um Reisen ... Südamerika ist auch immer ... früher war das Cusco, jetzt ist es mehr so Costa Rica, wo man eigentlich gerne hingeht.

00:14:30: Buenos Aires war auch nicht so im Trend.

00:14:33: Aber es kommt wieder ein bisschen zurück.

00:14:36: Es verschiebt sich innerhalb von Südamerika, aber das ist auch sehr einen wichtigen Markt natürlich.

00:14:43: und was mir jetzt bemerkt ist, dass es ein grosser markt französisch für eine Jugendliche, weil die natürlich in der Schule etwas vernachlässigend sind.

00:14:52: Das ist der einzige Vorteil für uns als Sprachreiseveranstalter, dass man früher Englisch in der Schule hat.

00:15:01: Du hast jetzt die USA auf laute angesprochen und könntest das irgendwie kompensieren mit anderen Destinationen.

00:15:07: oder schafft man das nicht?

00:15:09: Nein!

00:15:10: Also du schaffst schon ein gewisses Shifting von der USA auf andere Destinatione zu Kanada oder vielleicht auch Australien aber ... Du hast natürlich, das ist schon ein bisschen unig.

00:15:21: USA ist einfach ein cooles Land zum Bereisen und auch prieslich spannend.

00:15:26: Kommission, du hast immer gut Geld verdient.

00:15:30: Gastfamilien sind so ... Das ist nicht einfach nur ein Zimmer, oder?

00:15:36: Du kannst es wie nicht kompensieren, umsozmessig auch von der Destination her nicht.

00:15:41: Ich hoffe einfach, dass das ... Irgendwann wieder zurückkommt und ich verstehe auch, wieso das so ein bisschen passiert.

00:15:47: Aber ich denke, es ist irgendwie wie vergessen, wenn's nicht wirklich politisch ist ... Ich fühle mich nicht nur politisch, aber auch vor Ort.

00:15:57: all diese Prise und die Zuschläge.

00:15:59: Und dann noch mal eine Tipp für den Moment.

00:16:04: Die Kultur kennen wir nicht, das nervt uns.

00:16:06: Das kannst du nicht kompensieren mit irgendeinem Land.

00:16:12: Ja, das ist leider nicht so.

00:16:14: Kanada spitzt aber sie fängt es nicht auf.

00:16:17: Du hast vorhin gesagt, früher sei das üblich sein, drei oder vier Monate zu gehen?

00:16:21: Was ist jetzt so der Schnitt von jemandem, wo ein Sprachaufenthalt bei euch ist?

00:16:25: Ich habe

00:16:25: gerade die letzte angeschaut und etwas verschrocken.

00:16:27: Wir sind auf drei Wochen.

00:16:29: Ah, nur noch!

00:16:31: Das hat damit zu tun, dass wir auch zwei Wücher haben ... Heute ist es auch bei den Sprachreisen zu konsumieren.

00:16:41: Du willst nicht auf etwas verzichten, wenn du irgendwo hineingehst.

00:16:46: Du machst zwei Wochen Spracheverthalt, zwei Wochen Camper und eine Woche Koala-Streicheln oder noch ein Work Experience.

00:16:55: Du möchtest vielleicht auch noch eine Woche tauchen und dann bist du acht Wochen weg.

00:17:02: Aber so alles ... Ja, zusammen.

00:17:05: Das merkt man schon.

00:17:06: Das ist so ein bisschen ... Äh ... Ja, das ist halt auch die heutige Zeit vielleicht als Aspekt.

00:17:12: Aber

00:17:12: bringt es noch etwas?

00:17:14: Zwei Wochen Sprache lernen?

00:17:15: Also zum Sprachlerner nicht.

00:17:18: Es bringt immer was, wenn du irgendwo in der Schule bist mit internationalen Leuten und dich einfach mal auf das Einladen hast.

00:17:26: Du machst vielleicht Ausflüge zusammen oder du wohnst vielleicht auch zusammen.

00:17:31: Ich denke, das ist schon wichtig.

00:17:32: Dass man merkt, wie diverse die Welt ist und das Verständnis ein bisschen schnell liegt.

00:17:41: Wenn wir es gar nicht kennen, hat man noch mehr Angst oder was auch immer von irgendeiner Kultur oder einem Verhalten oder einer Meinung.

00:17:51: Das fördert es schon immer hin.

00:17:56: Klar, du lernst nicht eine Sprache innerhalb der zwei Wochen, aber ich sage auch mal ... Wir haben eine andere Aufgabe zusätzlich zum eigentlichen Sprachlernen.

00:18:05: Dadurch, dass man es anwenden kann an einem Ort, wo es geredet wird, bringt das schon.

00:18:11: Es tut den Flow vielleicht ein wenig der Angst hin.

00:18:14: Man merkt plötzlich, er kommt mir schon okay.

00:18:17: Ich denke, das kann plötzlich passieren.

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00:18:46: Als CEO von Mediatouristik verantwortest du nicht nur das Geschäft von Lingwistas, sondern auch von den Retailer-Media-Reisen und Gruppenreisenspezialisten Atlas, Reisen & MTT in festhänden in den letzten Monaten die Folgen des Iran Krieges spürt?

00:19:04: Wir haben vor allem bei den Sprachreisenbefolgen von mir an Krieg gespürt.

00:19:08: Und das auch wegen dieser ganzen Flugverbindung oder diese Angst, so weit wegzugehen.

00:19:17: Was mich immer noch etwas erstaunt ist, dass es wirklich Leute haben, die sich extrem Gedanken machen, wenn ich jetzt baue, komme ich vielleicht nicht zurück, weil es kein Kerosin mehr hat.

00:19:26: Das ist wirklich

00:19:27: der Köpferin.

00:19:28: Ja und das finde ich irgendwie noch so spezifisch.

00:19:30: Es hätte ich nicht erwartet!

00:19:32: Bei Atlas sind wir voraus.

00:19:35: Da merkt man, ich glaube auch so ein bisschen in einer Gruppe auf Safe und was immer Musik oder irgendwo so etwas safe place.

00:19:45: alles organisiert tolle Reise.

00:19:48: bei Media Reisen sind wir auf Vorjahr und da bin ich enorm stolz auf Alex und seinem Team dass sie das so geschafft haben.

00:19:58: Der Flughafen war schon ein paar Wochen zugezogen.

00:20:03: Das

00:20:04: ist für sie wichtig, weil Sie im Rumpassel sind in Arlesheim und im Puzzle Plus.

00:20:09: Sie sind der Vergrenzen, das ist auch noch nicht immer so einfach.

00:20:13: Und ja, um das so zu haben ... Ja, jetzt sind wir eigentlich okay.

00:20:18: Aber bei den Sprachreisen mussten wir Federer lassen.

00:20:21: Wir haben jetzt wirklich gleich viele Leute.

00:20:25: Aber ja, dadurch man nicht so weit geht, müssen wir das am Umsatz.

00:20:30: Jetzt gehört man von vielen Reisenbüren, dass sie Mitte Juni wieder ein wenig anziehen und der Reiselust wieder etwas kommen ist.

00:20:36: Jetzt noch nicht durch die Decke, aber einfach spürbar ein bisschen aufwärts gehen.

00:20:40: Spürt ihr das auch?

00:20:42: Bei der Mediatouristik HG eigentlich nicht.

00:20:45: Nein.

00:20:46: Ist jetzt ein wenig im Gleiche?

00:20:47: Es ist

00:20:47: im Gleichen ... weniger vielleicht verloren als jetzt vielleicht andere.

00:20:52: Aber wir haben natürlich andere Brands innerhalb der Gruppe, wo man das sehr stark merkt, dass wir ein bisschen aufholen können.

00:21:00: Aber bei Atlas oder Mediareisen konnten wir vor Jahren umsetzen auch im Juni.

00:21:07: Du sprichst es schon ein bisschen an.

00:21:08: Du hast ja noch weitere Hüte an, wenn man so will als Geschäftsleitungsmitglied und Leiter-Tour-Operating der Globetrotten Gruppe.

00:21:16: Brasa reisen zum Beispiel oder Oceania reisen Ja wie gestaltet sich das jetzt mit den Nachfragen?

00:21:22: Wie gross sind dort auch die Unterschiede vielleicht bei den verschiedenen Anbietern?

00:21:26: Es ist ganz rund auf das Geschäftsfeld darauf ab.

00:21:28: Zum Beispiel Africa Design Travel Die sind gut unterwegs aber da ist ja das so.

00:21:34: Jetzt haben wir alle das Gefühl, Ebola sei auf dem ganzen Kontinent.

00:21:38: Und die haben natürlich viele Offerten aus, die jetzt so ein bisschen ja ... Ja, jetzt warten wir noch ein wenig und so.

00:21:47: Dort ist auch ein grosses Thema noch die Treibstoffzuschläge, weil das wird nicht immer von allen übernommen.

00:21:52: Je nach Lodge halt auch mit diesen kleinen Flügel rein.

00:21:55: Dann ist es eine Preisfrage, was übernehmen wir und was nicht?

00:21:59: Aber diese sind eigentlich auch ... Die strengeln aber ... Gut hier.

00:22:04: Die haben wirklich auch eine gute Auftragsvorratgeschichte.

00:22:11: Bei den Tauchern, die funktionieren wieder etwas anders.

00:22:13: Deifen-Travel sind auch Destinationen wie Indonesien, Maldives oder Ägypten, die sehr wichtige Destinatione sind.

00:22:21: Das Hartz und diese sind natürlich wie ... Da funktioniert es ein bisschen anders als in der Ferie.

00:22:26: Sie sagen sich vielleicht nicht das nächste Jahr bei Oceania Reisen ist so, dass du ... die Auftrag sehr gut kommt.

00:22:33: Die Leute wollen wieder gehen, auch länger gehen und in das Neuseelamt v.a.

00:22:37: und im Australien auch.

00:22:39: Dort ist der Herz einfach im Retail.

00:22:41: Das ist ein grosser Teil noch im Retailing, den man nicht so gut abgedruckt hat.

00:22:48: Bei den Spezialisten ist es bei den Schiffsreisen etwas schwierig ... Ja, dafür hat Nature-Tours erfreulich und auch bei Background läuft es gut.

00:23:00: Wir haben jetzt im Januar den Charter gedarkt.

00:23:03: Das ist natürlich sehr erfolgreich, was wir füllen können.

00:23:08: Und ja ... Bei Brasa sind sie in die Südamerika.

00:23:12: Auch dort ist es politisch nachdem, was gerade etwas passiert.

00:23:16: Jetzt ist ganz tragisch, was in Venezuela, aber auch dort war man nicht mehr so in dem Markt.

00:23:24: Aber das ist natürlich ganz traurig, was jetzt dort passiert.

00:23:26: Dort haben wir auch bei Braza eigentlich einen okayen Umsatz gehabt in den letzten zwei-drei Monaten.

00:23:33: Also sehr unheimlich bei der eine

00:23:35: die

00:23:36: Durchausflüder stellen und bei der anderen etwas schwieriger?

00:23:39: Ja!

00:23:42: Du hast letztes Jahr dein zweifelzwanzigjähriges Jubiläum bei Lingwista gehabt und dein zehnjähriges jubiläums Mediatouristik.

00:23:50: Sag nicht...

00:23:51: Was hätt ich so lange am gleichen Ort?

00:23:53: Ich glaube hier wechseln und die Leute ... Ich bin total Touristiker.

00:23:58: Es ist einfach Freude am Tourismus, ich habe Freude an den ... Früher gab es noch die Events.

00:24:10: Das fällt schon ein bisschen zusammen.

00:24:13: Darum ist es wichtig, dass wir innerhalb von all diesen Brands ... Ich bin gerne nicht bei den Leuten.

00:24:20: Ich finde, man hat eine wichtige Aufgabe in unserer Branche auch.

00:24:27: Ich finde es auch schade, dass man nicht die ganze Ausbildungsgeschichte schaffen kann.

00:24:32: Das ist auch noch wichtig ... Aber ja, viele Leute halten mich hier schon so lange begleitet und einfach eine Reisebranche ist wirklich die coolste Branche.

00:24:44: Man kann so viel umsetzen, abwechsligen und gut verdienen, wenn man das richtig macht oder?

00:24:51: Hat es dir gleich einmal gereizt?

00:24:53: Vielleicht sogar die Branche zu wechseln, oder mindestens den Arwengeber zu wechseln?

00:24:56: Oder bist du eigentlich immer happy gewesen, weil sich das weiterentwickelt hat mit neuen Aufgaben.

00:25:01: Ja, nein, es hat immer ... Moment!

00:25:03: Das ist schon so, dass man sich selbst reflektiert und sagt, wenn etwas nicht gerade so schnell läuft wie man will.

00:25:11: Weisst du, für zwanzig Jahre ist eine recht lange Zeit.

00:25:16: Ja, ist das jetzt ... ja, kann ich es neu machen?

00:25:18: Vielleicht bin ich vielleicht schneller irgendwo an einem Ort, wo ich jetzt sein muss.

00:25:22: Aber jetzt bin ich auch relativ weit oben angekommen.

00:25:28: Nicht mehr viel Spazier.

00:25:30: Es gibt noch drei Stellen

00:25:31: oben.

00:25:32: Nein,

00:25:33: aber weisst du, es kommt mir nicht so drauf ab.

00:25:36: Wirklich die Position, in der ich schätze total.

00:25:39: Und es ist mega spannend, weil du hast einen totalen Einblick in alles.

00:25:45: Aber wir macht eigentlich ... Ja, das macht mir auch Freude.

00:25:49: Aber wir machen Branche Freude!

00:25:53: Wenn du einen tollen Job hast, ist der Titel wirklich ein Sekundär?

00:25:59: Es ist manchmal schwierig, weil ich so viel heute habe, wenn mich jemand fragt, wo du arbeitest und je nachdem, welchen Moment ich bin, arbeite ich dort oder nicht?

00:26:08: Das ist eine

00:26:10: Weisittenkarte.

00:26:12: Ich arbeite im Tourismus.

00:26:13: Punkt!

00:26:13: Das ist einfach okay, weisst du?

00:26:17: Und manchmal ist es eben ganz gut, wenn ich gerade jeden ... Weisst du, manchmal kommst du so ein bisschen

00:26:22: weiter,

00:26:22: wenn du so etwas unterschätzt wirst und nicht gerade einfach so ... Ah, ah-ha, weißt du das?

00:26:26: Ich kann das gar nicht gerne einfach so arbeiten machen und etwas umsetzen.

00:26:30: Das bin

00:26:31: ich.

00:26:31: Wie schaltest du ab neben dem Job?

00:26:33: Was hast du für Hobys?

00:26:37: Kein.

00:26:37: Bist du Verkaholiko?

00:26:38: Nein,

00:26:39: nein!

00:26:40: Ich habe es sehr gut abgeschaltet und schlopfen sehr gut.

00:26:44: Ich liebe einmal ein Weekend weg und es mir gut geht.

00:26:49: Im schönen Hotel, im schönen Essen mit coolen Leuten.

00:26:53: Das können auch Leute aus der Branche sein.

00:26:55: Das muss nicht immer ... Das Thema ... Ich bin so verbunden privat mit dem Geschäft, dass es für mich alles so klein an deiner Flüsse ist.

00:27:05: Aber einfach eine gute Gespräche, egal über welches Thema.

00:27:09: Das tut mich ... Ja?

00:27:11: Oder weisst du so ein bisschen Sport?

00:27:13: Ich bin es nicht.

00:27:13: die Sportskanone.

00:27:15: Total nicht!

00:27:16: Es bewegt sich etwas.

00:27:20: Einfach immer ... Ich bin nicht der Einzelgänger.

00:27:23: In der Gruppe mit Leuten und Joggen

00:27:25: alleine.

00:27:28: Wirklich den ganzen Austausch und Gespräch.

00:27:33: Mein Brain ist ein bisschen in eine andere Richtung.

00:27:36: Das gibt mir auch wieder Futter für das, was ich dann auch wieder umsetzen will, geschäftlich.

00:27:42: Claudio, wir steuern schon auf den Schluss zu und am Schluss fange ich immer an der Übersetze an, die mich froh wäre, wenn du es für mich fertig machen würdest.

00:27:49: Ja!

00:27:49: Die allerbeste Zeit dieser Reisebranche war für mich ... Wo?

00:27:54: Es war für meines, wo noch Airlinepartys geht.

00:28:00: Am meisten stolz in meinem rund vierzeigjährigen Berufsleben bin ich auf.

00:28:05: Meistens stolz bin ich darauf, dass ich mir immer selbst treu bleiben bin und dass ich wie authentisch bleiben bin – egal in welchem Job oder was für eine Position oder in welcher Firma es sich geschaffen hat – dass ich einfach immer ich bleiben bin.

00:28:18: Und meine nächste Reise geht auf?

00:28:21: Meine nächste Reis geht

00:28:23: auf...

00:28:24: London!

00:28:25: Schön?

00:28:26: Claudio Cesarano, danke vielmals, dass du für die Travel News eingenehm hast.

00:28:30: Ich wünsche dir privat und beruflich alles Gute.

00:28:33: Herzlichen Dank, hat mega Spaß gemacht.

00:28:34: Danke.

00:28:35: Und euch danke viel mal fürs Zulassen.

00:28:38: Der nächste Travel-News-Tag gibt es heute in einer Woche.

00:28:41: Unteressen freuen wir uns wenn er auf der Podcastplattform eine gute Bewertung für unseren Tag hinterlöhnt und auch regelmäßig auf unserer Website travelnews.ch klickt.

00:28:52: Eine schöne Woche zusammen.

00:28:54: Ciao miteinander!

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