Die Frau mit Zugkraft
Shownotes
Vor knapp sechs Jahren gegründet, heute auf steilem Wachstumskurs: Simple Train will internationale Bahnreisen ab der Schweiz einfacher machen. Das Zürcher Start-up wächst laut eigenen Angaben Jahr für Jahr um rund 30 Prozent und beschäftigt mittlerweile neun Mitarbeitende.
Mitgründerin Saskia Bilang spricht im «Travel News Talk» darüber, was den Bahnreisemarkt spannend für sie macht. Thema sind auch die steigende Bedeutung von Reisebüros und die nächsten Wachstumsschritte des Unternehmens.
Zudem erzählt Bilang, wie sich die Aufnahme in die «30 under 30»-Liste des Wirtschaftsmagazins «Forbes» auf Simple Train ausgewirkt hat. Und sie verrät, welche Zugstrecke sie zuletzt besonders beeindruckt hat.
Transkript anzeigen
00:00:10: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom Travel News Talk.
00:00:16: Ich bin Reto Souter, Chefredakteur von Travel News.
00:00:20: Heute legen wir den Fokus einerseits auf Bahnreisen und andererseits aufs Thema Start-up in der Reisebranche.
00:00:27: Genau für dieses steht Simple Train ein Zürcherunternehmen, welches Zugreisen ins Ausland organisiert.
00:00:34: Mirwee Savi sitzt.
00:00:36: Saskia Bilang Mit Gründerin und Geschäftsleitungsmitglied von Simple Train, herzlich willkommen im Tag.
00:00:44: Danke für die Einladung!
00:00:46: Das ASCIA von Ihrer Webseite ist bei allen Teammitglieder die Lieblingsdestination aufgeleistet.
00:00:52: Bei dir ist es Vieste an der italienischen Adriaküste.
00:00:56: Wie lange haben wir mit dem Zug auf Viesten?
00:00:59: Es kommt ein bisschen darauf an, ob man mit dem Nachtzug geht oder mit dem Tageszug.
00:01:02: Ich gehe noch gerne mit dem Nachzug.
00:01:04: Dort fährt man bis Futscha.
00:01:05: Das einzige Problem ist, dass man am Morgen um fünf Jahre kommt und dann den Espresso fast schon suchen muss.
00:01:11: Aber sonst geht das wunderbar!
00:01:12: Also es ist eigentlich nicht weit.
00:01:13: Man hat drei Stunden auf Mailand und nachher weiter auf Focca sind es vielleicht noch so sieben im Nachtzug.
00:01:20: Wann warst du zum ersten Mal da?
00:01:23: Ich würde sagen schliesslich im Jahr zwei Tausend und achtzehn.
00:01:28: Und bist du immer mit dem Zug oder bist du auch schon anders angereist?
00:01:32: Auf jeden Fall in Italien bin ich jetzt... Ich weiss nicht, wenn ich das letzte Mal geflogen bin.
00:01:37: Ich glaube, ich habe überhaupt noch nie gefloget.
00:01:39: tatsächlich.
00:01:40: Was macht, wie ist es für dich so speziell?
00:01:43: Es ist eine recht verschlafenen Städte, aber richtig tief italienisch.
00:01:50: Man muss auch sagen, dass die Grosseltern von meinem Freund von dort sind und das macht einfach immer eine Riesenfreude, den Herzen zu gehen.
00:02:00: Reisest du generell, fahre nur noch mit dem Zug ins Ausland oder gibt es auch ab und zu, dass du noch fliegst?
00:02:07: Ja.
00:02:07: Es gibt es ab und so, damit ich fliege, vor allem in die weiteren Destinationen.
00:02:11: Ich muss aber sagen, Europa bin ich nicht mehr geflogen in den letzten sieben oder acht Jahren.
00:02:17: Also du schaust gar nicht erst.
00:02:19: oder ist für dich wie einfach klar, das mache ich mit dem Zug?
00:02:21: Ich bin natürlich an der Quelle.
00:02:24: Darum für mich ist klar, dass ich das mit dem Zuge mache.
00:02:26: Es ist auch absolut machbar mit diesem Zug darum zu schauen, ob ich mir den Zug zunächst
00:02:31: nahm.
00:02:32: Wo auf der Welt gefällt es der Ausser-Zitale besonders gut?
00:02:36: Das ist auch eine schwierige Frage!
00:02:39: Ich habe das Glück gehabt, so weit umzukommen auf die Welt.
00:02:43: Ich muss aber sagen, Europa hat schon ... mit ihren alten Städten, den Städteln und der verschiedenen Kulturen.
00:02:50: Dass man recht kurze Distanzen fahren kann und sofort wieder in einem anderen Land ist schon sein Charme.
00:02:56: Wenn du jetzt auf Länder vielleicht noch projizieren müsstest?
00:03:01: Wir
00:03:01: haben die Albanien sehr gut gefallen.
00:03:05: Die Balken gefällt mir wahnsinnig gut.
00:03:09: Ja ... Ich würde sagen die Balken!
00:03:11: Wie gut ist der Balkan per Zug erschlossen?
00:03:14: Vielleicht nicht unbedingt direkt ab der Schweiz, aber innerhalb von den Ländern.
00:03:19: Direkt ab der Schweizer ist die bessere Frage, weil wir meistens in Kombination mit Fähren buchen.
00:03:27: Das ist ein bisschen die entspannteren Reise und das empfehlen wir auch unseren Kundinnen und Kunden.
00:03:32: Man fährt bis an Gona oder Bari und nimmt dann eigentlich nach den Fährenden irgendwo dort küssten.
00:03:38: Innerhalb des Landes gab es tatsächlich noch Potenzial.
00:03:45: Simpletrain gibt es in rund sechs Jahren.
00:03:48: Wie hat sich dieses Verhältnis zu Zugreisen verändert, seit du bei Simpletrains bist?
00:03:54: Ich fahre sehr viel öfters mit dem Zug.
00:03:57: Das ist genau das, was wir uns auch als Kundinnen und Kunden mitgeben wollen.
00:04:00: Dass jemand, dass Simpletraine für hier steht, sagt, die Zugreise sind möglich ... Es ist machbar, es ist auch sehr schön.
00:04:08: Es hat seine Vorzüge und das aufzuzeigen ist eigentlich auch unser Ziel bei unserer Kundschaft.
00:04:13: Und das habe Simpletrain mit mir auch gemacht.
00:04:15: Also du heisst, du bist vorher durchaus auch Zug fahren, aber so die Leidenschaft in diesem Ausmass ist auch nicht erst durch Simpletran gekommen?
00:04:23: Ich würde sagen, durch Simpetran und sicher auch durch den Marius wenn er ja mitgeründet ist.
00:04:28: Auf jeden Fall hoch ausbegeisterndes Begeisterungsfähig.
00:04:33: Welche Zugreise hat dich zuletzt so richtig begeistert?
00:04:38: Ich bin jetzt gerade von Italien nach Hause.
00:04:41: Ich war ganz im Süden in Leuka, das ist natürlich immer sehr schön mit dem Nachzug.
00:04:45: Aber was ich sagen muss, dass ich zuletzt wirklich begeisterte, hat mich die Zugreis der Perpignan auf Piaritz.
00:04:51: Perpignon war an den Küsten des Mittelmeers und dann eigentlich einmal vom Mittelmeer als anderen Meer überzufahren.
00:04:58: Die Atlantik war wirklich wunderschön.
00:05:00: Also mehr wegen dem Start und der Endpunkt oder auch den Reis als solch?
00:05:04: Was man so etwas sieht und erlebt unterwegs.
00:05:07: Auch die Reise als Solche, man fährt halt eigentlich wirklich an den Grenzen in die Langdur Frankreich und das hat schon seinen Charme.
00:05:14: Jetzt möchte ich gerne auf deine noch junge Firmengeschichte von Simple Train schauen wie es Unternehmen entstanden
00:05:21: ist.
00:05:22: Ich glaube gestartet hat sie eigentlich aus ... aus einem einfachen Gedanken, dass es doch eigentlich nicht so kompliziert ist ein Zug-Bilett an einen Bahnhof in Europa
00:05:31: zu posten.
00:05:32: Und ich glaube das ist der Grundkern und das treibt uns auch bis heute an.
00:05:40: Eigentlich ist Marius Portman den Ehrenmann auf mich zukommen und gesagt, guck!
00:05:44: Ich habe eine Idee, ich habe gemerkt, das funktioniert bei meinen Kollegen.
00:05:48: wie wäre es ... Wenn du mit innen kommst, mit einer wirtschaftlichen Erfahrung, er bringt eigentlich das ganze Bahnwissen.
00:05:55: Dort waren aber auch noch drei andere dabei, die dann mit dieser Firma aufgebaut haben.
00:06:00: Warum hat es dich gereist?
00:06:02: Mit am Bord sein?
00:06:04: Einerseits, weil Simple Train wirklich ein Problem löst und es gibt nichts Schöneres als für etwas zu arbeiten, was man an den Hinterstehen kann.
00:06:13: Andererseits muss ich aber auch sagen, dass die fünf Leute, die wir jetzt eigentlich gestartet haben, unterschiedlicher nicht sein können.
00:06:21: Und das hilft einem Erfolg der Firma.
00:06:24: Das sind, wenn ich richtig informiert bin, fünf Gimmikollegen aus dem Zürich Oberland.
00:06:29: Wie ist es, wenn man mit Gespäntli zusammen eine Firma gründet und dann auch zusammen arbeitet?
00:06:35: Ich glaube, es hat seinen Vorteil und seinen Nachteil!
00:06:39: Ich glaube, es ist etwas Megaschönes, dass wir total ehrlich miteinander umgehen.
00:06:45: Es führt aber dazu, dass man ab und zu auch sagt «Hey!
00:06:47: Wir brauchen mal irgendwie eine Abend, in der wir zusammen ... Oder einen Nachmittag, wo wir einen Kaffee trinken können oder über etwas anderes reden.
00:06:53: Und man einfach wieder so ein bisschen die Beziehung an sich pflegen
00:06:57: kann.».
00:06:58: Gleich hat es wahrscheinlich zwei Seiten.
00:07:00: Du hast vorher ein bisschen Atem und auf der einen Seite sagt man Kollegen, man kennt sie als Kollegen.
00:07:05: Das ist immer anders, wenn man wirklich zusammen schafft um das Geld zu gehen, die tägliche Arbeit.
00:07:10: Wie erlebst du das?
00:07:12: Ich erlebe das mit den Leuten, die ich jetzt Glück gehabt habe, um dieses Aufbau eigentlich als mega schön.
00:07:18: Man kann sich in einer Sitzung einmal richtig an Karre fahren Und das ist wie okay.
00:07:22: Es ist nicht so, dass man nachher eine Woche schlechte Laune hat, sondern man nimmt es dann wieder auseinander und man kann es recht gut trennen.
00:07:30: was, wann geht's ums Business oder wenn geht's zum Geschäft?
00:07:33: Und wann geht es um uns persönlich?
00:07:35: Ein Start-up ist insofern immer etwas speziell.
00:07:38: Die einen finden die anlässigte Idee über Zeugmei und andere haben vielleicht eher Vorbehalt, weil sie sagen, ich bin lieber bei einer Firma, die schon zehn Jahre gibt, wo ich weiss, die läuft.
00:07:50: Mit welchem Gefühl bist du daran herum?
00:07:52: Wollt ihr mal sagen, dass ich
00:07:54: das mache?
00:07:55: Ich glaube wir haben alles glücklich gehabt.
00:07:56: Wir waren relativ jung und nahmen uns vor.
00:08:00: Und ... Wir fanden es einfach sehr lässig.
00:08:03: Eigentlich gar nicht.
00:08:04: mit diesen Unsicherheiten sind wir in dieses Projekt drin, wo man eigentlich könnte.
00:08:14: Der Druck ist stetig gewachsen, vielleicht auch schneller als wir gedacht haben.
00:08:19: Am Anfang fand ich, das machen wir etwas daran und plötzlich wurde es richtig gross.
00:08:24: Ich glaube, dass inzwischen durch Themen aufkommen, fühlen wir uns wohl in dieser Rolle, die wir sind etc.
00:08:31: Das tut auch damit, dass wir Kollegen sind, dass man genau so Dinge besprechen
00:08:35: kann.
00:08:36: Welche Herausforderungen waren die grössten?
00:08:38: Was war in den ersten zwei bis drei Jahren möglich?
00:08:42: Die grösste Herausforderung war sicher, die Initialverträge abzuschliessen mit den Bankgesellschaften.
00:08:48: Im Schluss sind das Staatsunternehmen.
00:08:50: Es geht relativ lange um eine enorme Hartnäckigkeit.
00:08:54: Gerade im ersten Jahr war es ein Fokussthema Nummer Eins und nachher auch so etwas ... Der Weg zur Digitalisierung.
00:09:05: Also der Weg zu, wie bringen wir eine Plattform her, die ein Teil automatisch buchbar ist und den anderen Teil, wo Bankgesellschaften noch nicht bereit sind, um das auf ihren Schnittstellen bereitzustellen?
00:09:16: Wie bringen wir das trotzdem an?
00:09:19: Und das war für uns enorm wichtig!
00:09:22: Wenn du zum ersten Mal das Gefühl hattest, aus dieser Idee könnte wirklich etwas werden ... Da bin ich am richtigen Ort.
00:09:29: Ja, ich glaube am Schluss kommt das irgendwie mit der Kundschaft.
00:09:32: Also wenn man plötzlich merkt, die Kunden sind begeistert von unserem Produkt und empfehlen uns weiter, dann gibt er einen wahnsinnigen Boost als Firma.
00:09:43: Ich glaube es ist hier, wo wir zum Schluss auch Treiben haben, um immer weitermachen
00:09:48: zu können.
00:09:48: Wie gehst du persönlich mit Rückschläge um jetzt im Unternehmer?
00:09:52: Was ja unweigerlich auch gibt gerade bei einem Startup?
00:09:55: Auf jeden Fall!
00:09:57: Immer, ich glaube das gehört auch dazu.
00:09:59: Aber das ist auch schön.
00:10:00: Es hat enorm viel Höhe und Tiefen, aber wenn du keine Tiefene hast, hast du nicht so grosse Höhen.
00:10:06: Darum ist es ein zweischneidiges Schwert und das gefällt
00:10:09: mir.
00:10:11: Was bietet Simpletrain ganz konkret?
00:10:13: Wir haben vorhin etwas umrissen, aber sagst doch genau was kommt im Bio über.
00:10:20: Es ist eine Plattform für internationale Zugreisen und es geht darum, dass wir grenzenlos ... Grenzenlos, egal wie viele Personen.
00:10:28: Aber auch egal in welchem Land kann eine Zugreise bei uns buchen.
00:10:31: Das kann auch mit dem Auto sein oder mit einem Velo.
00:10:36: Und ich glaube das ist das Kerngeschäft von Simbertrain.
00:10:39: Es geht zusammen in Kombination mit Pferen und Bus.
00:10:43: Wir sind Experten im internationalen Zugverkehr.
00:10:47: Ist es jetzt auf Europa begrenzt?
00:10:49: Oder machen wir das weltweit auf Wunsch?
00:10:52: Man macht auf Wunsch ziemlich viel.
00:10:55: Es ist aber die Regeln oder die ungeschriebenen Regeln, alles was in der Schweiz zu sehr reichbar ist.
00:11:00: Tatsächlich auch wirklich ohne Dauer bis auf Kasachstan
00:11:04: etc.,
00:11:04: das ist alles machbar und gerade im Norden von Afrika ist es auch machbar.
00:11:09: Was man zum Beispiel nicht machen kann, ist Japan.
00:11:12: Wie verdienen diese Reuers Geld?
00:11:13: Oder anders gefragt, was kosten deine Entschleistungen bei euch für welche Zahl wir konkret
00:11:19: haben?
00:11:19: Wir kommen auf zwei Seiten.
00:11:22: Das eine ist die Buchungsgebühr der Kundinnen und Kunden, das andere ist aber auch die Provision der Bankgesellschaften.
00:11:29: Wir haben eigentlich wie zwei Flüsse, welche Geld reinkommt bei den Bearbeitungsgebühren.
00:11:37: Es ist so, dass es eine andere Struktur hat, wenn man direkt bucht.
00:11:40: Zum Beispiel einfache Anführungszeichenbuchung von Zürich nach Paris zum Beispiel.
00:11:45: Was
00:11:45: kostet sie jetzt?
00:11:46: Was
00:11:47: kostet der Bearbeitungsgebühr?
00:11:50: Ja, genau.
00:11:51: Wenn man jetzt sagt, man möchte es in Paris machen und top aufs Billett drauf.
00:11:56: Das ist ein Prozentgebühr von vier Prozent und mindestens sechs Franken.
00:12:01: D.h.,
00:12:02: je nachdem in welcher Zeit man geht, hat es automatisch auch weniger bearbeitungsgebühre.
00:12:08: Genau, die Bearbeitungsgespräche ist aber ein bisschen höher.
00:12:10: Dann wenn man eigentlich eine persönliche Expertin dazu überkommt, gerade wenn wir – zum Beispiel was wir auch schon gemacht haben – mit hundertvierzig Leuten auf Schweden wollen, dann wissen wir noch gut, wenn man jemanden hat und man eine Frage fragen kann!
00:12:22: Definitiv.
00:12:23: Du hast jetzt vorhin gesagt, ich bäute die Kombinationen an mit Fähren und Büsse.
00:12:27: Wie sieht das mit Hotel aus?
00:12:29: Gibt es dort auch schon Partnerschaften oder stirbt ihr das gar nicht so bewusst
00:12:32: hier?
00:12:33: Tatsächlich sind wir im Moment am Anstreben.
00:12:36: Bis anehen war das nicht etwas, was wir mit angeboten haben.
00:12:40: Und im Moment sind wir aber eigentlich am schauen wie wir am besten unser Produkt integrieren können.
00:12:48: Wie schnell sind Ihre Unternehmen gewachsen?
00:12:52: Ja, wir wachsen gerade per Zufallzahl auch.
00:12:56: Wir wachsen etwa dreißig Prozent pro Jahr, also wir sind jetzt auch im Zweifelzehntes wieder dreißzig Prozent gewachsen.
00:13:03: Was enorm schön ist zum Gesehen, dass nach sechs Jahren noch einen zweistelligen Wachstum irgendwie verzeichnet werden kann – das ist wirklich sehr, sehr schön.
00:13:13: und ja...
00:13:15: Wie gross ist dein Team aktuell?
00:13:17: Aktuell sind wir zu neunten!
00:13:20: Die grösste Teil davon ist tatsächlich am Buchen, an sich.
00:13:25: Am schauen wie man das beste Beileid für unsere Kunden überkommt.
00:13:29: und dann hat es natürlich noch andere Leute, die alles anderen machen können.
00:13:33: Ist dort auch geplant oder zeichnet sich ab, dass er noch größer wird?
00:13:38: Ja wir werden ... Also wir sind jetzt auch wieder am Einstillen, wenn er einen Job sucht auf Simbertrain.ch zu stellen.
00:13:46: Auch für die nächste Saison.
00:13:47: Es ist ein totales Saison-Business.
00:13:50: Gerade im Frühjahr oder so Januar, Februar und dann eben auch März sind unsere Buchungszahlen massiv erhöhter.
00:14:00: Und darum ist es wahnsinnig wichtig auf diese nächste Sitzung wieder zu beraten sein und da brauchen wir Leute.
00:14:05: Wie schwierig ist es, Leute zu finden, was sie können und auch gerne machen?
00:14:09: Ja, es ist eigentlich noch spannend.
00:14:11: Es ist eine mega-lässige Industrie zum Innenkommen.
00:14:17: Es braucht aber etwas Vorkenntnis und dass Leute so ein Vorkenntniss vom Zug reisen hat, ist nicht ganz einfach zu finden tatsächlich.
00:14:26: Aber ich habe das Gefühl oder das ist auch unsere Philosophie, wenn man einen grossen Engagement mitbringt, dann kann man alles lernen!
00:14:33: Was macht Simpletrain aus deiner Sicht besser oder einfacher als andere vergleichbare Buchungsplattformen?
00:14:40: Ich habe mehrere Punkte, aber ich glaube der grösste Punkt ist wirklich, dass wir bei Simpletrains sich keine Sorgen machen müssen.
00:14:47: Alles was machbar ist mit dem Zug kann man bei uns buchen.
00:14:50: Man hat sehr wenig Aufwand mit Simpletran.
00:14:55: Du hast jetzt gesagt, der Kunde hat eigentlich keinen Aufwand.
00:14:57: Sondern er kommt alles pfannenfertig über.
00:15:00: mit wie viel Aufwand ist euer Arbeit verbunden?
00:15:02: Jetzt geht eben in komplexeren Fällen mit einer grossen Gruppe Reise...
00:15:06: Ja ich glaube es kommt auch immer so ein bisschen auf die Reis selber darauf an, wie eine grosse Aufwand war.
00:15:10: Wir haben das Glück, dass wir recht grosse Expertisen haben und auch Expertisen können aufbauen, über mehrere Personen verteilen.
00:15:17: Und so halten sich den Aufwand doch relativ fest in Grenzen so, damit wir auch preislich attraktiv bleiben können.
00:15:23: Wir arbeiten unteressen auch mit der Reisebüro zusammen.
00:15:26: Wie sieht das auteilmäßig aus zwischen Direktkunden und Reisebüros?
00:15:31: Wenn wir eine buchige Selber ansehen, sind wir aktuell etwa bei ca.
00:15:34: twenty-fünf Prozent von den Reisenbüros.
00:15:36: Vierfünf bis seventy Prozent ist tatsächlich wirklich noch so schön wie man sagt B to C oder also wirklich vom Endkund, wo dann wirklich auch reist.
00:15:47: Streibt ihr ein Wachstum mit der Riesebüros oder stimmt es für euch irgendwo ... Die Verteilung im Moment?
00:15:53: Nein, das Wachstum gehört definitiv dazu.
00:15:55: Wir merken auch, dass wir relativ wenig machen müssen und es wächst.
00:16:01: Das Bedürfnis hier ist mittlerweile als Expertin etabliert eigentlich im Markt.
00:16:08: Und man merkt, dass da ein Bedürfsensummen ist auf der Reisebüros.
00:16:13: Inwiefern haben schon viele Stammkunden, die einmal entdeckt haben und dann immer wieder kommen, weil sie viel mit dem Zug reisen?
00:16:21: Ja, das macht einen grossen Teil aus unserer Kundschaft.
00:16:23: Wir haben immer wieder neue Kunden und Kunden, die uns entdecken.
00:16:29: Auch durch diverse Medienbeiträge
00:16:31: etc.,
00:16:32: aber man hat wirklich auch viele Leute, die nicht mehr als zwei Mal bei uns gebucht haben.
00:16:39: Das ist sehr schön, um zu sehen, dass sie weiterkommen.
00:16:42: Wieso ist es eigentlich in den meisten Fällen komplizierter internationales Zugreis zu organisieren?
00:16:50: Ja, das ist auch eine gute Frage.
00:16:52: Es ist tatsächlich so, dass Europa halt recht ein fragmentiertes System hat.
00:16:57: Die Bahnindustrie ist sehr lenderspezifisch gedacht worden, wo dies aufgebaut wurde.
00:17:04: Dort hatte Flugindustrie einen besseren Vorteil gehabt, dass die das Globaler-System von Anfang an gedacht haben.
00:17:11: Und es ist immer schwierig, so ein System aufzubrechen, wenn es eigentlich an den Ländergrenzen aufhört und das macht ... eigentlich so wahnsinnig schwer, den Länder übergreifen und die Verbindungen herzubringen.
00:17:24: Wie schwierig ist es mit vielen europäischen Bahnunternehmen zusammen zu arbeiten?
00:17:29: Ja, ich habe es vorhin schon einmal kurz erwähnt.
00:17:31: Also die Hardneckigkeit ist etwas, das man einfach gedulden muss und immer wieder anfragen und mit ihnen ausgetauscht sein und in der Kommunikation sein und auch ein bisschen Sprachrohr von den Kunden und Kundinnen von uns an die Bank gesellschaften selber.
00:17:49: Jetzt wollen die Bahnunternehmer untereinander besser zusammenarbeiten und einfacher würde, internationale Zugpile zu kaufen?
00:17:56: Braucht sie euch denn überhaupt
00:17:58: noch?
00:17:59: Ja, das ist ... Es ist auf jeden Fall so, dass wenn das System perfekt wäre, dann hätte es wahrscheinlich keine Lücke.
00:18:07: Aber das gibt's wohl in vielen Businessmodellen.
00:18:09: Wir spielen ihnen eine Lücke rein, die seit fast fünfzehntig Jahren praktisch nichts passiert und das ist enorm wichtig, dass wir das fühlen können bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bahngesellschaften selbst bereit sind oder bereit sind um ein System zu haben, wo man Länder übergreifen kann, Ticket zu posten.
00:18:28: Aktuell sehen wir noch nicht, dass sich die Lücke schnell schliessen wird.
00:18:35: Möchten Sie täglich über das weltweite Tourismus und Reisegeschehen informiert sein?
00:18:41: Suchen sie Reiseideen und Inspirationen auf travelnews.ch.
00:18:47: Erfahren Sie jeden Tag das neueste und spannendste aus der Reisenwelt!
00:18:53: Auch ganz bequem mit einem unserer Newsletter.
00:18:59: Andy, letztes Jahr nahm ich das Wirtschaftsmagazin Forbes auf die Riesgeliste auf, ob besondere Talente aus der Wirtschaft ausgezeichnet werden.
00:19:09: Was bedeutet diese Auszeichnung für dich?
00:19:12: Gerade am Anfang habe ich mich riesig gefreut über die Auszeichnungen.
00:19:16: Ich glaube, man startet noch recht oft so, dass wir ... Sobald ein Thema abgeschlossen hat und sich schon wieder zwei Themen angehüpft haben, um die Erfolge fast wie Giss zu umführen.
00:19:26: Und das hat natürlich den Rotiteppich ausgerollt, um der Erfolge einmal so richtig zu feiern.
00:19:30: Auch der Erfolg fürs Team und der Erfolg für Simple Train und all die Arbeit, die man gesteckt
00:19:34: hat.
00:19:35: Überraschend ist es für dich, ich weiss gar nicht wie dieses Prozedere läuft.
00:19:38: Reicht man dort irgendwo gleich seine Bewerbingenart ein?
00:19:41: Oder wie läuft das auch?
00:19:43: Es ist ja so, dass man eigentlich nominiert wird von unterschiedlichsten Leuten und was nachher hinten dran passiert, ist eine Blackbox.
00:19:50: Man ist eingeladen oder ich bin dann eingeladet worden auf Berlin.
00:19:54: Das ging natürlich auch mit dem Nachtzug an.
00:19:56: Hoffentlich!
00:19:58: Genau, das war mega lässig.
00:19:59: Auch mit der Team zusammen sind wir dann auf Berlin gefahren und dort hatte ich schon gewusst, dass ich vor einer Shortliste bin.
00:20:07: Es gab eigentlich von den dreitausend Leuten, die nominiert wurden, eine Shortlist zu geben und am Schluss des Tages wurde diese Drei-Ske rausgekoren.
00:20:16: aber eigentlich hätte man auch auf Berlin reisen können und nicht überkommen.
00:20:19: tatsächlich...
00:20:20: Jetzt bringt ihr das effektiv etwas neben der Auszeichnung oder dem Lob, den jeder schätzt?
00:20:26: Das ist klar.
00:20:27: Aber hast du wirklich das Gefühl auch es hat einen Effekt?
00:20:29: Ich glaube es hat ein Rieseffekt vor allem auf Simpertrain.
00:20:32: Es hat natürlich in den Medien einen Wellen geschlagen.
00:20:35: Das war super cool für uns aber es wirkt auch ein bisschen auf den Job gemerkt.
00:20:41: Man merkt irgendwie so dass sich Leute auch mal noch bewerben die sagen ja ich habe jemand gesehen was auf dieser Liste ist und das ist natürlich ein Riesenbus für uns.
00:20:49: Auf
00:20:50: alles bist du jetzt nach sechs Jahren Simpletrain besonders stolz, was ihr geschafft und erreicht habt?
00:20:57: Es gibt natürlich auch mehrere Sachen.
00:20:59: Aber ich glaube, auf etwas, das man sehr stolz sein kann ist unser Team.
00:21:04: Ich glaube ein Team aufzubauen mit so viel Leidenschaften und Expertisen hat enorm viel Energie gekostet aber es handelt sich um die richtigen Leute zu finden einzustellen und auch richtig zu führen.
00:21:21: Und auf das bin ich fast am meisterstolz.
00:21:24: Das ist einfach mega schön, wenn man so Team-Ausflüge sieht.
00:21:28: Die sind alle da, weil sie dafür stehen und leidenschaftlich sind und hinter dem Produkt stehen können.
00:21:34: Hast du schon im Gimmie ein bisschen gespürt?
00:21:36: Ich habe eben eine Art Sundernehmer-Gain in mir drin.
00:21:39: Ich möchte vielleicht mal wirklich etwas anreissen.
00:21:42: oder ist das durch die Idee dann hauptsächlich?
00:21:48: Ich glaube, es ist vor allem durch die Idee gekommen.
00:21:50: Aber ich würde jetzt nicht sagen ... Ich bin gerade nicht mehr sicher, was die Gedanken waren im Jahr zwei Tausend und neunzehnt.
00:21:58: Aber es ist schon ein bisschen durch die Ideen gekommen.
00:22:01: Ich kann mich schnell begeistern, wenn ich das Gefühl habe, dass hat richtig viel Potenzial und dann gebe ich gerne wirklich alles in das Potenziale hin.
00:22:09: Wo soll Simpletrainy fünf Jahre stehen?
00:22:12: Was haben Sie für eine Vision?
00:22:14: Wichtig für uns ist im Moment zu wachsen!
00:22:16: das Produkt von Simpletrain an die grosse Masse zu bringen.
00:22:21: Also zu wachsen, mehr Leute zu begeistern und unsere Community auch auf den sozialen Medien und auch sonst zu stärken und einfach aufzuzeigen, wie man mit dem Zug in Europa ganz einfach umreisen kann?
00:22:35: Was ich persönlich weiter für Simpletrains arbeiten kann, ist es mehr so der ideologische Ansatz vom Klimaschutz, des klimafreundlichen Reises Oder doch die Ambition, eine erfolgreiche Geschäftsfrau zu sein und ein eigenes Unternehmen weiterzuentwickeln?
00:22:51: Es ist sicher auch etwas beides.
00:22:52: Das eigene Unternehmen ist etwas mega-mega-lässiges für mich.
00:22:59: Aber ich glaube, es muss auch für jemanden arbeiten, der an den Hintern steht.
00:23:02: Und das ist superwichtig.
00:23:04: Darum würde ich sagen, dass es beides ist nicht nur ... die Nachhaltigkeit an sich, sondern einfach wirklich sagen.
00:23:12: Das macht total Sinn mit dem Zug auf Europa zu reisen und dass man eben nicht nur diese Leute verwitscht, die in der Nachhaltigkeitsschiene sind, sondern auch diese Menschen verwitschen, die irgendwann sagen, ja das macht total sinn, es sind nur vier Stunden, damit man dann mit den Zug reist.
00:23:28: Was hast du noch für brufliche Träume?
00:23:30: Gibt's dir?
00:23:31: Das ist auch eine gute Frage.
00:23:33: Ich glaube, die Beruflichkeit drohe mit diesem Sinn.
00:23:36: Mir ist einfach super wichtig, dass ich immer hinter dem stehen kann, den ich dafür arbeite und dass ich am Ende des Tages erfolgreich bin in meiner Definition von Erfolg.
00:23:48: Nicht im Sinne der Erfolgerung auf möglichst viel Geld, sondern dass man sagt, ich habe eine Wirkung gehabt oder etwas Sinnvolles gemacht.
00:23:55: Und ich glaube das ist das Wichtigste an einem Schluss.
00:23:57: Man muss es auch wirklich freuen machen!
00:23:59: Und ich habe das Glück, dass wir im Moment sehr viel Freude machen.
00:24:02: D.h.,
00:24:02: im Umkehrschluss könntest du dir auch vorstellen, in zehn Jahren noch für Simpletrain zu arbeiten?
00:24:06: Wenn sich das so weiterentwickelt oder ist vielleicht gleich noch etwas um, dann sagst du, ich möchte schon einmal noch etwas anderes sehen!
00:24:13: Ich glaube, je nachdem wie es sich weiterentwicklt man kann das nie sagen.
00:24:18: Also ich finde es immer schwierig wenn man sagt, ja verstehe ich fünf Jahre, also weiss nicht der Mann was ich morgens am Mittag ist.
00:24:23: So einfach so ... In Zukunft denken ist super wichtig und sicher wollte ich noch etwas anderes sehen.
00:24:30: Ich glaube nicht, dass ich eine Person bin oder der Rest meines Lebens in den gleichen Firmenschaften.
00:24:35: Saskia, wir steuern schon auf den Schluss zu.
00:24:37: Am Schluss fange ich immer drei Sätze an, die ich froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.
00:24:42: Wenn ich zu Europa im Bahnverkehr sofort etwas darf ändern, würde ich
00:24:47: ... ... das Angebot erweitern und Züge schneller machen?
00:24:54: Ein Bahnreis ist für mich absolut perfekt, wenn
00:24:58: alles rundläuft und alles pünktlich ist.
00:25:02: Und meine nächste Reise geht auf
00:25:04: Rimini mit dem Team von SimpleTrain tatsächlich.
00:25:07: Saskia Bielang – Danke vielmals, dass du dir für die travelnews Zeit genommen hast!
00:25:11: Ich wünsche dir Privat- und Beruf vielleicht alles Gute!
00:25:14: Danke vielmal!
00:25:15: Und euch danke viel mal fürs Zuhören!
00:25:18: Der nächste travelnewstag gibt es heute in einer Woche.
00:25:22: Wir freuen uns, wenn ihr unseren Podcast abonniert und auch fleissig wieder empfiehlt.
00:25:26: Eine schöne Woche allerseits.
00:25:29: Ciao miteinander!
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