Als aus Pflicht Berufung wurde

Shownotes

Eigentlich wollte er Tiermedizin studieren. Stattdessen landete er ungeplant in der Reisebranche. Heute, fast 50 Jahre später, sitzt der 75-Jährige noch immer im gleichen Büro im Berner Mattenhof-Quartier und denkt nicht ans Aufhören.

Im «Travel News Talk» erzählt Loosli, wie aus einem Schicksalsschlag eine jahrzehntelange Karriere wurde. Zudem spricht er über den Zusatzaufwand in den Reisebüros während Krisenzeiten und warum dafür aus seiner Sicht eine Entschädigung diskutiert werden sollte.

Gleichzeitig blickt er auf seine eigene Laufbahn zurück – offen, selbstkritisch und mit viel Verbundenheit zum eigenen Unternehmen. Und er verrät, worauf er nach fast fünf Jahrzehnten Loosli Reisen besonders stolz ist.

Zum Artikel: «Warum soll ich etwas aufgeben, das mir so viel Spass macht?»

Sound: Colado

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Transkript anzeigen

00:00:10:

00:00:11: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom Travel News-Tag.

00:00:16: Ich bin Reto Souter, Schiffredakteur von The Travel News und heute an der Effingerstrasse zu Bern.

00:00:23: Ich habe für diesen Podcast schon ein paar Urgesteien aus den Schweizer Reisebranchen getroffen aber wenn dies auf eine so richtig zutrifft dann ist es her!

00:00:32: Seit bald fünfzehn Jahren führt er sein eigener Reisebüro.

00:00:36: Herzlich willkommen im Podcast Rene Losli

00:00:40: Grüezi.

00:00:40: Herzlichen Dank für die Einladung!

00:00:43: Rene, ich möchte mit der Aktualität einsteigen.

00:00:46: Das ganz grosse Thema in den Reisebranchen ist aktuell im Iran Krieg – mit Auswirkungen einerseits direkt im Näachen Osten und andererseits auch bei den Umsteigenverbindungen Richtung Asien und Afrika.

00:01:00: Wie stark spürst du diesen Effekt in deinem Reisebüro?

00:01:04: Es war so, dass wir dann, als der Krieg angefangen hat ... bis ungefähr Mitte April sehr stark gebürt haben, weil wir ihn um Buchungen vornehmen müssen und Annulationen gegennehmen müssen.

00:01:15: Und jetzt ist ja eine neue Situation, denn die Warnungen des EDA sind zwar noch da, aber wenn man fliegen kann und der kaum steigt, sieht das in Katar, Dubai oder in Abu Dhabi, dass man jetzt fliegen muss.

00:01:33: Und wenn man nicht will, dann muss man die entsprechenden Kosten für die Anulation und die Umbuchung selbst bezahlen.

00:01:39: Also das hat sich ein bisschen verbessert.

00:01:42: Das muss man den Kunden verkaufen und informieren.

00:01:47: Spürst du immer noch eine Zurückhaltung, wie man es mehr zu April hatte?

00:01:51: Oder spürst wieder etwas grössere Reiselusten?

00:01:54: Was wir spüren, ist, dass wirklich wieder eine kleine Läselust hier ist.

00:01:59: Aber noch nicht unbedingt die asiatische Raum.

00:02:02: Das wird noch etwas gemieden.

00:02:04: Im Augenblick ist es so, dass diese Mittelmeergebiete vielleicht nicht einmal genau bis super, sondern ein bisschen vorher, das wird noch gebucht und selbstverständlich alles, was Mallorca ist, kanarische Inseln ... Italien, Sardinien und Corsica sind alles Sachen, die gebucht werden.

00:02:23: Zyper ist noch etwas zurückhaltend, weil dort irgendwann am Anfang eine Militärbasis angegriffen wurde.

00:02:31: Das ist bei der Köpfe von den Kunden behangen.

00:02:34: Wie stürke ich jetzt?

00:02:35: Zum Beispiel bei dir hat man am Anfang auch etwas gehört zum Teil Zurückhaltung ... Im

00:02:40: Augenblick!

00:02:41: Keine grosse Nachfrage, komischerweise auch Ägypten nicht.

00:02:45: Jetzt muss man sagen, Ägypte wird natürlich ein paar Reise in dieser Zeit.

00:02:48: Die Türkei ist wirklich im Augenblick bei Ülsätzen nicht so ein gefragtes Land.

00:02:54: Hat es andere Bundestinationen, die sich vielleicht herauskristallisiert haben?

00:02:58: Weisst du, wenn du jetzt auch mit den letzten Jahren vergleichst, wo du doch spürbares Wachstum hast?

00:03:03: Ja, das ist natürlich ... Ich weiss nicht, ob das etwas mit dem Krieg zusammenhängt.

00:03:07: Aber es ist sehr gross gefragt, dass der Norden die ganze Kandinavie ist.

00:03:12: V.a.,

00:03:12: aber nur wegen den Kreuzfahrtschiff, der Postschiff und der Hurtigroute.

00:03:17: Es gibt dort noch viele Sachen, die man anschauen kann, seitdem es jetzt mit der Birgenbahn und so weiter geht.

00:03:24: Also da gibt's ganz viele Sachen.

00:03:26: Das ist bei den Leuten im Sommer eine solche Destination, in der wir sagen können, Kühler in Destinationen zu besuchen, weil im Sommer wurde es hier bekanntlich heiss.

00:03:38: Wir

00:03:43: haben schon darüber gesprochen über das Thema Stornierungen und Umbuchungen.

00:03:47: Was hattest du jetzt mehr?

00:03:48: Leute, die gesagt haben, dass sie noch jemand anderes an oder später gehen?

00:03:52: Oder ich sage ganz ab?

00:03:54: Wir hatten in dieser Zeit ziemlich Glück, dass wir nicht so viele Leute haben, die richtig in Asien geflogen sind.

00:04:02: Wir hatten um Buchungen, das haben wir ... Aber wo wir vor allem viel zu tun hatten, mussten wir mit den Leuten zurücknehmen.

00:04:09: Und das war relativ eine Heikle-Angelegenheit, weil man zwischen hat man wieder eine Bestätigung überkommt, dass der Kunde fliegt und plötzlich ist wieder die Meldik an dem Flug nicht geflugt oder der Kund ab der Passagierliste keiht.

00:04:26: Dann musste man wieder neu schauen, dass man das Hotel weiter verlängern kann in Dubai zum Beispiel.

00:04:32: Also es ist so ein bisschen ... Es war ein Heiklenack, erstens mal für die Nerven der Kunden.

00:04:39: Und in einem gewissen Sinn natürlich auch.

00:04:41: wir waren etwas gefordert.

00:04:43: Also richtige Challenge hatten wir schon.

00:04:45: Aber wir haben es glücklerweise geschafft und haben eigentlich gemerkt, dass das Kunde noch freut und sehr schätzt, was man dafür so geschaut hat.

00:04:55: Wenn du sagst, viel Aufwand.

00:04:56: Was heisst das konkret?

00:04:58: Haben da Wochenende durchgeschaffen?

00:05:00: Am Abend bis am Zehn oder wie muss ich es vorstellen?

00:05:03: Ja, das kann man sich so vorstellen.

00:05:04: Weil der Krieg war am achtentzwanzigsten Februar.

00:05:07: Das war Samstag.

00:05:09: Er hat einfach angefangen und nachher kamen die ersten Telefone.

00:05:13: Wir haben sofort geschaut, was wir für Möglichkeiten hatten, um zu buchen.

00:05:18: Wenn man nicht sofort schaut, hat man einen Platz mehr oder diese Preise plötzlich in Höhe geschnallt.

00:05:23: Wir hatten ein paar Leute, die ins Land waren, die über Ab und Ab zurückfliegen wollten.

00:05:29: Und dort haben wir so viel geschaut und hatten einen Kribbel los.

00:05:31: Wenn er wirklich weit heimkommt, dann würde ihm gleich die Edelweisse empfehlen.

00:05:35: Direkt geflogen, kostet einfach hundert Franken mehr aber dafür sind sie daheim und müssen nicht irgendwo warten.

00:05:42: Das hat die meisten Leute hier akzeptiert!

00:05:44: Wie viel hat der Erfahrung in diesem Moment geholfen, dass es vielleicht rund um Corona schon eine ähnliche Situation gab?

00:05:51: Das hat natürlich sehr viel geholft.

00:05:54: Wir haben eine gute Übersicht über unsere Dossiers.

00:05:57: Wir mussten sofort schauen, welche Leute wir fragen müssen und welchen wir sofort kontaktieren müssen oder was wir gemacht haben.

00:06:04: Wir hatten einen Vorsprung.

00:06:05: Auf diejenigen, die über das Internet gebucht haben bis sie es gewusst haben und etwas noch machen können, haben wir diese Plätze bzw.

00:06:13: auch alle Reisenbüro nicht nur mehr sondern viele Reisen-Büro in dieser Richtung reagiert.

00:06:19: Wie lange hattest du bis alle Kunden in der Schweiz zurückgekommen?

00:06:23: Das ging von dem Moment an, als der Krieg angefangen hat, vierzehn Tage.

00:06:27: Nicht schlecht!

00:06:28: Also ein Stück hättest du dann abschliessen können.

00:06:30: Es war einfach intensiv und wir mussten immer wieder dranbleiben wenn nicht dranbleibt für Leute faden.

00:06:36: Du hast die aktuelle Krise zum Anlass genommen, um ein Thema aufs Dapet zu bringen, das vielen in der Schweizer Reisebranche unter den Nägel brennt.

00:06:44: Eine Kostenregelung für den Zusatzaufwand bei Hilfeleistungen, wenn sie jetzt eben gehabt haben.

00:06:48: Das letzte nach dem Ausbruch vom Krieg.

00:06:51: Was schwebt denn da konkret vor?

00:06:54: Gut!

00:06:54: Auf der einen Seite kann man sagen, es wäre ein Thema, das der SRV müsste in Angriff nehmen.

00:07:00: Wir haben ja jemanden, der in der Politik ... sehr gut bewandert ist und sehr grosse Kontakte hat in Bundesbären.

00:07:09: Das ist mal die Seinte, auf der anderen Seite haben wir den Konsumentenschutz, von dem natürlich sofort eingreifen würde sagen, es geht nicht.

00:07:16: Das tut das Poschal-Reisengesetz verwässern usw.

00:07:19: Aber es ist ja so, dass Artikulauf im Poschaleisengesetz sagt, man müsse Hilfestellung leisten müssen, wenn ein Ereignis vorher gemacht eintrifft.

00:07:33: Und es steht natürlich nie, dass das gratis muss sein.

00:07:36: Ich denke jetzt, wenn man das wirklich durchziehen will, müssen wir das in allgemeiner Reise auf Erdragsbedingungen am Konto anlegen und sagen schauen, wenn ihr in eine Situation kommt, die höchere Gewalt im Spiel ist, sei das Krieg oder das Streich, seien das Naturkatastrophen, dann helfen wir euch.

00:07:56: Aber wir haben hier in unseren Bedingungen, dass dies nicht gratis ist.

00:08:00: Wir verlangen ... Man nennt hier vielleicht eine Zahl, weiss ich nicht.

00:08:04: Pro Stung oder Pro Aufwand haben da auch ein Pauschal oder irgendwie eine Stunde Ansatz.

00:08:09: So wie das ist ... Wenn man z.B.

00:08:11: einen Wasserschaden am Sonntag hat, kann man zwar am Sanitär anrufen und sagen los, komm!

00:08:18: Aber es kostet einfach ein Sonntagszuschlag plus zusätzlich die ganze Arbeit.

00:08:23: Ich glaube wir müssen auch so regeln, dass man das pro Büro sagt Wir haben diesen Ansatz, wenn das so passiert dann dürfen wir euch das verrechnen.

00:08:33: Oder weisst du, dass es kommt?

00:08:35: Oder ist es nicht irgendwie kartellmässig, was vom Schweizerischen Riesenbüro für die Bank kommt?

00:08:40: Was schwebt er hier für einen Betrag vor, wenn man jetzt dich konkret für losliche Reise fragt, was hast du?

00:08:46: Fändest du ein Pauschalen besser oder ein Stundenansatz besser?

00:08:49: Ich glaube, das müssen wir ein bisschen anschauen.

00:08:52: Je nachdem wie der Aufwand ist, oder wie wir es jetzt hatten im Krieg, wo wir wirklich stundenlang für gewisse ... dass sie schauen müssen, dass der Hund heimkommt.

00:09:03: Dann müsste man einen Stundenansatz machen.

00:09:05: Da kommt es darauf an, wenn's der Chef ist, kostet das mehr als der Stift.

00:09:11: Das ist ganz klar!

00:09:12: Oder sonst haltens sagen wir, wir machen die Poschale.

00:09:15: Die kosten irgendwie eine Hundertfünfzehn Franken oder vielleicht sogar sagen ... In diesen Poschalen bleiben wir und wenn sie beschreiten, müssen wir nach alten Stundenansatzen rechnen.

00:09:25: Ich glaube, das kann man frei entscheiden.

00:09:27: Das müsste auch in jedem Reisenbüro sein, dass man nicht in kartellmäßige Situationen kommt.

00:09:33: Aber am besten wäre ja so etwas in einer künftigen Version vom Pauschaler-Eisegesetz vielleicht noch klarer geregelt und namentlich erwähnt?

00:09:42: Ja

00:09:42: ich glaube eben nicht!

00:09:44: Er schreibt in der EU, dass er natürlich nicht daran denkt.

00:09:49: Dass er für sich denkt und denkt, ich muss schauen, dass sie gut hier wegkommen oder auch was umsetzen muss, damit er den Lugerwinners macht.

00:09:57: Also ich glaube nicht, dass man das gesetzmässig in diesem Pauschalreisegesetz hinein tun kann.

00:10:03: Wir müssen so sehen, dass das Pauschaleisegesetz von dem Jahr Und da hat sich in der Zwischenzeit sehr viel geändert.

00:10:10: Wir haben nicht nur mehr die Poschale Reise als sie waren, sondern auch viele Individualreise, wo man zusammenstellt oder kommt etwas macht und wir etwas machen.

00:10:20: Dann könnte es immer schwieriger sein, dass es wirklich eine totale Poschall-Reise ist oder ein individueller Reis ist, weil nicht alle Tiefleistungen auf einen Weg zusammen passen.

00:10:33: Aber ich glaube nicht, dass man das gesetzlich regeln kann.

00:10:36: Ich glaube für das gibt es ja allgemeine Vertragsbedingungen.

00:10:40: Wenn man für etwas plötzlich Geld verlangt, was man vorher immer gratis anboten hat, kommt das bei den Kunden meistens nicht so gut an?

00:10:47: Hast du keine Bedenken, dass eine solche Entschädigung und Position der Reisebüro ein Stück weit schwächen

00:10:53: könnte?

00:10:54: Ja... Es ist natürlich folgendes, wenn der Kunde das über die Internet will buchen.

00:10:58: Das schwächert sich wahrscheinlich mehr als wenn er es über das Reisenbüro bucht.

00:11:02: Weil der Aufwand, den man hat und nicht durchkommt, weil die Colt-Zentrale auch überlastet sind.

00:11:07: Und dann hilft ihm niemand.

00:11:10: Der Zauter hat ja wahrscheinlich auch noch die Haufe in dem Hotel.

00:11:13: Wenn er das alles zusammenrechnet, zaut er wahrscheinlich mehr, als wenn ihr unsere Stunde lohnt.

00:11:18: Wie hat die reise Branche auf deinen Vorschlag reagiert?

00:11:21: Wo du Andy Merz aufs Tapé gebracht hast?

00:11:23: Ich habe natürlich etwas Zusprüche bekommen oder gesagt, endlich sagt das mal einen.

00:11:30: Aber es ist schon so.

00:11:32: Das ist einfach ein Ruf in der Wüste.

00:11:35: Man kann ja nichts bewegen.

00:11:37: Eigentlich schrieb ich mir mal Fahnen, wenn ich nicht mehr SRV vorstammte.

00:11:44: Das sehe ich nicht mehr in Äußeren.

00:11:46: Vor allem habe ich mir gesagt, es gab Frücher, die nicht im Vorstand waren, so drei Urgestein zu geben und die sind bei jeder Generalversammlung vom Messer voll aufgestanden.

00:11:58: Sie haben irgendetwas gemozen, das wir sagen müssen, ja weisst du, jetzt ist wirklich nichts mitzunehmen oder es ist nicht früher, jetzt hat sich Zeit geändert.

00:12:07: Und ich höre natürlich jetzt ein wenig zum Alten einsen, aber dort hat man einfach gedacht ... Ich mache das möglichst neutral, ohne jemanden anzugreifen und mal auf den Tisch zu legen.

00:12:20: Dass man vielleicht einmal sieht, dass sie die ganze Branche bewegt.

00:12:27: Hast du aus einem SRV schon irgendwelche Signale, damit es durchaus angeht?

00:12:32: Ja, Martin Wittver hat sich geüssert ... andere Leute.

00:12:38: Aber eben, das ist natürlich etwas, was langsam malt, weil man nicht einfach nach Bern kommen kann und sagen soll es müsste, dass alles ändern.

00:12:46: Das funktioniert mit.

00:12:48: Also die Mühlen malen langsam.

00:12:50: Und darum sage ich, wenn wir etwas ändern, müssen wir wahrscheinlich in der ARVBS etwas geändert werden, denn da hat man auch etwas Schriftliches.

00:12:58: Und das ist ja möglich!

00:13:01: Ein anderes Thema, das in der Branche zuletzt heiss diskutiert wurde und das du vorher auch schon antönt hast ist die Umgang mit den Reisehewiesen des Eidgenössischen Departements für auswertige Angelegenheiten.

00:13:12: Obwohl sie hier von touristischer Reise in Nöchen-Osten weiterhin abratet hat der Schweizer Reiseverband der Bransche einen Kurswechsel empfohlen, nämlich keine gratis Sanulationen und Umbuchungen mehr ganz speziell bei den Umsteigenverbindungen über Drehkreuz in der Golfregion.

00:13:30: Die grossen Schweizer Reiseveranstalter setzen da jetzt entsprechend um und bieten auch wieder aktive Reisen in die Golfregion an.

00:13:38: Was haltest du von dem Sinneswandel?

00:13:41: Also ich finde das eigentlich eine gute Angelegenheit, es ist immer noch die Frage wenn der Hund bucht wie denn Situation ist.

00:13:49: oder wenn man so merkt zum Beispiel wie es jetzt gerade wieder läuft mit Iran und Libanon und Israel Dann muss man vielleicht ein bisschen vorsichtiger sein, glaube ich.

00:13:59: Das ist die Sache des Reisenberaters, bei der diese Lage ein wenig einschätzt und besitzt wird.

00:14:05: Mal bis vor zwei oder drei Tagen konnte man sagen, es sei ruhig so lange, dass die Flugzeugschafters, die dort heimisch sind, also Emirates

00:14:14: usw.,

00:14:15: wie sie fliegen.

00:14:16: Also keine Kamikaze-Bilot.

00:14:19: Sie fliegen nicht, wenn sie wissen, dann fliegen gerade die nächsten Bomben rein.

00:14:23: Von dem her ging es etwas abschätzen Und wenn es ganz schlimm wird, haben wir einfach noch die Möglichkeit, dass man umbucht.

00:14:31: Auf der anderen Seite ist ja auch eine Frage des Preises, das für ein Pilot zahlt.

00:14:36: Er zahlt natürlich über diese drei Kräuze, die wir hier sehen.

00:14:40: Weniger als wenn er direkt den Flug nimmt mit der Swiss irgendwo heran.

00:14:45: Und das ist auch ein Abschätzung des Kunden.

00:14:47: Das ganze Risiko kann nicht einfach nur zu Reisenbüro tragen.

00:14:51: Sondern es ist gelobt und es ist geil.

00:14:54: Ich sage, das ist deine Wahl!

00:14:57: Was willst du lieber?

00:14:59: Wenn du sie wählen kannst, dass du das Problem bekommst, dann durch eine Frau wahrscheinlich nicht.

00:15:05: Ich glaube nicht, dass wir für den Kunklein entschieden sind.

00:15:08: Wir müssen ihm die ganzen Sachen auf den Tisch legen und er muss dann entscheiden.

00:15:13: Er dreht ja ohne Verantwortung, nicht nur mir!

00:15:16: Wie nimmst du jetzt Kunden wahr?

00:15:18: Gibt es bei diesem Thema Angst über die Golfregion zu fliegen oder Respekt?

00:15:22: Oder nimm schon auch wahr, dass irgendwo Bedenken vielleicht ein wenig am Flügen sind und Kunden wieder eher über diese drei Kräuze anwenden reisen?

00:15:31: Die zweite Variante ist in der ... Es gibt Leute, die sind ängstlich und die wollen nicht gerne fliegen sowieso.

00:15:37: Und sie gehen sicher nicht an den Norden, wo sie dann nicht wissen, ob sie wirklich durch einen Köy oder nicht.

00:15:43: Also es gibt einfach so Risikogruppen, die sagen, ich fliege auch nur mal sicher!

00:15:47: Ein Flügel ist das, oder so sicher.

00:15:49: Aber ich fliege noch sicherer.

00:15:51: Ich will nicht in einer Region, in der ich nicht weiss, ob plötzlich etwas passiert.

00:15:56: Dann gibt es die andere, die sagen, dass sie darüber sind, bis nichts passiert.

00:16:00: Und von daher ist es ja immer wieder ein bisschen weiter eine Abwägung.

00:16:04: Die Zahl in Sofu?

00:16:05: Oder die Zahl in SOFU nicht?

00:16:06: Ist mir das SOFu wert oder ist es nicht wert?

00:16:08: Hast du auch schon wieder Leute, die dich beibuchen?

00:16:11: Oder Doha oder Romain.

00:16:13: Wie sieht das aus, die wirklich in dieser Region gehen und Ferien machen?

00:16:16: Nein im Augenblick nicht.

00:16:18: Ich habe gerade den Bericht gelesen von einer Riesenbüroinhaberin.

00:16:23: Sie war gerade etwa sechs Tage dünger und sagte, es sei alles sehr ruhig.

00:16:28: Die Hotels sind über das Wochenende voll.

00:16:30: Natürlich nicht von Leuten aus dem Ausland, sondern dass sie zusammen wie immer etwas ist.

00:16:35: Dass die Leute, die dort wohnen, in den Hotel gehen.

00:16:38: Über das Wochenend waren sie meistens voll.

00:16:41: Das habe ich schon erlebt ohne dieses Krieg.

00:16:44: Aber eigentlich ist es nicht so ein Problem ... Das Risiko, dass irgendwo plötzlich doch eine Bombe einschlägt, weil die Iraner jetzt irgendetwas angreifen wollen in Oman oder Abu Dhabi.

00:17:00: Das ist natürlich immer da und ich glaube das muss man den Kunden schon sagen.

00:17:04: Und wenn wir es verkaufen ... Ja, ist es vielleicht sogar noch wichtig, dass man sagt, dann müssen wir für die Sichtserklärung unterschreiben, dass dir das hat wollen und dass man euch das nicht einfach ... verkauft, ohne auf Gefahren heizwiesen.

00:17:47: Jetzt ist der Moment für eine Zeitreise zurück in das Teenager-Alter.

00:17:51: Irgendwann müssen sich alle Jugendlichen die Frage stellen, in welche Richtung es beruflich gehen soll.

00:17:57: Hast du schon früh gewusst, was für ein Laufbahn du schiesst?

00:18:01: Eigentlich schon, ja!

00:18:02: Was war es und wann?

00:18:04: Das war nach der Motur.

00:18:06: Ich war im Laufbahnen eigentlich Tierarzt, den ich auch machen wollte ... Ich habe bei einem Tierarzt etwas gemacht, wie man es heute sagen kann schnuppern oder helfen.

00:18:19: Also ich habe einige künstliche Kühe geholfen.

00:18:27: Das war sehr spannend und habe nachher noch das Militär gemacht, in dem ich eine Grutenschuhe, einen U-Ohl und eine O-S gemacht habe.

00:18:36: Und während dieser Zeit ist mein Vater plötzlich gestorben.

00:18:42: Als ich aus der OS zurückkomme, war es so, dass jetzt das Reisenbüro ohne Chef hier ist.

00:18:51: Das hatte zwar ein Mitarbeiter.

00:18:53: Und dann kam die grosse Frage, du hattest noch nicht angefangen zu studieren, willst du jetzt nicht ins Reisenbürö übernehmen?

00:19:02: Du bist sowieso zu klein für einen grossen Vieh und so ... Ja, wie wirst du das machen?

00:19:09: Hast du so viel Kraft?

00:19:10: Und dann habe ich einfach langsam überlegt.

00:19:13: Die Mutter hat natürlich auch etwas Druck gemacht und dann sagte er, was mache ich in einem Räserbüro?

00:19:19: Keine Ahnung!

00:19:20: Oder dass es mittlerweile Latin hatte.

00:19:22: Wir hatten eine Physik, wir hatten eine Geometrie und, und, also die Physik und die Chemie.

00:19:28: Was mache ich hier?

00:19:29: Wir kommen nichts oder können nicht blassen.

00:19:31: Und dann sagte ich, wenn ich etwas so mache, gehe ich zuerst in einer Lehre Und dann konnte ich eine verkürzte Lehre auf einem Bank machen.

00:19:41: Nachdem standen die Reisebüro übernommen.

00:19:47: Wann war das?

00:19:48: Das war in den Sehunderts und siebenen, siebenzehnt.

00:19:51: Ich habe das übernimmt.

00:19:55: Mit dem KVU mit der Bankausbildung ist es eigentlich nicht wirklich eine gute Voraussetzung.

00:20:03: Es braucht ja schon etwas anders als nur zu wissen, wie man gut Deutsch kann ... Wir mussten noch die Geografie kennen.

00:20:10: Und wir mussten natürlich auch den ganzen System kennen und so weiter.

00:20:13: Er gab jetzt diese egenössischen Tourismus-Experten, da war ich der erste, mit denen sie v.a.

00:20:21: Kurdirektoren waren, in denen ich die Schule gemacht habe.

00:20:24: Es ging drei Jahre lang.

00:20:26: Ich schloss sie ab.

00:20:28: Dann verstand ich etwas vom Tourismus.

00:20:30: Das führte mich dazu, dass ihn gefragt wurde ... in Vorstand des Riesenbüroverbandes, wo ich komme.

00:20:39: Oder vom Riesenverband.

00:20:41: Und dann kam ich so im Vorstand und war für die Retailergruppen verantwortlich.

00:20:48: Das war eine spezielle Gruppe.

00:20:50: Wir hatten Retail- oder Teogruppengruppe.

00:20:54: Und das habe ich ... Ich wurde geweldet.

00:20:57: Ich bin bis zu siebenundneinzig gemacht.

00:21:00: Dann sagte ich mal, es wäre Zeit zum Wechseln.

00:21:05: Und dann bin ich in der Ausbildung gerutscht und habe dir geholfen, deine neue KV-Reform aufzubauen.

00:21:12: In dem wir hier zu Bern mit dem Riesenbüro Verenigung Bern Solotourn haben wir einen Pilotversuch gemacht, ob das etwas sein könnte.

00:21:20: Wir sind jetzt unter einer Führungsbranche geworden – also Prüfungsbranchen worden – so dass wir Prüfungen selber gestalten können, die nicht irgendwie Administration oder wie es alles gegeben hat, machen müssen.

00:21:34: Ich werde noch mal etwas zurück zu dem Entscheid von dir betreffend berufen.

00:21:38: Du hattest den Vater mit einem Reisenbüro, da konnte er gut sein, dass der Kleiröhne sagt, das ist genau mein Weg.

00:21:45: Warum hatte sie nicht gereizt oder kützelt?

00:21:49: Weil ich einfach eine andere Bahn eingelagert habe aus der Ausbildung her.

00:21:53: Der Vater hat es frei gelassen und gesagt, du machst was du willst.

00:21:58: Und dann hatte ich die Chance, dass sie immer kommen.

00:22:03: Darum war die Diskussion gar nicht darum, dass wenn du Natur hast nachher zurück in das Reisenbüro.

00:22:08: Das wäre ja irgendwie absolut schräg gewesen.

00:22:11: oder der hätte von Anfang an eines Reisenbüros die Lehre machen müssen.

00:22:14: Oder er hätte es hier beim Vater können machen.

00:22:18: Also eigentlich war mein Ziel schon etwas berufliches zu machen, was auch mit den Leuten zu tun hat natürlich jetzt hier mit Tieren auch noch zusätzlich und voraus und in der Natur.

00:22:31: Hast du irgendwann einmal bereut, dass du nicht Tierarzt geworden bist oder hast dich so gut und schnell arrangiert mit der Reisebranche?

00:22:38: Dass es gar keine Zeit hatte, hattest du irgendwie über das nachzudenken.

00:22:42: Ich glaube ... ich weiss ja nicht wie es war, wenn ich Tierarzte wurde oder ob ich jetzt nachträglich in unser Büro sein könnte.

00:22:49: Ich weiss es nicht!

00:22:50: Ich habe mir einfach für diesen Beruf entschieden, ob ich in diesem Minnow eigentlich alles geben kann.

00:22:56: Ich wollte nie grösser werden.

00:22:59: Man kann ja sagen, wir konnten schon vier bis sechs Personen.

00:23:03: Aber ich bin immer auf der Meinung so wie mein Vater auch kleinbleiben, aber dafür für die Kunden da sein und einen Kundenservice bieten.

00:23:11: So ein bisschen eine USP mehr machen, weil man es über den Preis nicht tun kann, sondern über die Leistung und über den Service und über die Freundlichkeit gegenüber den Kunden.

00:23:21: Dass man sich kennt, dass man weiss, was sie für Bedürfnisse haben.

00:23:25: Und so haben wir natürlich auch ziemlich viele Kunden gewonnen durch Mundpropaganda.

00:23:30: Das heisst, die waren immer zu zweit.

00:23:33: oder was ist das Maximum?

00:23:34: Ja, wir

00:23:34: waren mal auf Jury und er war immer lang lang drei Jahre alt.

00:23:38: Er ist eine langjährige Mitarbeiterin, gestorben in den Sechzehn Jahren.

00:23:43: Und dann habe ich gefunden ... Ich wollte mal schauen, was ich im Bereich der Rede noch verbessern kann, weil es gibt sicher Sachen, wiederkehrende Arbeiten sind, und das haben wir integriert.

00:23:57: Wir haben eine eigene Inhouse, also nicht irgendwie Umbrella oder was es so immer, sondern wir haben in den Sieben und nachts ein eigenes Programm aufgestellt, die immer noch läuft aber immer wieder updated wurde.

00:24:11: Und dort haben wir Verbesserungen gemacht für unsere Arbeitsabläufe ein bisschen zu vereinfachen, sodass wir nicht noch jemand zusätzlich

00:24:19: brauchen.

00:24:20: Welche Zeit war es, in der du am allerbesten gelaufen bist?

00:24:26: Ja, das war natürlich schon in den Jahren, da waren sieben bis zwei Tausend.

00:24:34: Denn hier gab es noch nicht so viele Reisenbüro und Internet.

00:24:39: Möglichkeiten, Plattformen und so weiter.

00:24:42: Also die Leute sind hierhergekommen und haben hier gebucht und haben das bekommen was sie wollen.

00:24:46: Heute ist der Kunde viel besser informiert wenn er aufs Büro kommt als vielleicht mir selber sein.

00:24:51: Und für das brauchen wir zwischendurch noch etwas Kajas oder?

00:24:54: Du bist im Pensionhalter und hättest dich beruflich schon zur Ruhe setzen können, wenn du willst, warum schaffst du immer noch?

00:25:02: Das ist jetzt eine gute Frage!

00:25:06: Vielleicht habe ich den Zeitpunkt verpasst... Ich würde sagen, jetzt gebe ich auf.

00:25:10: Und es ist natürlich ein eigener Betrieb und einen eigenen Betrieb einfach so von heute auf morgen auf zu gehen, das ist nur relativ schwierig, weil man am ganzen hangt ja etwas.

00:25:20: Vielleicht ist es so eine kleine Nostalgie und sagt ja, wie man etwas aufbewahrt oder ... Das bewahrt man einfach auf und findet, dass es nicht schön ist, dann tut man es auf die Seite.

00:25:30: Und vielleicht habe ich – das muss ich jetzt vielleicht sagen – aber das ist mein Fehler.

00:25:34: Habe ich den Aufbau für diese neue Übergabe ein bisschen weit verpasst.

00:25:40: Hast du einmal gesucht, aktiv?

00:25:43: Nein, habe ich nicht.

00:25:44: Aber jetzt habe ich jemanden, der die Interesse hat und wir arbeiten zusammen.

00:25:49: Vielleicht gibt es eine Ablösung, wo ich nur noch im Hintergrund bin und nicht immer am Schalter bei den Kunden.

00:25:56: Irgendwann muss man sagen, vielleicht ist mir das alt.

00:26:00: So gleich wie beim Schuhgarten ...

00:26:02: Hast du das Pensum aber etwas reduziert?

00:26:04: Nein.

00:26:05: Oder schaffst du auch noch von ...

00:26:07: Was soll man in den Heimen hückeln, wenn die Frau schon arbeitet und dann muss ich die Post dort abbauen?

00:26:13: Was sagt dieses Umfeld sonst?

00:26:15: vielleicht auch die Kollegen, die ein Pensionsalter sind und jetzt die Zeit für anderes nutzen?

00:26:21: Haben sie Verständnis für das, was du machst oder schütten manchmal den Kopf?

00:26:25: Sie fragen sich schon, aber ich muss einfach sagen, ihr seid jetzt passioniert!

00:26:29: Was macht ihr?

00:26:29: Du suchst dich in die Böste, oder?

00:26:31: Und dann seid ihr gleich beschäftigt.

00:26:33: Also warum muss ich dort die Bösste suchen, wo ich vielleicht nicht weiss, ob sie mir gefallen würden, wenn ich an einem Ort bin und etwas gefällt?

00:26:41: Ich muss ja auch nicht unbedingt Arbeit suchen, wenn es schon vor der Tür ist.

00:26:46: Rene, wir steuern schon auf den Schluss zu.

00:26:48: Am Schluss fange ich immer drei Sätze an, welche ich froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.

00:26:53: Am meisten stolz bin ich nach fast fünfzehn Jahren los, die Reise auf.

00:26:58: Dass Kunden immer noch in uns glauben und dass sie an und für sich auch bei uns kommen können.

00:27:04: Die harteste Zeit, die ich als Unternehmer durchgemacht habe, war, wo?

00:27:09: Während

00:27:09: der Pandemie!

00:27:10: Und meine nächste Heise geht auf ...

00:27:13: Mallorca!

00:27:15: Rene Losli, danke vielmals, dass ihr für Travel News Zeit genommen hast.

00:27:18: Ich wünsche dir privat und bruflich alles Gute.

00:27:21: Danke

00:27:21: vielmals.

00:27:21: Merci fürs Interview.

00:27:23: Und euch danke vielmal fürs Zulassen.

00:27:26: Der nächste Travel News-Tag gibt es heute in einer Woche.

00:27:30: Ciao miteinander!

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