Der Mann hinter starken Marken

Shownotes

Er prägte früher das Marketing von Kuoni und zählt heute zu den profiliertesten Branding-Experten der Schweiz. Im aktuellen «Travel News Talk» blickt er auf seine Karriere in der Reisebranche zurück und erzählt, weshalb für ihn schon früh klar war, dass er Unternehmer werden wollte.

Zimmermann spricht auch über die Herausforderungen moderner Markenführung und erklärt, warum starke Marken weit mehr brauchen als schöne Werbesprüche. Zudem äussert er sich zum Ende des Visit USA Committee Switzerland, dessen Präsident er aktuell noch ist.

Weiter verrät er, für welches Unternehmen er gerne einmal eine Kampagne entwickeln würde. Und er erzählt, weshalb er seinen ersten Einsatz als Reiseleiter bei Kuoni zunächst eher als Strafaufgabe denn als Traumjob wahrnahm.

Zum Artikel: «Mit 16 war mir klar – ich will Unternehmer werden»

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00:00:10:

00:00:11: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe vom Travel News Talk.

00:00:16: Ich bin Reto Souter, Chefredakteur von Travel News und heute in Zürich West, gerade bei der Harbrook im Büro eines der profiliertesten Marketing- und Brandingexperten der Schweiz, weil langjährige Erfahrung im Tourismus hat.

00:00:31: Seit über dreißig Jahren führt er sein eigener Unternehmen Top Line Group.

00:00:36: Herzlich willkommen im Podcast Heinz Zimmermann!

00:00:39: Ciao, Rito.

00:00:40: Freut mich da zu sein!

00:00:42: Heinz, ich möchte gerade anfangen mit der wichtigsten News aus der Schweizer Reisebranche dieser Woche.

00:00:48: Nicole Fammatter, früherin CEO von Hotelplan Swiss wird ab dem Juni Chefin von Thuiswiss.

00:00:54: Hätte ich diese Personalien überrascht?

00:00:58: Überrascht ja.

00:00:59: Wahrscheinlich wie alle anderen auch aber positiv überraszt.

00:01:02: Ich muss ganz ehrlich sagen, weil ich meine, ich habe Philipp sehr geschätzt.

00:01:08: Ich hatte immer gute Zusammenarbeit, sehr gute Projekte auch mit ihm zusammen zu schauen.

00:01:18: Mit Nicole wurde wahrscheinlich die beste Personale gewählt als im Nachfolger und ich glaube da haben wir wirklich auf Deutsch auf ein gutes Pferd gesetzt, das sehr erfahren ist und alle Skills mitbringt um die Swiss-Wies weiterentwickeln.

00:01:39: Was bringt der Schweizer Reisebranche, wenn jemand wie sie mit dieser Erfahrung dem Netzwerk auch an den Hebelfotos sitzt?

00:01:47: Ich glaube, sie bringt eine Nähe.

00:01:49: V.a.

00:01:50: die Nähe wieder zum Retail-Channel.

00:01:53: Sie kennt Merth aus dem FF.

00:01:56: Sie kenne die Schweizer Jena sehr gut und weiss auch, wie ein Schweizer ticket – z.T.

00:02:04: anders als andere deutschsprachige Länder.

00:02:07: Und ich glaube, das sind wahrscheinlich noch zusätzliche Vorteile, die sie hier neben ihrer Kompetenz und ihren Skills mitbringt.

00:02:16: Also wirklich sehe ich das positiv!

00:02:18: Vor rund drei Wochen hat es rund um dich Breaking News gegeben.

00:02:22: Du hast öffentlich gemacht, dass du als Präsident vom WC USA Comedy Switzerland per Ende Jahr aufhörst.

00:02:29: Was hat der Entscheid für Feedback ausgelöst bei dir?

00:02:33: Gut, ich muss sagen ... Es war überraschend für die Branche, es ist überrascht für viele.

00:02:38: Ich habe aber intern bereits vor einem Jahr informiert, dass ich sich endlich auf das ... ... auf das... ... auf dieses ... ... Auf dieses ... Das sind nicht eine Überraschung.

00:02:51: Weil ich muss sagen, ich habe vier Unternehmungen gehören zur Top-Line-Gruppe.

00:02:56: Zusätzlich kann ich nur zwei andere unternehmen.

00:02:59: Eine in Asien, die nicht zur Top Line-G rupt, die ich aber auch ... Ich bin der Co-Founder und auch dort sehr stark involviert.

00:03:09: Das heisst, es wird mir nicht langweilig ohne den Chairman von Visit USA.

00:03:15: Was hattest du von Leuten, die noch nie gewusst haben oder die aus dem Press erfahren oder über LinkedIn waren?

00:03:24: Vielleicht auch aus Amerika selbst?

00:03:26: Ich war überrascht über diese grosse Fälle zu kommen.

00:03:30: Aus dem Trade in der Schweiz, wie auch von den Partnern in Deutschland unter USA gehört.

00:03:37: Das gibt es ja nicht!

00:03:37: Dass du zurücktreten ist und so weiter.

00:03:40: Ich war überrascht über die grossen Fälle, die es gegeben hat.

00:03:43: Über den Rücktritt des Visit-USA als Chairman haben wir überrasacht.

00:03:49: Du hast vorhin schon ein bisschen getönt mit deinen anderen beruflichen Verpflichtungen, die du hast.

00:03:53: Gibt es uns noch Gründe, warum gesagt hast?

00:03:55: Es ist genug nach dieser Zeit.

00:03:57: Ich möchte aufhören auf Handy.

00:04:01: Das ist der erste Grund, ganz genau.

00:04:02: Es waren zwei Faktoren.

00:04:04: Der eine habe ich gerade genannt und der zweite ist einfach ... Ich bin jetzt zweijahrzehnt.

00:04:09: Bin ich entweder als Vice-Chairman oder als Chairman für eine Visit USA da gewesen?

00:04:16: Und ich glaube es ist immer gut wenn man auch mal etwas wieder abgibt.

00:04:20: Das ist den richtigen Zeitpunkt.

00:04:22: Und auch, dass man das Ruhe einmal abgibt und vielleicht auch Jungen oder einfach anderen Ideen, die das führen können.

00:04:29: Und weitermachen?

00:04:31: Absolut berechtigt!

00:04:33: Nur ist das Ruhen nie mehr weitergegangen, wie wir jetzt erfahren haben.

00:04:37: Die ganze Komitee hat sich dann entschieden, nachdem du deinen Rücktritt angekündigt hast, dass das Komiteekomplett zurückgetreten wird.

00:04:46: Es tut dir recht weh, dass dieses Komiteee, das du jetzt lange mitgeschafft hast, nicht mehr in dieser Form

00:04:52: gegeben wird.

00:04:53: Es ist natürlich schade, es ist sehr schade.

00:04:57: Ich habe mir gewünscht, dass es weitergeht auch in der Schweiz, denn das Komitee geht immerhin in mehr als fünfzehn Länder an.

00:05:06: Das ist nicht ein Konstrukt nur von der Schweiz.

00:05:08: Auf der anderen Seite habe ich absolut Vollverständnis für meine Kollegen im Vorstand.

00:05:15: Die sind alle in Managementpositionen.

00:05:18: Sie sind all wahrscheinlich mehr als hundert Prozent aktiv ihren Unternehmen und können sich einfach nicht leisten, nebenan noch doch einen relativ grossen Aufwand auf sich zu nehmen.

00:05:30: Und wie sie die USA den Vorstand leiten.

00:05:34: Ist es generell in Ihrer Meinung nach schwieriger geworden, in der Schweizer Reisebranche zusammen, also Firmen übergreifend Events zu organisieren?

00:05:44: Sachen abpacken und vielleicht auch Kampagnen machen, als es vielleicht noch vor zehn Jahren war.

00:05:50: Das ist sicher schon ... Einerseits eben ein Aufwand.

00:05:54: Man muss sagen, das ist ein rechter Aufwand, ich habe fünfzehn bis zwanzig Tage investiert.

00:05:59: Und das aus Gutwillen rein im Gutwille Das kann sich gar nicht jeder leisten, auch vom Arbeitgeber auszunehmen.

00:06:06: Der zweite Punkt ist sicher auch der Retail-Channel.

00:06:09: Er wurde kleiner, den Reisebüro-Kanal.

00:06:13: Man hat immer weniger Reisebüros zusätzlich, immer weniger Manpower pro Reisebiro.

00:06:19: Ein Event muss wirklich ein wahnsinniger Mehrwert bringen, damit die Leute überhaupt noch an einen Event gehen können, weil sie sind ja auch extrem ... unter Druck schon mit den Aufgaben, was sie im Reisebüro

00:06:32: haben.

00:06:32: Inwiefern hat es Ende vom Kommitte mit schwierigen Rahmenbedingungen momentan zu tun?

00:06:37: Mit dem harzigen USA-Geschäft?

00:06:39: Besteht da irgendeinen Zusammenhang oder ist das wirklich völlig losgelöst?

00:06:44: Nein, das ist völlig los gelöst.

00:06:45: Es sieht etwas aus als ob alle die ganze Pulsmannschaftsput verlassen werden jetzt, wo sich ein bisschen härter wird.

00:06:53: Das ist nicht so.

00:06:53: Das war wie gesagt besprochen worden im letzten Jahr Und uns war es ganz wichtig, wir haben bereits Ende letzten Jahres geschaut.

00:07:01: Was können wir für Lösungen bringen?

00:07:04: Das ist gar nichts mehr für die USA, sondern dass man Turobraders übernimmt eventuell im kleineren Rahmen und nicht branchen kann... Übergreifend, sondern natürlich schaut der Tour operator mit ein paar Partner einfach einen Event zu organisieren.

00:07:19: Und wir haben Kommunikation oder Journalisten Anfragen können lösen mit Visidusa Deutschland,

00:07:26: wo

00:07:27: es offizielles Büro hat, das Visidosa Germany heisst.

00:07:32: Schauen

00:07:33: wir doch noch konkret auf die Zahlen, wie sich das Schweizer USA geschafft entwickelt jetzt im Jahr zwanzig sechsundzwanzig?

00:07:40: Ich muss sagen, Rito, ich habe die neuste Zahl noch nicht von diesem Jahr.

00:07:46: Wir gehen davon aus, dass etwa zwanzig Prozent weniger sein wird als letztes Jahr.

00:07:52: Letztes Jahr konnten wir auch von dem Sorge, dass die Leute bereits gebucht haben.

00:07:58: Diejenigen, die gebucht hatten, waren in der Regel alle gegangen.

00:08:01: D.h.,

00:08:02: es gab wenig bis keine Anulationen.

00:08:06: Das hat natürlich geholfen, dass das Resultat letztes Jahr eigentlich noch erstaunlich gut war.

00:08:12: Jetzt steht gerade der IPW an – die wichtigste Tourismusmesse der USA?

00:08:17: Mit was für Gefühle reisen sie dort hin?

00:08:21: Es wird sicher eine andere Stimmung sein.

00:08:23: Wenn ich überzeugt, es wird eine andere stimmung sein von vielleicht auch ... Ich weiss das noch nicht.

00:08:30: Vielleicht auch kleinere Delegationen, die in den USA reisen.

00:08:34: Aber was ich ganz sicher sagen kann ist, dass ich mit vielen bereits jetzt im Voraus Kontakt gehe.

00:08:43: All diese Destinationen sind extrem motiviert.

00:08:47: Sie wollen uns zeigen, dass sie für uns hier sind und die Serviceleistung alles wirklich herbringen.

00:08:58: Und ich glaube, dass sich die Motivation beweisen will, dass Sie einen hohen Service-Level haben ist noch grösser als sonst.

00:09:09: Wie gross wird die Schweizer Delegation sein, was anreist?

00:09:12: Die Schweizerdelegation wird dieses Jahr sehr klein sein.

00:09:15: Wir waren normal grüßenordentlich zwentig, dort um plus minus zwanzig.

00:09:22: Diesmal sind wir nur gerade zwölf.

00:09:24: Das heisst, es ist auch bedingt natürlich, weil jetzt gerade übernahm war, Hotelplan der Tour.

00:09:31: von beispielsweise dieser Tour ist niemand dabei.

00:09:35: Aus der Schweiz natürlich schon, von Deutschland aus.

00:09:37: Aber nicht aus der Schweiz und vom Hotelplan ebenfalls nicht.

00:09:40: Auch dort ist normal immer eine rechte Delegation an die IPW gegangen.

00:09:46: Du bist auch Kommitämikerin des ASHA-Workshops und auch vom Arabian Zug?

00:09:52: Wie sieht es da aus?

00:09:53: Überleistet ihr vielleicht etwas kürzer zu retten oder bist du immer noch voll dabei?

00:09:58: Kannst du schon etwas sagen zu diesen Planen?

00:09:59: Genau!

00:10:00: Das kann ich natürlich ... Wenn man diese Plattformen vergleicht, sehe ich sie mal differenzierter als in den USA.

00:10:11: Einerseits gibt es so viel weniger Anlass für jede Destination oder jedes Land aus Asien klar.

00:10:20: Primär geht man an Asia Workshop.

00:10:22: Das ist die Aus- und Weiterbildungsplattform.

00:10:26: Es gibt durch das viel weniger Events organisiert wie ein Futuro Prader eine Partneragentur aus Deutschland, die quasi für eine Destination etwas selbst macht.

00:10:39: Und durch das hat man natürlich viel weniger kannibalisiert.

00:10:43: Das Ganze, dass jeder Event kannibaliziert einen grossen Event.

00:10:48: Also man kann davon ausgehen, du bist dort weiter an Bord?

00:10:51: Und

00:10:52: zurück zu deiner Frage ganz genau!

00:10:54: Es ist so auch dort wirklich mittelfristig.

00:10:57: Wäre ich den Platz Jüngeren überlassen ... Beispielsweise beim Asian Workshop ist der Stefan Römer letztes Jahr zurückgetreten.

00:11:05: Da kam die Pfarrer Metler dazu und wir haben gesagt, dass wir nicht alle eingesessen sind gerade miteinander.

00:11:14: Natürlich auszutreten, das ist immer gut ein Mix, neue Ideen, neues Blut, neue Innovationen ... Aber auch natürlich gewisse Erfahrungswerte, die hier sind.

00:11:27: Das ist sehr gut eine Mix!

00:11:29: Aber konkret wird sicher in den nächsten zwei Jahren auch hier auf meiner Seite eine Nämterung ohne jetzt schon genau ein Datum zu nennen.

00:11:41: Möchten Sie täglich über das weltweite Tourismus und Reisegeschehen informiert sein?

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00:11:59: auch ganz bequem mit einem unserer Newsletter.

00:12:05: Jetzt möchte ich gerne deinen beruflichen Weg beleuchten, Heinz.

00:12:09: Du hast Betriebsökonomie studiert.

00:12:12: Wie fandest du den Weg in Tourismus?

00:12:16: Ich bin Betriebseconomie und Kommunikation.

00:12:19: Beide Bereiche habe ich ungegeben von Zürich abgeschlossen.

00:12:28: Tourismus habe ich immer geredet.

00:12:30: Ich war immer vielreisend, wenn es ging, bin ich auf Reisen gewesen und über den Reiseleiter bei Coney bin ich noch auf der Hauptsitz gekommen und habe relativ schnell mich auf dem Hauptsitzen gewählt.

00:12:45: Man fragte nach einem Jahr Reise-Leiter, ob ich nicht gerne auf die Hauptsitschuhe kommen würde.

00:12:50: Ich konnte jetzt erst ein Jahr Bereichsleiter sein das Marketing übernäht vom Kone.

00:12:57: Ich war einer der leeren Jungs, die den Kone probiert hat weiterzubringen.

00:13:07: Wo hast du Reiseleiter gemacht?

00:13:10: Ich war in Tunisia.

00:13:11: Das war eine Strophersetzung.

00:13:14: Da konnte ich nicht auslesen.

00:13:16: Man muss aber rückblickend sagen, dass es genial war und nachher darf man auslese.

00:13:21: Dann haben wir Florida gewünscht.

00:13:23: Tunesien und Florida, deine Destination.

00:13:25: Du hast vorhin Saatend Marketing, das in deinem Bereich wurde.

00:13:31: Was hattest du bewegen können?

00:13:32: Bikwoni im Marketing, was hat er angerissen oder weiterentwickelt?

00:13:38: Man muss sagen, dass es zu diesem Zeitpunkt in den Nünzigerjahren war, KONI war absolut Nummer eins.

00:13:46: Auch ich würde sagen, jeder heutige Schweizer Manager ist fast irgendein Sturkonisch-Ul gegangen.

00:13:53: Aber man hat Marktateile verloren und eines der grossen Sachen war bei mir im Marketing zum Beispiel Helvedigtour neu positionieren.

00:14:04: Helvediktor hat viel Marktateil verloren.

00:14:07: Wir haben die Helvedictore neu positioniert Aufgebracht, die Wohnung samtafeltau.

00:14:13: Wir haben hier einen Umsatz von ca.

00:14:14: Vier Komma zwei Milliarden Euro gemacht und das war sicher eine grosse Geschichte.

00:14:21: Wir hatten jede Woche hunderte Garantieplätze, in denen wir noch keine Internet hatten.

00:14:29: Man muss sich vorstellen, dass Hunderten der Plätze ... Millionen Kosten eigentlich, die mussten irgendwie weg.

00:14:37: Das waren auch die Challenges, die man natürlich hatte müssen, die es noch nicht mehr gegeben haben, irgendwie wegzubringen.

00:14:44: Was hast du gelehrt in dieser Zeit?

00:14:46: Auch für deine weitere berufliche Karriere?

00:14:48: Was würdest du sagen, was sind so ein bisschen die wichtigsten Sachen gewesen, die dich in den Rucksack gepackt hat?

00:14:52: Ich

00:14:54: habe dort gelernt führen können.

00:14:57: Während Hans Lerch kennt, da mussten wir nicht ohne Argument ... Irgendwie ging ich mit ihm in eine Diskussion.

00:15:04: Ich habe sehr viel gelernt, wie man es führt.

00:15:08: Da ist er ein sehr guter Lehrermeister gewesen.

00:15:11: Auch nicht einfach pabeln, sondern Argumente bringen und klar überlegen, bevor wir reden.

00:15:19: Das ist sicher etwas, was mich stark gelehrt hat während der Kohnezeit.

00:15:24: Und natürlich auch das ganze ... die das Ganze zusammenarbeiten mit anderen Bereichsleitern, intern mit meinem Team, der relativ gross war im Marketing.

00:15:35: Das haben wir sicher

00:15:36: wiedergebracht.".

00:15:37: Wieso hast du nach neun Jahren entschieden aufzuhören bei Kwoni und Unternehmer zu werden?

00:15:43: Gute Frage, Rito!

00:15:46: Es waren zwei Faktoren.

00:15:48: Der eine Faktor war ... Ich habe Sitzsechzehn.

00:15:51: Ich habe immer gesagt, ich werde auch mein eigener Unternehmen haben.

00:15:55: Klein aber fein.

00:15:56: Das habe ich jedem gesagt schon mit die Sechzehn.

00:16:01: Bei Coni hat es mir extrem gefallen.

00:16:03: Ich muss sagen, das war die beste Zeit, in der ich hatte.

00:16:07: Als Angestellte wirklich gut.

00:16:09: Aber wenn ich einen Traum habe und ich ihn verwirkliche ... Ich möchte nicht zu denen gehören.

00:16:16: Irgendwann muss ich von dieser Welt gehen und sagen, heute habe ich das noch gemacht.

00:16:20: Ich bin einen anderen Macher, der sagt so ... Und wenn es ein wenig her war zum Kind, jetzt verwirkliche ich den Traum.

00:16:29: Woher kommt das?

00:16:30: Dass du schon mit die Sechzehnien gewusst hast, irgendwann bin ich mein eigener Chef?

00:16:34: Ja, es ist einfach ... Ich glaube, die Unternehmer haben wir oder nicht.

00:16:41: Es klingt gut.

00:16:45: Viele sind in einem grossen Unternehmen gehörend auf.

00:16:49: Ich habe meinen Weg gemacht und einen super

00:16:51: Weg

00:16:52: gemacht, aber im Hinterkopf hatte ich immer mein eigener Unternehmen.

00:16:56: Das ist eigentlich meine DNA.

00:16:58: Das habe ich schon seit immer gehabt.

00:17:01: Ich kann immer sagen, dass ich mein eigenes Unternehmen

00:17:03: will.

00:17:04: Dein eigenen Unternehmen ist jetzt eben die Top-Line Group, bei der wir hier am siebten Stock an Heinrichs Strasse sitzen.

00:17:11: Für was steht Top Line Group?

00:17:14: Was macht ihr konkret?

00:17:16: Konkret machen wir einen Sinn auf Ihr Unternehmen, Top Line group.

00:17:20: Da kann man sagen ... Einfach ausdrückt ist es in der Marketing- und Kommunikation.

00:17:28: Wir haben Kompetenz und Erfolgsgeschichte im strategischen Bereich, Branding, Positionierung von Unternehmen und Marken.

00:17:37: Das ist sicher ... eine hohe Kompetenz, die wir da drin haben.

00:17:41: Aber auch Kreationen.

00:17:43: Wir machen CDE, CIS für Unternehmer und für Marker.

00:17:47: Wir tun es aber auch umsetzen – also wir sind uns nicht schade – zum umsetzten.

00:17:52: Und vielleicht, wenn du sagst, Top Line Group ... Früher ging es ihm ganz klar raus.

00:17:58: Top Line Marketing, Top-Line Digital.

00:18:01: Heute fließt das alles innen.

00:18:04: Darum nahmen wir auch Top Line group.

00:18:07: als Oberbegriff, weil es kein Konzept mehr gibt, das nicht ineinander fließt.

00:18:12: Heute inklusiv zum Teil der EI, die man mit integrieren

00:18:18: kann?

00:18:19: Weil es sind eure grössten Aufträge gibt.

00:18:21: Kannst du etwas verraten?

00:18:23: Oder ist mir ihr verschwiegen, wenn es um solche Aufträge geht?

00:18:28: Ich muss sagen ... Wir haben die Kunden innerhalb und außerhalb von Tourismus-Industrie.

00:18:34: Wir machen z.B.

00:18:36: Strategie und Branding wie eine Umsetzung in allen Sprachgebieten für Brands vom Migrukkonzern.

00:18:44: Da weint man nicht mal ein Hotelbrand, sondern von dem Migruk-Konzern generell.

00:18:48: Wir machen Sachen im Energiesektor, im Dienstleistungssektor und anderen Branchen.

00:18:54: Du willst aber etwas wissen.

00:18:55: im Outgoing Tourismus natürlich?

00:18:57: Natürlich

00:18:58: zunters!

00:19:00: Und da arbeiten wir sehr intensiv, sind mir als zwanzig Jahre in allen Marketing-Bereichen mit den grössten Reiseveranstaltungen.

00:19:12: Das war mal Hotelplan und das ist Tui.

00:19:16: Ich will gar nicht auf die Details eingehen, aber es sind sicher viele Sachen, die wir gemacht haben.

00:19:22: für die grösste Touropraders in der Schweiz, machen aber auch für Airlines Und Retail-Channel haben wir schon sehr viel Konzept gemacht, sehr viel auch grafisch umgesetzt und Kreationen gemacht.

00:19:37: Also viele Geschichten, die du redest im Travel News veröffentlicht hast, haben irgendwo gewisse Elemente über Top Line Group gelaufen.

00:19:47: Wieviel von deinem Geschäft macht eigentlich das Organisieren von Events aus?

00:19:51: Es ist lustig!

00:19:52: Gegenaus eine Tussenwirkung vor allem natürlich im Tourismus quasi Top-Line gleiche Eventagentur.

00:20:00: Das ist aber nicht so.

00:20:02: Ich muss sagen, wir machen zwar VIP-Events, wir haben schon Events gemacht für drei Tausende Leute und wirklich auf Top-Level mit Bundesraten usw.

00:20:12: Wir haben schon events aus Weiterbildungs-Eventien gemacht, die du alle kennst im Tourismus.

00:20:17: Das gehört alles zu unserem Bereich.

00:20:20: nur ... All Events zusammenzählt, macht bei uns vom Umsatz an, drei bis vier Prozent aus.

00:20:30: Kompetenzen

00:20:31: liegen noch ganz am anderen Ort.

00:20:34: Wir haben vorhin besprochen, Komitee mitgelegt beim WC USA Asia Workshop Ravenzug und organisiert gleichzeitig auch die Events, die dann sind mit der Top-Line Group.

00:20:46: Wie schaffst du den Spagat?

00:20:48: Ich meine da kann es vielleicht auch Leute geben, die ein bisschen nass erümpfen und finden, warum ist jetzt daheim zu dem Komiteen und Organisierten das auch noch gerade?

00:20:55: Ja wie bringst du das an damit gleich als Frieden sind?

00:20:59: Genau, das ist wie du sagst.

00:21:01: Das sind Spagate.

00:21:02: Das geht nur mit einer klaren Abgrenzung.

00:21:05: Also alles was ich mache wird nicht aufgeschrieben.

00:21:08: Wird gar nicht aufschrieben.

00:21:10: Der hat eine ganze Zufand.

00:21:12: Weil wenn ich auch raus gehe, gebe ich niemanden ein Top-Line-Kartel.

00:21:15: Dann gebe ich es bis in die USA-Karte.

00:21:17: Da bin ich Asia Workshop oder Arabin-Sug.

00:21:20: Das ist meine Funktion eines Zimmermann.

00:21:23: hingegen... Natürlich Top Line ist eventveranstalter.

00:21:28: Und das trennt man ganz klar, dass nicht irgendwie ein Gefühl bekommt ... Dass jemand das Gefühl bekommt, dass wir hier so heffelig die Decke auf Deutsch gesagt haben.

00:21:41: Das muss ich auch sagen.

00:21:44: Weil es für uns eigentlich ein bisschen PR-Fenster sind, tue ich das als PR-Aufwand.

00:21:53: Verrechnen, das heisst wahrscheinlich eine Event-Agentur würde es gar nicht für diese Kostestruktur machen wie wir das eigentlich machen.

00:22:05: Kann dein Knowhow als Branding-Experte in der Einleitung schon angesprochen und auf das möchte ich jetzt auch noch ein bisschen eingehen.

00:22:12: was macht den Marken heute so Tag im Jahr zwanzig sechsen zwanziger Stark vielleicht gerade auch im Tourismus?

00:22:21: Ich würde sagen generell und das ist für mich das wichtigste dann eigentlich dass man eine klare Positionierung hat.

00:22:28: Ein Unternehmen muss sich ganz klar strategisch überlegen, wie ich mich positioniere auch ein gutes Profil habe und durchdacht.

00:22:39: das Branding ist ganz wichtig und dann auch stringente Umsetzung.

00:22:44: Es nützt nichts, wenn ich sage, ich sei der Positionierende, aber die Positionierungen nicht in allen Bereichen durchsetzen.

00:22:53: Die angestrebte Positionierung kann man nicht mit Wort zusammenfassen, sondern die muss eigentlich auf der ganzen Kassmer-Journey sie sichtbar und erlebbar sein.

00:23:05: So bringt man eine Positionierung, die auch authentisch ist.

00:23:08: Und eine Positionierung, die als glaubhaft wahrgenommen wird.

00:23:13: Das sind sicher das Wichtigste, dass man es hier schafft.

00:23:18: Es gibt auch Vertrauen in den Marken.

00:23:20: Ein Marker braucht Inhalt und nicht Wort.

00:23:23: Was ist der grösste Fehler, das man im Marketing machen kann?

00:23:27: Wo du sagst, dass es absolut noch

00:23:30: geht.

00:23:31: Was ich sehr viel in diesen dreißig Jahren schon gesehen habe, war, wir hätten eine strategische Positionierung oder mehr Reden von etwas.

00:23:39: und wenn man dann aber ein bisschen tiefer hineingeht, sieht man, das eine steht auf dem Platz und das andere ist Realität.

00:23:47: Sehr oft wird einfach durch den Bauch

00:23:49: gefühlt ...

00:23:50: werden Marken verwestert, Positionierungen verwestern.

00:23:54: Und das ist in meinen Augen etwas vom schlechtesten, was wir für ein Unternehmen und Marken machen können, wenn man Profil- und Positionierung verwässert.

00:24:04: Gibt es irgendeinem Unternehmen, der noch nie einen Auftrag von ihm gehabt hat oder gerne mal eine Marketingkampagne machen würde?

00:24:10: Das müsste ja nicht nur in der Schweiz sein!

00:24:12: Es könnte auch weltweit sein, weisst du den Brand?

00:24:15: Das wäre die Krönung für Heinz Zimmermann irgendwann.

00:24:18: Ja, da geht es natürlich einige natürliche Interessante.

00:24:23: Gut, eine, die sehr interessant ist, ist der Ganzaufbau von Gererlein.

00:24:29: Das machen wir ja auch.

00:24:30: Da sind wir sehr stolz stark mit dem Spendebrahime, wo man wirklich Marken aufbaut.

00:24:36: Das ist ganz ein Interessant von der Positionierung her und von den Marken her sehr interessant als Weiterentwicklung.

00:24:44: Es gibt natürlich

00:24:45: auch international Leben, wenn man könnte ... Eine Idee wie zum Beispiel Apple oder so wäre natürlich das extrem interessant.

00:24:56: Auch beispielsweise für einen Automarken wäre ich gerne ein Challenge, aber auch nur für einen Marken, der im Moment international eher Schwierigkeiten hat mit dem Absatz.

00:25:10: Auch dort können wir innovativ kreativ etwas ... bringen, dass vielleicht den Marken international noch mehr Wertigkeit überkommt.

00:25:21: Das

00:25:22: wären natürlich

00:25:23: Sachen, die sehr interessant wären.

00:25:26: Jetzt haben wir viel über deinen Job geredet.

00:25:28: Jetzt nehmt es mich auch noch wunderschön, wie du reisst.

00:25:30: Wenn du mal etwas Freizeit hast oder mindestens mehr Freizeite als wenn du hier in der Büro bist.

00:25:35: Wo zieht es dich hin?

00:25:37: Sind so deine bevorzugten Reiseländer?

00:25:40: Ja, es gibt natürlich sehr viele, die ich gerne bereisen würde.

00:25:45: Es ist so ... In Asien war ich sehr viel.

00:25:47: Ich war in den letzten Jahren sicher fünfzehnmal in Asien.

00:25:53: Es gibt aber noch sehr viele.

00:25:55: Ich bin jetzt im Februar in der Antarktis.

00:25:59: Das hat mir auch den Wunsch aufgetut, dass ich an die Antarktes sehe.

00:26:07: Das wäre sicher ganz oben auf der Backendliste.

00:26:10: Aber wenn man von der Backedliste ausgönnt, dann würde ich sagen, es gibt noch viele Spots wie Argentinien-Budanen, die ich sehr gerne auch mal gesehen habe.

00:26:20: Namibia Bozzvana sind Kotzbots für mich auf der backendlist.

00:26:25: Es gibt sehr viel, das ich sehr gern bereisen würde.

00:26:30: Was macht für dich eine gute Reise aus?

00:26:32: Wann fühlst du dich wohl und stimmt es für dich?

00:26:35: Eine gute Reise ist für mich der Ideal-Mix zwischen den Entdecken des Garebs.

00:26:41: Dass man wirklich etwas kulturell leert, vielleicht geografisch etwas Neues sieht und auch Naturkultur.

00:26:52: Das ist ein wichtiger Aspekt.

00:26:54: Auf der anderen Seite ist es für mich dann auch wieder irgendwo der Mix zwischen dem Kulturellen und der Relaxen.

00:27:02: Ich mache immer gerne das Mischen zum ersten Teil Kultur, Natur und Bevölkerung.

00:27:08: Und als zweiter Teil noch etwas relaxen, damit ich Energie wieder in die Schweiz zurückfliege.

00:27:15: Heinz, wir steuern schon auf den Schluss zu.

00:27:17: Im Schluss fange ich immer drei Sätze an, die ich froh wäre, wenn du für mich fertig machen würdest.

00:27:22: Die grösste Veränderung, was im Tourismus seit der letzten zwanzig Jahre gegeben hat

00:27:27: ist sicherlich, dass dieser Kunde viel mündiger geworden ist – ein Reisemündiger.

00:27:32: Er ist viel besser informiert Und das heisst natürlich, dass sich Reisebüro und auch der Reiseveranstalter auf das einstellen müssen.

00:27:44: Sie müssen einen Mehrwert bieten im heutigen Konto.

00:27:48: Das ist immer schwieriger und eine grosse Herausforderung.

00:27:53: Am meisten freue ich mich beruflich in den nächsten Jahren auf

00:27:57: ... Auf die weiteren Herausforderungen, die auf mich zukommen.

00:28:03: für die Integration von KI, in der wir schon sehr stark verfolgen.

00:28:07: In den letzten zwei Jahren sind wir hier die ganze Mannschaft recht dran uns noch anzeigen und weiterzubilden.

00:28:17: Das ist sicher eine Challenge, die ich reizt hinein zu gehen für die nächsten Jahre.

00:28:23: Und meine nächste Reise nach dem IPW geht auf?

00:28:28: Meine nächste Reis wird sicher sein, dass ich entweder Darf ich es gehen, wie schon erwähnt?

00:28:34: Oder dann auf den Button?

00:28:36: Heisst immer mal.

00:28:37: Danke vielmals, dass du für die Travel News Zeit genommen hast!

00:28:41: Ich wünsche dir privat und beruflich alles Gute!

00:28:43: Danke vielmal Rito!

00:28:44: Wir haben uns sehr gefreut!

00:28:46: Und euch danke vielmals fürs Zulosen!

00:28:49: Der nächste Travel-News-Tag gibt heute in einer Woche.

00:28:53: Ciao miteinander!

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