Ein Unternehmer wider Willen

Shownotes

Der gebürtige Basler ist ein Branchenprofi mit über 40 Jahren Erfahrung – und doch ein Unternehmer wider Willen.

Im Podcast erzählt der Inhaber der Reiselounge in Zürich, warum er eigentlich nie ein eigenes Reisebüro führen wollte. Erst durch das Zusammenspiel aus persönlichen Umständen und Überzeugungsarbeit übernahm er 2024 die Mehrheit am Unternehmen.

Gleichzeitig blickt er kritisch auf die Entwicklungen in der Branche. Besonders der Verkauf von Hotelplan durch die Migros sorgt bei ihm bis heute für Unverständnis. Für ihn war das Reisegeschäft stets ein fester Bestandteil der Migros-DNA.

Zum Artikel: «Ich wollte nie ein Reisebüro – und habe doch eines gekauft»

Sound: Colado

Anregungen, Fragen und Kritik an redaktion@travelnews.ch

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00:00:10:

00:00:11: Hallo miteinander, das ist die neueste Ausgabe des TravelNewsTag.

00:00:16: Ich bin der Eto Souter, Chefredakteur von TravelNews und heute ist wahrlich ein Urgestein aus der Schweizer Reisebranche zu Gast im Podcast.

00:00:26: Zusammenzählt fast vierzehn Jahre war er zuerst bei ESCO-Reisen und dann bei Hotelplan und seit rund zwei Jahren ist er selbstständig als Inhaber und CEO dieser Reiselaunch in Zürich.

00:00:40: Herzlich willkommen im Tag Markus Übelhardt.

00:00:43: Dankeschön vielmals, dass du mich empfangen hast.

00:00:45: Wir erleben

00:00:46: Markus seit Ende Februar und den Ausbruch von mir an Kriege wieder turbulente Zeiten in der Schweizer Reisebranche.

00:00:54: Darum gerade die erste Frage – wie aufwührend sind die letzten zwei Monate für dich und dein Team mit der Reiselaunch gewesen?

00:01:02: Wir sind mit einem hellblauen Auge davor gekommen, wenn ich schaue, was die anderen etwas erzählen.

00:01:10: Aber wir haben Stunden investiert in Lösungen für unsere Kunden.

00:01:17: Zara, die bei mir schafft, hat sehr viele Kunden, die mit arabischen Airline nicht mehr hinflogen sind oder gerade eine kleine Destinationen gehabt hatten und sie hat erst der ersten Wochenende am Sonntag den ganzen Tag bis zur Vermäntung geschaffen.

00:01:30: Es waren neun Leute auf dem Flug.

00:01:32: Der erste, der zurückgekommen ist ... wo sie dann auch alle mit dem Fernsehen am Flughafen gestanden haben.

00:01:38: Das hat viel Nerven gebraucht und ich merke jetzt, dass es immer noch viel Nerve braucht.

00:01:43: Man hat noch nicht ganz alle durch.

00:01:44: Es ist teilweise sehr frustrierend, weil wir das Beste suchen für unsere Kunden.

00:01:50: Was haben denn mehr Stornierungen oder Umbuchungen?

00:01:53: Wie teilt sich das etwas auf?

00:01:55: Stornieren haben wir praktisch noch gar keine gegeben.

00:01:57: Es kam nie mehr bis jetzt.

00:02:01: Ich weiss, ich bin bei den Freelancern, die wir haben.

00:02:04: Ich bin nicht immer up to date, weil sie für sich selber arbeiten.

00:02:08: Aber es ist niemand zu mir und er sagte, dass man eine Analyzierung hatten kann und das System nicht gross gesehen hat.

00:02:13: Wir haben gewisse Umbuchungen insofern ... neue Fluglösungen gesucht haben.

00:02:20: Wir sind auch jetzt teilweise dran, wenn wir jetzt schauen ... Man findet es nicht gerade schon irgendwie in Oktober-November oder Dezember an von Hybräen.

00:02:27: Aber wenn wir noch Lösungen haben, die vielleicht kritisch werden könnten für im Sommer, suchen wir halt schon Alternativen, wo man fast alle Flüge einfach mal abbuchen können mit einem refundable Rate, bei dem man dann vielleicht sagen könnte, sie ist einfach Sicherheit.

00:02:39: Vielleicht können wir ihn auch wieder annulieren und dann verliert sich vielleicht zwei bis drei Hundert Franken, aber immerhin müssen wir dann nicht kurzfristig eine andere Lösung

00:02:46: finden.".

00:02:46: Was spürt der Zuwachs?

00:02:48: Wo verlagert sie sich?

00:02:49: allenfalls Treiseströme?

00:02:52: Wir haben jetzt von mehr Darfragen in Norden.

00:02:55: Das ist ein bisschen das Thema, denn im Mittelmeer merken wir auch, dass es eher in den Westen geht.

00:03:04: Das merken wir auch.

00:03:05: Wir sind immer sehr stark in Afrika, in Südafrika und dort sind wir zum Glück nicht so betroffen.

00:03:12: Klar hast du auch unsere Airline anbieten können, wenn du da begangen bist, aber hier findest du genug andere Lösungen.

00:03:18: Die USA ist nie ein Alternativer im Moment.

00:03:23: Bei uns ist es praktisch, dass etwa vier Leute an die WM gehen.

00:03:28: Aber sonst hast du es praktisch total in die Kanada geschlafen.

00:03:32: Das ist ein Thema, aber dort auch wieder verfügbarkeitenschwierig und priseschwierig.

00:03:36: Und Südamerika ist nicht so stark gefragt bei uns.

00:03:41: Wo stehen Sie jetzt, wenn Sie vergleichen?

00:03:43: Nach rund vier Monaten mit dem Vorjahr, eben mit dieser turbulenten Zeit, wo jetzt auch umgekommen ist ... Ja, wo steht der wirtschaftlich mit einer Lounge?

00:03:52: Wir sind sehr gut ins neue Jahr gestartet, hatten einen super Vorsprung.

00:03:58: Und jetzt sind wir gerade so ein bisschen zusammen der Vorsprung aufgebracht.

00:04:04: Ich habe eine neue Mitarbeiterin seit den ersten Februar, das hat natürlich geholfen, dass man dort ein bisschen ausgleichen könnte, weil die einen Umsatz braucht.

00:04:11: Das ist Freelancerin, die vorhin nicht bei uns ist und darum sind wir unter dem Strich vielleicht etwa bei drei Prozent im Minus im Moment.

00:04:23: Wenn ich hier oben lasse, dann sind wir da ... auf einer sehr guten Seite.

00:04:26: Aber das ist auch wieder das, was ich gesagt habe.

00:04:28: Wir sind nicht das klassische Nullacht-Fünfzehn-Badeferienbüro.

00:04:33: Wir haben keine Laufkundschaft.

00:04:37: Obwohl wir in der Altstadt sind, wenden wir auch keine Läufkundenschaften.

00:04:41: Das kann man sagen.

00:04:44: In dieser Situation arbeiten wir primär mit unseren Stammkunden und den weiteren Fälligen von den Stammkommen.

00:04:52: Wir haben alle genug zu tun, auch jetzt immer noch mit den Kunden, die wir haben.

00:04:56: Ich glaube unsere Kunden sind vielleicht auch ein bisschen weniger sensibel als andere Kunden und sind aber offen für neue Sachen.

00:05:08: Und sind bereit ... Das hat das Büro vorhin schon, was ich noch nicht gesehen habe bei Werke Corona gemerkt.

00:05:13: Es sind sehr viele Kunden trotzdem gereist und haben einen Weg gefunden, dass sie gleich auf andere Büros gehen können oder da auch mehr Probleme hatten.

00:05:23: auf der Glückseite.

00:05:28: Ich habe in der Einleitung gesagt, du bist vor über vierzehn Jahren in die Reisebranche eingestiegen, konkret aus den Lehrlingen bei ESCO-Reisen.

00:05:37: Wieso hast Du als Teenager für die Reisbranchen entschieden?

00:05:41: Das ist noch eine lustige Geschichte.

00:05:44: Ich komme aus einer wirklich sehr bodenständigen Mittelklassefamilie.

00:05:50: Mein Papa war Polizist.

00:05:52: Und meine Mutter hat, als ich geboren bin, nicht geschafft.

00:05:57: Da waren keine Erbumme oder so.

00:05:59: Es wurde alles von der PIKU fahrgeschafft.

00:06:03: Meine Eltern haben sich bevor ich schon geboren habe und dort, wo ich geborene bin, auch ins Lebensziel gesetzt.

00:06:10: Sie sagten, sie wären das Feriehaus.

00:06:13: Und da ist das ganze Geld eigentlich ... Nicht in die Reise geflossen, sondern man hat investiert, dass man etwas kaufen kann.

00:06:23: Ein Fleckchen Land.

00:06:24: Das hat man dann auch gefunden am Tunersee.

00:06:26: Wunderschön in Krattingen war das.

00:06:28: Sie haben dort ein Haus gebaut.

00:06:31: Es ist eine wunderschöne Schale und als ich sieben war, war es fertig.

00:06:38: Und wie das dann halt so ist ... Markus war nachher in den Schulferien in der Kratlinge für zehn Wochen.

00:06:47: Schön, aber nicht das, was man sich unbedingt wünschen will.

00:06:49: Ja,

00:06:50: also alle rund um mich herum sind... Also auch nicht alle!

00:06:52: Aber viele nach der Schulferie sind zurückgekommen und wir waren in den USA, wir waren im Griechenland oder in Spanien.

00:07:01: Und ich konnte das nie.

00:07:03: Man hat höchstens den Gefühl, dass man noch auf Italien war, wo man noch Wohnwagen gehabt hätte.

00:07:11: Irgendwie habe ich dann so ein Rissen bekommen.

00:07:14: Ich hatte ja von Werbesachen verteilt.

00:07:22: Das hatten wir in den Dörfern damals, es gab nicht alles oder der Klebertrag keine Werbung und sparen mir so Geld an.

00:07:28: Und dann habe ich genug Geld gehabt, dass ich mit meiner Mutter auf die Kräte konnte – zum ersten Mal wirklich noch einmal hinfliegen mit dem Flugzeug.

00:07:38: Es hat mich so fasziniert, dass sich dort für mich der Entscheid gefällt hat ... Jetzt konnte ich das nicht als Kind oder Jugendlichen.

00:07:47: Das wollte ich für mein Leben machen, und so habe ich mich beworben.

00:07:55: Ich war im Gymnasium damals.

00:07:58: Aber ich bin immer einer, der gelernt hat, wenn er die Lehre gehalten hat.

00:08:01: Wenn ich mich mit den Lehrern nicht so verstanden habe, war ich nicht so wahnsinnig gut.

00:08:05: Ich hatte zwar keine Französie und mir hätte niemanden angestellt.

00:08:08: Es ist wirklich noch schwierig gewesen oder wir haben eine gute Not an der Fremdsprache.

00:08:12: Ich weiss heute noch nicht wieso, weil in der Reisebüro sind wir ehrlich gebraucht.

00:08:15: Wir brauchen ja keine Fremdsprachen.

00:08:16: Man müsste mal neu nachdenken, aber es ist schon selten.

00:08:19: Und dann haben meine Eltern entschieden, dass sie ins Weile gehen dürfen.

00:08:23: Dann hat Esko ... Ich habe mich angeschaut und waren dann zwei Anti-Darme.

00:08:29: Vergattel an dem Verleuenberger damals.

00:08:31: Wir haben ihn gefunden, den wollten wir aber französisch ... Da bin ich das Weischen.

00:08:38: Dort habe ich den Salios Kosses gemacht mit Cheso nachher geblieben.

00:08:41: Das hatte ich auch als Ziel.

00:08:43: Und so bin ich in der Reisebranche gelandet.

00:08:46: Nach der Lehrbischt bei Escoreisen bleiben unter anderem ein Reiseleiter?

00:08:51: Von diesem Job hört man immer ganz wilde Geschichten, eine ganz intensive Zeit.

00:08:55: Wie war es für dich?

00:08:56: Wo bist du?

00:08:57: Was hast du gemacht?

00:08:58: Eilig wurde meine Jagdstätten von der Agentebetreuung von ESCO angestellt.

00:09:04: Aber ich habe gesagt, dass ich noch auf Amerika gehen möchte und das Profistensignal machen durfte – ein halbes Jahr.

00:09:10: Und dann hatte ich einen Vertrag.

00:09:11: Mir hat gesagt, sie dürfe zwei Saison als Reiseleiter machen.

00:09:15: Und die erste Saison war in Kost.

00:09:17: Ich weiss noch genau, da waren wir ein grosses Team.

00:09:19: Da waren immer fünf Leute.

00:09:21: Eskow war wirklich der Player in Kos.

00:09:25: Wenn wir unsere Welkom's gemacht haben, haben wir die Leute mit den Büsse abgeholt.

00:09:30: Da sind wir mit fünf vollen Büssen durch das Kostruhr gefahren und haben den Leuten gezeigt, wo man so hin und so weiter.

00:09:37: Wir haben wirklich geschafft wie diese Wilde, weil hier haben wir den Reiseleiter gebraucht oder wenn wir dort unsere ... Wir hatten Welcome Cocktails.

00:09:45: Unsere Stunden in den Hotex-Sessen standen das in die Leute an.

00:09:48: Und ich meine, wir haben nur noch verkauft, verkauft ... Ich glaube, wenn ich so zurückdenke, habe ich Ende eines halben Jahres nie so viel auf einem Bankkonto gehabt wie nach dem halben Jahr als Reiseleiter.

00:10:03: Du hast ja keine Ausgaben gehabt!

00:10:05: Die Wohnung war gestell, das Auto und das Dörfli sind gestell.

00:10:08: Wenn du in den Clubs bist, hast du nie gezahlt.

00:10:11: Wir wussten alle, als Ressko-Reiseleiter ... Nicht einmal Resskolette, da ist noch besser davor gekommen.

00:10:17: In der Restwand ist auch nichts bezahlt.

00:10:19: Du hattest keine Ausgaben.

00:10:21: Du hast verkauft, verkauft und Kommissionen gehabt.

00:10:26: Damals durften wir die Reisen selbst begleiten und alles erzählen.

00:10:31: Das hat mich auch ganz geholfen.

00:10:33: Das dürfen sie heute nicht mehr.

00:10:35: Und ja, wir hatten lustige Sachen.

00:10:37: Wir haben Kunden, die auch gekommen sind und gesagt haben, wenn man ein Hotel gönnt sein will ... Sie sagten dann, dass es Koss wäre wie Destination.

00:10:47: Das Hotel müsste ich wissen.

00:10:50: Koss?

00:10:51: Nein, das ist jetzt eben Destination!

00:10:54: Dann haben sie den rausgefunden natürlich, nach dem Namen gefragt.

00:10:56: Ich hatte auch Sachen, die sehr herausfordernd waren.

00:11:04: Ich hatte Kunden, die an der Destination verstorben sind.

00:11:07: Das ist dann schon immer mit viel Arbeit und verblüht dort Zeit noch zurückbleiben.

00:11:15: Ich war nicht so wild wie in Escoletta, aber von denen bekam ich viel mit.

00:11:19: Wir hatten eine Wohnung zusammen.

00:11:21: Escolettler und wir zwei von Esco haben zusammen gewohnt.

00:11:25: Und da ist schon viel abgelaufen.

00:11:27: Aber es war noch so eine Zeit.

00:11:29: Weil ich ja auch gewusst habe, dass ich nachher wieder an den Hauptsitz der Esco zurück muss.

00:11:32: Ich muss mich einigermaßen benähen.

00:11:35: Nicht, dass sich hier schlechte Rufen bekommen.

00:11:37: Und ... hab dann in der zweiten Saison auf Tenerife dürfen.

00:11:41: Da war ich in einer Leihe und hatte es mit einer Lei-Golo.

00:11:45: Das ist ganz anders gewesen bei Tenerifa als das Typische.

00:11:48: Da kommen viele Repeters, die Leute nehmen ein Auto.

00:11:51: Die brauchen nicht so viel, da bin ich wie stundenlang im Hotel umgesessen.

00:11:54: Es kam kein Mensch.

00:11:56: Ich war aber froh, wenn ich wieder zurückkam.

00:12:01: Ich hatte einen Vertrag, an dem ich mich wieder in der Hauptzeit zurückkomme.

00:12:07: Wenn ich ihn nicht hatte, wäre er vielleicht auch so eine ewige Reiseleiterin.

00:12:11: Es hat mir schon gefallen das Leben.

00:12:14: Aber wenn ich mit ein paar geredet habe, die es wirklich so viele Jahre gemacht haben, merkte ich dann, dass es sehr schwierig ist, wieder in den Alltag zurückzukommen.

00:12:23: Das war für mich in einem so grossen Schritt nachher.

00:12:27: Ich habe dann eine agente Betreuung als Titel gemacht und bin an den Schalter fix nahe.

00:12:35: Und nachher war es rund zwanzig Jahre bei Hotelplan, der diesen Wechseln einmal gekommen ist unter anderem als Filial-Eiter am Zürcher Lima Platz auch im Glattzentrum Ja, immer an der Front.

00:12:50: Was hätte ich geredet?

00:12:51: Es gibt ja andere, die dann sagen, nein, in der Front habe ich jetzt gesehen und ich will irgendwo im Tour-Operating etwas machen oder irgendein anderer Job.

00:12:59: Warum hat es sich immer an den Front gehabt?

00:13:02: Ich bin Mensch, Mensch!

00:13:04: Ich muss Kontakt mit Menschen haben.

00:13:05: Das ist für mich wichtig, einfach nur in einem Büro sitzen zu können.

00:13:09: Darum ist für mir auch so Homeoffice und so – das ist gar nichts für mich.

00:13:13: Da fühle ich mich einsam.

00:13:15: Ich kann gerne Leute um mich herum.

00:13:19: Und wenn du das lange machst und dir dann auch eine Stammkundschaft aufbauen kannst, die dich auch vertrauen in dich hat ... ... hast du auch weniger die Problemfälle, die wir immer noch alle haben, zwischendurch.

00:13:36: Manche sagen vielleicht, dass man sie nicht mehr braucht.

00:13:38: Sondern wenn du vor allem mit Stammkuntern arbeiten kannst, hast du in den meisten Fällen ... Kunden, die wissen, was sie wollen.

00:13:48: Und Kunden, aber auch wissen, dass du weißt, was Sie wollen und dementsprechend ... ... ist dann eine Freude zu machen oder einem etwas Schönes bieten viel, viel einfacher.

00:13:57: Und in den Achtundinzig-Prozenten der Weltkommens hast du einfach zufriedene Kunden nach Hause.

00:14:05: Dann löscht er auch nicht so ab, wie wenn du einen Durchläuferhitz erschaffst, der viele Kunden gar nicht richtig kennt.

00:14:12: Du verkaufst einfach mal etwas oder die sagen, dass sie das wollen und weil es ihnen dann verkauft ist, hast du aber vielleicht schon das Gefühl ... Und hast dann relativ viele Reklamationen und so.

00:14:21: Ich kann mir vorstellen, dass den wahrscheinlich irgendwann mal ein bisschen ablöschen.

00:14:27: Das hatte ich zum Glück nie.

00:14:29: Ich würde jetzt einmal sagen, ich habe neunneinzig Prozent meiner Zeit.

00:14:33: Dann kann ich gerne arbeiten.

00:14:36: Obwohl du nie einen Ablöscher gehst, überall die Jahre ist ein einschneidender Wechsel dann gleich gekommen.

00:14:41: Irgendwann ist es Jahr zwanzig, dreizwanzig gekommen und dann hast du gleich gefunden so jetzt wollt ihr noch mal etwas anderes machen oder etwas komplett anders in der Branche bleiben?

00:14:50: Aber du bist bei der Eiser Lounge eingestiegen.

00:14:53: Verzähl doch nochmal wie das so gelaufen ist.

00:14:56: Nein, es war schon etwas anders.

00:14:57: Ich wollte nicht etwas anders machen.

00:14:59: Das habe ich immer gesagt!

00:15:00: Wenn ich etwas nie will in meinem ganzen Leben, ist es ein eigenes Reisebüro.

00:15:04: Ich habe immer gesagt, du musst blöd sein, wenn du was machst!

00:15:07: Ich kann immer denken, wo die Risiken sind und mit allem, was immer passiert.

00:15:15: Bei der Hotterplangruppe habe ich meine Sicherheit und habe meinen Job.

00:15:19: Dadurch dass sie sich so lange hier geschafft haben, hat mir das Netzwerk aufgebaut ... Alle haben mich gekannt, vor allem weil ich auch noch in der Pekko-Sehbehalt beim Hoteplan und im Anfall traf.

00:15:30: Das war es wirklich so, wenn irgendetwas gewesen ist und ich etwas gebraucht habe.

00:15:33: Ich wusste in den meisten Fällen genau, warum ich hier muss arbeiten.

00:15:36: Und ich habe fast immer eine Lösung gefunden, die meine Mitarbeitenden teilweise sehr schabrobiert haben und sie nicht passen.

00:15:42: Wenn du das mal hast, dann überlegst du zweimal, ob du das wirklich aufgeben willst.

00:15:50: Das ist ja auch der Kunden zu gut.

00:15:52: Du findest Lösungen, die vielleicht andere nicht finden.

00:15:55: Und Christian Huck war ein langjähriger Freund von mir und war weggefertigt.

00:16:05: Als Superregionsleiter schaffte ich Basel in Zürich.

00:16:07: Er hat mich dann nach dem Job abboten ... von dem Hotelplan am Limmerplatz.

00:16:14: Das war ein Jahr lang mein Chef und hat sich dann aber entschieden, einen anderen Weg zu gehen.

00:16:20: Und als er die Reiselaunch angefangen hatte, sagte er an und für sich vom ersten Moment, es kommt zu mir zu arbeiten.

00:16:28: Ich sagte immer, nein, ich möchte das Hotelplan nicht.

00:16:35: Er gab einfach eine Aufgabe.

00:16:37: Dann hatten wir etwa vor ... Viererhalb Jahren plus oder minus hat er mir gesagt, so langsam würde ich abgeben.

00:16:47: Von meinen Leuten wollte es niemanden übernehmen.

00:16:49: Das war vielleicht ein Harbiot.

00:16:52: Dann fand ich, das ist eigentlich schade.

00:16:55: Ich kenne seine Leute alle, weil wir haben sonst auch einen Privat mit ihnen etwas abgemacht.

00:17:01: Aber andererseits ... Ich kann nicht Geld auf der Seite gehen, wo ich sagen konnte, dass man etwas kaufen könnte.

00:17:08: Es wäre nicht gegangen.

00:17:10: Und dann ... Ich hatte die ersten Gespräche mit den Leuten.

00:17:15: Irgendwie hat es aber gleich nicht gepasst.

00:17:17: und dann hat man wirklich gesagt, wenn ich mich in einem Jahr nie mehr habe, dann schließe ich den Schlüssel.

00:17:22: Und dann hat mein Mami, mein Papa gestorben ist vor zehn Jahren, entschieden, dass die Hälfte der Wohnung schon nach mir gehört, was sie dort hatten.

00:17:32: Sie hatte eine Eigentumswohnung.

00:17:34: Und sie hat dann vor gut vier Jahren entschieden, diese zu verkaufen und in ein altes Wohnen zu ziehen.

00:17:43: Und wenn die verkauft ist, geht das halbe Geld dann für sich schon zu mir.

00:17:47: So wie ein Vorheber eigentlich oder?

00:17:52: Dann hat es wirklich plötzlich passt und ich habe etwas Geld gekauft an der Seite.

00:17:59: und dann habe ich Christian Anglüter gesagt Es tut mir einfach weh, wenn du tust.

00:18:04: Das ist dein Lebenswerk und die Leute hier kommen, zeig mal deine Bücher.

00:18:09: Das hat er mir dann gezeigt und ich habe das weitergeleitet an eine sehr gute Freundin von mir, die viele Beratungen gemacht hat.

00:18:16: Und sie haben nach drei Tagen angeschaut und gesagt, Markus, ich sehe nicht nur orange Ampel, ich seh nur grüne Ampel.

00:18:21: Du wärst blöd, wenn ihr das nicht würdest

00:18:23: machen.".

00:18:24: auch in deinem Alter trotzdem noch.

00:18:26: Wenn du jetzt hier hinein gehst und dann mit den Leuten ... Mit deinen Kunden, und jedenfalls auch den Leuten, die vielleicht mit dir kommen, dann wird das ein Erfolg.

00:18:35: Und ... Dann hab ich das mit meiner Mutter erzählt!

00:18:39: Und mein Mami hat gesagt, ich habe doch gedacht, dass du mit dem irgendwie in eine Bonik kaufst.

00:18:42: Ich habe im Mami gesagt, Mami, du weißt schon, dass ich in Zürich wohne und es ist ein schöner Pazzen.

00:18:47: aber ich misse dann auch bei einer Studie ... Lange nicht!

00:18:52: Lange in Züri.

00:18:53: Dann mache ich lieber ein Bürokauf und dann sind wir angesessen und haben das besprochen.

00:19:01: Schweren Herzens war für mich ganz schwierig, weil mein Team im Glatis für mich... Wir waren lange weggefertigt.

00:19:09: Ich hatte Mitarbeiter, die dort von Anfang an mit mir zusammen waren und dann mussten sie sagen, dass ich gehe ... Das war einer der Tage, in denen ich nicht gerne arbeiten konnte.

00:19:21: Du hast gesagt, du hattest Geld, alle Ampeln auf Grün.

00:19:24: Hat es gleich ein bisschen Mut gebraucht aus dieser Komfortzone?

00:19:28: Oder das Gefühl hatte, nein, jetzt hat es überall etwas Höhe.

00:19:30: Jetzt muss ich's machen!

00:19:32: Es hat sehr viel Mühe gebraucht.

00:19:33: Ich wollte nie ein Reisebüro, das war mir klar, weil es im Moment gut läuft und nicht so weiterläuft.

00:19:40: Und da sehen wir ja jetzt.

00:19:42: Die Krise kommen so schnell ... Aber manchmal bist du vielleicht an einem Moment ... Eilig habe ich gedacht, ich lege mich auf die Fullyhutte.

00:19:53: Wenn ich immer geschafft habe und das Beste gebe, habe ich gesagt, wahrscheinlich im Glatzentrum will ich nicht, bis sie pensioniert wird, dann wieder eine kleinere Filiale.

00:20:02: Irgendwie habe ich den gefunden, wer nicht wagt, wer ihn nicht gewinnt.

00:20:07: Klar haben wir viele Leute blöd angeschaut und gesagt, was?

00:20:10: Jetzt mit der Achtel-Fünfzig kaufst du ein eigenes Reisebüro.

00:20:14: Oder mit dem siebenen Fünfzig, so ein bisschen knapp.

00:20:16: Und dann habe ich gesagt ja, irgendwie glaube ich es stimmt.

00:20:21: Ich habe denen auch Zara gefragt, würdest du denn zu mir kommen?

00:20:29: Also würdest du mit mir mitkommen?

00:20:31: Weil ich wusste, es war nicht so happy.

00:20:32: Sie sagte, sie müsse sich selbst überlegen aber hat auch nicht lang gebraucht und gesagt, weil das Ziel wäre eigentlich, dass du dann kannst übernehmen.

00:20:40: Und wenn man natürlich schon eine Vorarbeit machen kann und sich nicht muss denken, okay, ich fange jetzt etwas weiter auf die Baume und muss noch wieder einen Nachfolger suchen ... Niemand weiss, bis in fünf Jahren ist das schon klar!

00:20:52: Aber immerhin habe ich so ein bisschen ...

00:20:54: Wie deine Absicherung oder einfach ein guter Stefan.

00:20:57: Genau,

00:20:58: genau.

00:20:59: Bei mir ist es so, dass Sandra und Sarah, die wir arbeiten, auch Aktieninhaber sind.

00:21:05: Ich bin nicht Leroy Semois, sondern wir besprechen alles zusammen mit Christian.

00:21:11: Christian hat auch immer noch ein Aktie- und Verwaltungsfrau-Präsident.

00:21:16: Wir besprechen ihn alle immer.

00:21:18: Klar habe ich das letzte Wort, aber ich lasse sehr auf sein, weil ... Es muss einfach sein stimmen und etwas entscheiden, was dann ... Für sie nicht stimmt, bringt niemals was.

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00:21:56: Wenn man das auf der Zeitdachse ein wenig anschaut, dann ist alles dein Abgang beim Hotelplan.

00:22:03: Dein Weg zu dieser Reise-Allounce war genau da, wo den Hotelplan verkauft wurde oder besser gesagt die Verkaufsankündigung des Migromalkos.

00:22:11: Du hast vorhin gesagt, du warst ein Insider bei dem Hotelplan in der Personalkommission.

00:22:16: Unter anderem hat man fast etwas dir unterstellt, dass du schon gewusst hattest und einfach noch den Absprung willst machen?

00:22:21: Oder wie waren die Reaktionen?

00:22:24: Es waren mehrere Leute, die zu mir kamen und sagten, dass du etwas wüsst.

00:22:27: Das ist effektiv so.

00:22:29: Aber ich konnte eigentlich immer reinen Herzen sagen, dass ich null gewusst habe.

00:22:35: Ich hatte meine Hand ins Feuer gelegt, dass die Migros den Hotelplan nie verkaufen wird.

00:22:42: Weil wenn etwas der DNA von dem Migros gehört hat, dann ist das der Hotelplan.

00:22:47: Das war diese grosse Herzensangelegenheit des Tuttiens.

00:22:50: Für mich war es immer klar ... Ja, gut.

00:22:53: Es ist kommuniziert, dass sie die Sachen abstoßen werden.

00:22:55: Aber der Hoteplan wird ihr nie abstoessen.

00:22:57: Vor allem weil es bei Corona sehr gut funktioniert hat und sich recht gut aufgebaut hat für die Zukunft.

00:23:05: Laura hat einen super Job gemacht.

00:23:09: Was ich gesehen habe auch von der PECCO-Halt und vom Anfalltravel her ... Und als sie ihn verkauest, war das schon etwas wie ein Hammer für mich.

00:23:21: Nicht lustigerweise, aber schrägerweise ist mir bei ESCO fast das Gleiche passiert.

00:23:26: Ich bin auch von der ESCO weg und habe noch ein Zwischenprojekt gehabt.

00:23:30: Ich war nachher zum Hotelplan und bekam beim Hotelplan gesehen, dass es kein ESCO wird aufgelöst.

00:23:41: Es ist so wie wenn ich das Bauchgefühl immer hatte, die sagt jetzt ist der Weg, dass man etwas Neues machen muss.

00:23:46: Das war immer der richtige Zeitpunkt.

00:23:51: Wie hast du den ganzen Verkaufsprozess mitverfolgt, der ja lange nicht so klar ist.

00:23:55: Wer wird es jetzt?

00:23:57: Wer übernimmt?

00:23:58: Ist das für dich ein bisschen krimi?

00:24:00: Oder hattest du auch einen Abstand?

00:24:02: Weil du halt nicht mehr wie Hotelplan warst?

00:24:04: Es

00:24:05: ist schwierig, den ganzen Abstand zu haben.

00:24:08: Ich bin jeden Monat immer noch zum Alte-Team ins Glatt.

00:24:12: Ich komme dort und muss zwischendurch sowieso sein.

00:24:15: Und ich sage dann, dass es geschwärtsmitteln ist.

00:24:19: Ich habe schon gemerkt, dass das sehr belastend ist für diese Leute.

00:24:23: Das hat natürlich auch wir hier, weil die liegen wir heute am Herzen an.

00:24:28: Auch mit anderen Leuten, die ich immer wieder gesehen habe, reden wir natürlich auch immer weiter.

00:24:34: Ja, ich denke es war eine lange Zeit.

00:24:38: Und vor allem was für mich ein staunlichste war, aber das konnte ja auch den Hotelplan nicht dafür können.

00:24:44: Es hat mir gerade die gleiche Fehler gemacht als der Kwonyscher hier zumal bis zu dieser Tour eigentlich da zumal.

00:24:52: An und für sich alle, die sich am Kopf gelangt haben, wie kannst du in dieser Zeit kommunizieren, wenn du kommunizierst?

00:24:58: Und zwar gerade in den ersten zwei oder drei Monaten des Jahres.

00:25:00: Wenn eigentlich, weiss ich jetzt heute, möglichst viel reinkommen.

00:25:04: Sie waren genau das Gleiche wieder.

00:25:07: Die Belastung für all die Mitarbeiter, sowohl damals als auch für die Corona-Jahre ... Auch wenn du heute noch mit diesen Leuten redest, merkst, dass es eine Belastungen war.

00:25:14: Wie jetzt auch für Hoteplanleute.

00:25:16: Das hat mich schon beschäftigt.

00:25:18: Markus, wir steuern auf den Schluss zu.

00:25:20: Und am Schluss fange ich immer drei Sätze an und frage mich, wenn du für mich fertig machen

00:25:24: wirst.

00:25:25: Die schönste Zeit, in der ich in der Schweizer Reisebranche erleben durfte?

00:25:31: Ist ... War meine Zeit bei der ESCO effektiv.

00:25:34: Aber jetzt die Reise erlaubt, kommt schon ganz durch!

00:25:37: Wenn man doch weiter das Schwierigste oder Selbstständigkeit ist.

00:25:42: Dass du dir natürlich trotzdem immer Sorgen für deine Mitarbeiter machst, weil sie schon sind... Auch von dir abhängig und der Entscheidung, wo du fällst.

00:25:52: Die Mitarbeitenden waren für mich immer mein wichtigster Gut.

00:25:56: Das ist auch jetzt noch so.

00:25:57: Darum mache ich mir immer Gedanken.

00:26:01: Ich habe zum Glück tolle Leute, die das alles gut

00:26:04: sind.

00:26:05: Und meine nächste Reise geht auf?

00:26:08: Sie geht auf die Explora mit meiner Mutter.

00:26:09: Ich war letztes Jahr mit ihr erstmals auf der Explora.

00:26:13: Sie macht sehr gerne Kreuzfahrten.

00:26:16: Das muss ich Ihnen mal zeigen.

00:26:17: Es ist die klassische MSC-Gosta-Kreuzfahrt, mit dem Papi immer zu machen und hat dann gefunden, Mami du hast das verdient, dass du etwas erlebstst wie ein Gläcksplorant.

00:26:28: Sie war hin und weg.

00:26:30: Und jetzt geht es mir zum Glück auch mit der Achtendachtung immer noch so gut, damit ich sie nochmal bieten kann.

00:26:35: Und das ist unsere nächste Reise und ich freue mich extrem!

00:26:39: Marco Söbelhardt – Danke vielmals, dass Du für den Travel News Zeit genommen hast.

00:26:43: Ich wünsche dir privat und brauche vielleicht alles Gute.

00:26:46: Dankeschön, Reto.

00:26:47: Für die Zeit, bei der du dich auch für mich genommen hast!

00:26:49: Und euch danke vielmals fürs Zuhören.

00:26:52: Der nächste Rellnewstag gibt es heute in einer Woche.

00:26:55: In der Zwischenzeit freuen wir uns, wenn ihr uns wieder empfiehlt und auf den Podcast-Plattformen eine gute Bewertung und einen positiven Kommentar hinterlegt.

00:27:04: Eine gute Woche an allerseits.

00:27:07: Ciao miteinander!

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